Schlagwort: GEG

Der Sommer wird heiß und der Winter auch …

Vertrocknete Blume als Folge des Klimawandels. Das GEG soll helfen, fossile Energieträger bei Heizungen durch erneuerbare Energien auszutauschen.

… zumindest dann, wenn Sie eine richtig dimensionierte und funktionsfähige Heizungsanlage haben.

Das neue Gebäude-Energien-Gesetz, kurz GEG, umgangssprachlich gern als Heizungsgesetz betitelt, wurde viel und hitzig in den Medien diskutiert. Kurz zusammengefasst – Heizungen mit fossilen Energieträgern sollen durch erneuerbare Energien ausgetauscht werden. Diese Pflicht verschiebt sich, wenn in der Kommune noch keine Wärmeplanung vorliegt.

Passend für alle, die hier aktiv werden müssen, hat die KfW und das BAFA das Förderprogramm aktualisiert. Neben dem Neubau von KfW-Effizienzhäusern und der Sanierung zum KfW-Effizienzhaus sind auch Einzelmaßnahmen in gewerblichen Bestandsgebäuden eingeschlossen.

Auch Maßnahmen zur Erneuerung und/oder Optimierung der Wärmeerzeugung, -verteilung und –speicherung sind mit dem GEG der BAFA förderfähig.



Das Programm bietet zinsgünstige Darlehen ab 0,01 % bis zu einer Höhe von 10 Mio. EUR bei einer Laufzeit von 5 bzw. 10 Jahren. Für die Sanierung von kompletten Gebäuden wird zusätzlich je nach erreichtem Effizienzstandard ein Tilgungszuschuss in Höhe von bis zu 20 % gewährt.

Einzelmaßnahmen sind nur über das BAFA förderfähig. Dafür betragen die Fördersätze zwischen 10 % und 40 %.
Bei den genannten Einzelmaßnahmen sind neben der Gebäudedämmung und dem Einbau von energiesparenden Fenstern, Türen und Toren auch Maßnahmen zur Erneuerung und/oder Optimierung der Wärmeerzeugung, -verteilung und –speicherung förderfähig.

Welche Maßnahmen sind in diesem Rahmen möglich?

  • Im Bereich der Wärmeerzeugung ist das z. B. der Einbau Wärmepumpe oder die Errichtung eines Fernwärmeanschlusses.
  • Heizungsoptimierung wie z. B. Hocheffizienzpumpen und Heizungssteuerung
  • Im Bereich der Gebäudehülle können Fenster-, Dach- und Fassadensanierungen gefördert werden.
  • Auch sog. „Anlagentechnik außer Heizung“ sind förderfähig. Dazu zählen beispielsweise Lüftungsanlagen, Kälteanlagen und Beleuchtungstechnik.
  • Bei allen wasserführenden Systemen ist zusätzlich die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs zwingende Voraussetzung für die Förderung der Maßnahmen.

Sprechen Sie uns an, wenn es um die bedarfsgerechte und herstellerunabhängige Auslegung und Planung Ihrer Heizungsanlage geht.

Weiterführende Informationen zur Bundesförderung für effiziente Gebäude finden Sie auch auf der Website der KfW.


Ich beantworte Ihre Anfrage

Dipl.-Ing. (FH) Johannes Barnbacher

Vorstand und Energieeffizienzcoach

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