Sempact AG
Newsletter vom 23.09.2019
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Liebe Leserinnen und Leser,


es ist ganz schön schwer, CO2 einzusparen und Klimaschutz zu betreiben. Ich versuche es täglich. Langsameres Autofahren, keine Inlandsflüge, lieber den Zug nutzen, weniger Fleisch essen, Produkte in Kunststoffverpackungen meiden, … sind solche Maßnahmen, welche ich persönlich in meinen Fokus rücke.

Allein durch mein persönliches Verhalten kann ich Klimaschutz bewirken und meine persönliche CO2-Bilanz um ca. 20 % verbessern.

Und dann kommt die Einladung von einem guten Freund, kurzfristig nach Basel zu reisen aus Anlass seiner Hochzeit. Ein Blick auf den Terminkalender zeigt, dass ich logistisch nur mit einem Flug nach Basel pünktlich sein kann. Mit dem Zug wäre ich zu langsam. Und dann klopft schon mein interner Mahner an das Gewissen: „Kurzstreckenflug geht gar nicht!“ Nur dieses eine Mal fliegen?

Die Verantwortung für mein Handeln trage ausschließlich ich. Nehme ich diese nicht an, hinterlasse ich ein Verantwortungsvakuum, in der geheimen Hoffnung, dass jemand anderes die Verantwortung übernehmen wird.

So funktioniert das aber nicht. Sicherlich, Vakuum erzeugt einen Sog und so mancher wird dann meinen Job machen, weil er oder sie das Vakuum füllen möchte. Aber diese Art des Nicht-Entscheidens und Nicht-Handelns (manchmal missbrauchen wir das Nicht-Handeln mit dem Wort „Freiheit“) hat uns da hingebracht, wo wir heute stehen: vor dem ökologischen Kollaps.

Wenn ich glaubhaften und echten Klimaschutz betreiben will, beginne ich bei mir und meinem direkten Umfeld.

Verantwortung für mich und mein Unternehmen zu tragen, setzt die Fähigkeit voraus, Perspektiven wechseln zu können. Es ist nicht immer angenehm, sich auf die Sichtweise von Menschen einzulassen, deren Respekt ich womöglich sogar ungern suche. Doch statt in die Abwehr zu gehen, kann ich mich entscheiden, auf Erkundung zu gehen.

Während ich auf die Aspekte meiner eigenen Wahrnehmung fixiert bin und dabei die Wahrnehmung anderer Menschen ignoriere, pflege ich eine Form von Blindheit, die uns zu einer irreparablen ökologischen Katastrophe führt. Dafür trage ich die Verantwortung.

Ich nehme meine Verantwortung aus freien Stücken. Unterlasse ich das, erzeuge ich ein Vakuum, das womöglich ungebetene Akteure anzieht.

In Bezug auf das Klima besteht die Gefahr, dass unser Verantwortungsvakuum gefüllt wird durch Verbote und Einschränkungen, die wir nicht wollen.

Mit Energieeffizienz und Umweltschutz können wir - persönlich und als Unternehmen - die ökologische Säule der Nachhaltigkeit steigern. SEMPACT ist dabei gern an Ihrer Seite.



Ihr Thomas Schedl

Themen in dieser Ausgabe

 
 

SEMPACT Kundenprojekt - Analyse rechnet sich vom ersten Tag an

Die „Low-Hanging-Fruits“, leicht zu hebende Energieeinsparpotenziale, sind langsam abgeerntet. Wenn Sie in Ihrem Unternehmen trotzdem die Energieeffizienz steigern möchten, so müssen Sie genauer hinschauen.  » Mehr...


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SEMPACT Beratung - Geförderte Energieeffizienz, auch für Nicht-KMU

Viele Förderprogramme zur Steigerung der Energieeffizienz sind vorwiegend an kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) gerichtet. Aber auch als Nicht-KMU können Sie je nach Projekt den ein oder anderen Förder-Euro einsammeln » Mehr...

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SEMPACT Beratung – Gönnen Sie Ihren Prozessen eine Frischzellenkur

Erinnern Sie sich an die Darstellung der Systemkomplexität des Waldes in unseren Nachrichten vom April dieses Jahres? Im Fazit hieß es » Mehr...


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Jetzt wird es aber Zeit - Umstellungsfristen zum Update 50001

Die Zertifizierungsstellen dürfen ab dem 21. Februar 2020 keine Audits mehr nach DIN EN ISO 50001:2011 durchführen » Mehr...

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Entlastung durch das neue Rechtskataster

Ein Gesetz wird verabschiedet oder es verändert sich.

•     Wer nimmt das Gesetz wahr?

•     Wer prüft es auf Relevanz?

•     Wer übersetzt es auf die betrieblichen Belange?

•     Wer informiert die betroffenen Bereiche, Abteilungen und Personen?

•     Wie werden Änderungen wahrnehmbar kommuniziert?

•     Wer prüft die Umsetzung der neuen Vorschriften?

•     Wer verteilt die Verantwortlichkeiten?

•     Wer bewertet die Rechtskonformität?  » Mehr...

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Zwischenspiel - Flächenland

Diese Geschichte von Edwin A. Abbott aus dem Jahr 1882 enthält ein Gleichnis von unschätzbarem Wert. Sie hilft zu verstehen, wie uns kollektive Gedankenformen in einer begrenzten Realität gefangen halten.  » Mehr...

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