Schlagwort: Energiemanagement ISO 50001

Raumlufttechnische Anlagen als Effizienzhebel

Effizienzpotenziale für Raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen)

Sie stehen im Spannungsfeld zwischen Produktionssicherheit, Qualitätsanforderungen und steigendem Kostendruck. Raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen) sind dabei ein oft unterschätzter Hebel zur Effizienzsteigerung – technisch komplex, aber wirtschaftlich hochrelevant. Gerade in industriellen Umgebungen, in denen Luftqualität und Temperatur direkte Auswirkungen auf Produktivität und Prozessstabilität haben, bieten RLT-Systeme enorme Optimierungschancen. Wer hier gezielt ansetzt, kann nicht nur Energie sparen, sondern auch die Arbeitsbedingungen verbessern und die Betriebssicherheit erhöhen. Die gute Nachricht: Viele dieser Potenziale lassen sich mit überschaubarem Aufwand erschließen und sie zahlen sich schnell aus.

Ihre Herausforderungen, unsere Expertise

Die Aufgaben der Raumklimatisierung reichen von der Luftkonditionierung für Mitarbeitende, Maschinen und Materialien bis zur Sicherstellung hygienischer Bedingungen. Die DIN 1946 unterscheidet zwischen Raumlufttechnik, Prozesslufttechnik und freien Lüftungssystemen – jede mit spezifischen Anforderungen. Gesetzliche Vorgaben wie die ASR A3.5, VDI 6022, VDI 3803, DIN EN 16798 und das GEG definieren klare Grenzwerte für Temperatur, Feuchte, Luftwechselraten und Energieeffizienz.

In der Praxis fehlt oft die Zeit, diese Anforderungen systematisch zu analysieren und umzusetzen. Genau hier setzt die Zusammenarbeit mit der SEMPACT AG an. Unsere Kunden schätzen die partnerschaftliche Herangehensweise und die technische Tiefe unserer Beratung.

Technische Potenziale

Ein typisches RLT-System besteht aus:

Typischer Aufbau RLT Anlage
  • Außenluftansaugung,
  • Mischkammer,
  • Filterstufen,
  • Wärmetauscher,
  • Ventilatoren,
  • Befeuchter,
  • Kühler und
  • Zuluftverteilung.

Die Luftströme bilden die Grundlage für die gezielte Klimatisierung industrieller Räume.

Effizienzpotenziale im Detail

RLT-Systeme bestehen aus vielen unterschiedlichen Komponenten, die bei ungeeigneter Auslegung oder Regelung den Energieverbrauch des Systems erhöhen können. Für die Optimierung der Energieeffizienz der Gesamtanlage, ist daher die Betrachtung der Einsparpotenziale der relevanten Komponenten entscheidend.

Luftfilter

Moderne Filter mit hoher Staubspeicherfähigkeit und geringem Anfangsdruckverlust reduzieren den Energiebedarf erheblich. Die Kostenbilanz zeigt: 80 % der Betriebskosten eines Filterelements entfallen auf Energie. Größere Filterflächen und optimierte Bauformen senken den Druckverlust und verlängern die Standzeit.

Wärmerückgewinnung (WRG)

Systeme wie Rotationswärmetauscher oder Kreuzstromwärmetauscher erreichen Wirkungsgrade von bis zu 80 %. Die Betriebskosten eines Lüftungsgeräts können dadurch um bis zu 45 % gesenkt werden. Besonders in der Heizperiode ist Wärmerückgewinnung ein entscheidender Faktor zur Reduktion thermischer Lasten.

Befeuchtung und Entfeuchtung

In der Heizperiode verursacht die Befeuchtung bis zu 39 % der Energiekosten. Eine bedarfsgerechte Steuerung (etwa durch Feuchtesensoren und zeitlich begrenzte Betriebsmodi) spart signifikant. Luftwäscher bieten zusätzlich eine Reinigung der Luft und reduzieren Schadstoffbelastungen.

Luftförderung

Der Systemwirkungsgrad ergibt sich aus der Kombination von Frequenzumrichter, Motor, Riemenantrieb, Ventilator und Einbauqualität. Optimierte Komponenten und deren Abstimmung können den Gesamtwirkungsgrad deutlich verbessern.

Bedarfsorientierte Luftförderung

Eine Reduktion der Luftwechselrate von 5 auf 1 – etwa durch CO2-Fühler oder Personentaster – senkt die Energiekosten um bis zu 36 %. Die Kombination mit Nachtabsenkung und zonenbasierter Steuerung erhöht die Effizienz zusätzlich.

Luftverteilsysteme

Strömungsgünstige Kanalgeometrien, glatte Rohrinnenflächen und reduzierte Einbauten minimieren Druckverluste. Die Leckluftrate beeinflusst direkt die spezifische Ventilatorleistung (SFP). Eine Umstellung von Dichtheitsklasse A (6 %) auf Klasse B (2 %) spart bis zu 12 % Ventilatorleistung.

Ventilatoren

Die SFP-Werte klassifizieren die Effizienz von Ventilatorsystemen. Zielwert für Industrieanlagen: SFP-3 (750–1250 Ws/m3). Je niedriger der Wert, desto effizienter die Luftförderung. Förderprogramme setzen diesen Wert als Mindestanforderung.

Nutzung der Raumwärme

Zonenweise Temperierung, getrennte Steuerung von Heizlüftern und die Einhausung von Pausenbereichen vermeiden unnötige Heizlasten. Eine Absenkung der Raumtemperatur um 1 °C senkt die Heizkosten um bis zu 6 %.

Ein Praxisbeispiel: Die Einhausung eines Pausenbereichs mit Fertigbüros und Elektroheizung spart gegenüber der Beheizung eines gesamten Hallenteils mehrere tausend Euro jährlich – bei Investitionskosten unter 5000 €.

Simulation zeigt: bis zu 43 % Einsparung möglich

Eine interne Simulation der SEMPACT AG zeigt: Durch Steuerungsanpassung und Wärmerückgewinnung lassen sich bis zu 925.000 kWh und 44.000 € jährlich einsparen – bei gleichbleibender Produktionsqualität. Die wirtschaftlichste Maßnahme ist die Wochenendabsenkung der Luftwechselrate, die energieeffizienteste Kombination umfasst zusätzlich Wärmerückgewinnung.

Warum SEMPACT?

Wir begleiten Sie von der Analyse über die Maßnahmenplanung bis zur Fördermittelbeantragung. Unsere Leistungen umfassen:

  • Technische Bewertung Ihrer RLT-Systeme
  • Identifikation konkreter Einsparpotenziale
  • Umsetzung und Qualitätssicherung
  • Schulung Ihrer Mitarbeitenden

Sie profitieren von:

  • Rechtssicherheit durch normgerechte Umsetzung
  • Fördermittelzugang über BEG und BAFA
  • Produktionssicherheit durch stabile Klimabedingungen
  • Wirtschaftlichkeit durch kurze Amortisationszeiten
Ihr Experte für RLT-Anlagen

Dipl.-Ing. Thomas Schedl

Vertriebsleitung - Senior Consultant - Lead-Auditor 14001/50001

Fon: +49 8191 657088-10

Mobil: +49 174 1815851

Ihr Experte für RLT-Anlagen

Stefan Braunmüller, B.Eng.

Energieeffizienzcoach

Fon: +49 8191 657088-14

Wenn es zischt, dann rennt die ganze Mannschaft!

Warum Druckluftsysteme in mittelständischen Betrieben dringend auf den Prüfstand gehören

Effizienzpotenziale in der Druckluft

Wenn es zischt, dann rennt die ganze Mannschaft – nicht nur zur Leckage, sondern buchstäblich auch dem Geld hinterher. Denn in der täglichen Verantwortung, Produktionsprozesse sicher und stabil zu betreiben, stehen Sie unter permanentem Effizienz- und Kostendruck. Gerade in mittelständischen Industriebetrieben, in denen Druckluftsysteme oft historisch gewachsen und wenig transparent sind, schlummern erhebliche energetische und wirtschaftliche Potenziale – und Risiken.

Betriebskosten als Hebel in der Druckluft

Die energetische Betrachtung eines Druckluftsystems zeigt: Nur etwa 5 % der eingesetzten elektrischen Energie gelangen als Nutzenergie in die Anwendung. Der Rest verpufft in Kompressorverlusten, Kühlung, Leerlauf, Druckverlusten und Leckagen. Ein typischer Schraubenkompressor mit 50 kW Leistung verursacht über 15 Jahre Betrieb Energiekosten von bis zu 450.000 €, bei einer Investition von nur 65.000 €. Die Relation ist eindeutig: Die Betriebskosten dominieren – und sind beeinflussbar.

Drucklufterzeugung

Drucklufterzeugung ist dabei der erste Hebel. Viele Kompressoren sind überdimensioniert oder falsch geregelt. Nicht drehzahlgeregelte Modelle laufen im Leerlauf mit bis zu 30 % Energieverbrauch – ohne Nutzen. Bei jedem Lastwechsel wird zusätzlich Luft „verbraucht“, da der Verdichter entspannt wird. Die Folge: unnötige Kosten und CO2-Emissionen. Drehzahlgeregelte Kompressoren bieten hier Vorteile, sind aber nur bei richtiger Auslegung und Steuerung effizient. Die Typenschildanalyse und die Auswertung von Betriebs- und Laststunden sind essenziell, um die tatsächliche Auslastung zu bewerten.

Druckluftaufbereitung

Die Druckluftaufbereitung – insbesondere Trocknung und Filtration – ist oft überdimensioniert. Ein Adsorptionstrockner kann bis zu 35.000 kWh jährlich verbrauchen, ein Kältetrockner nur 7.000 kWh. Die Differenz: 4.200 € jährlich – bei vergleichbarer Qualität. Auch elektronische Kondensatableiter sparen Energie und vermeiden Druckluftverluste. Die Auswahl der Filterstufen beeinflusst den Differenzdruck und damit den Energiebedarf. Hier gilt: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.

Druckluftverteilung

In der Druckluftverteilung entscheidet die Rohrdimensionierung über Druckverluste. Ein zu kleiner Durchmesser kann bis zu 2.620 € jährlich kosten – allein durch unnötigen Druckabfall. Ringleitungen bieten Versorgungssicherheit und reduzieren Druckverluste. Wartungseinheiten, Kupplungen und Schlauchanschlüsse sind typische Leckagequellen. Eine Leckage von nur 3 mm verursacht bis zu 5.250 € jährlich – hörbar, aber oft ignoriert. Die Leckageermittlung mittels Ultraschall oder Behältermethode ist ein Muss. Denn: „Wenn es zischt, dann rennt die ganze Mannschaft“ – und das Budget gleich mit.

Druckluftverwendung

Die Druckluftverwendung selbst ist der letzte Prüfpunkt. Viele Anwendungen lassen sich durch elektrische Alternativen ersetzen – effizienter, wartungsärmer und kostengünstiger. Hier lohnt sich die Substitutionsanalyse.

Komplexität fordert Expertenwissen

Doch warum gelingt die Umsetzung dieser Potenziale in der Praxis oft nicht? Die Antwort liegt in der Komplexität der Systeme und der fehlenden Transparenz. An dieser Stelle wird deutlich, wie wertvoll die Unterstützung durch externe Spezialistinnen und Spezialisten der SEMPACT AG ist. Unsere Kund:innen schätzen die partnerschaftliche Zusammenarbeit und die hohe technische Expertise unserer Beraterinnen und Berater. Wir analysieren nicht nur die Ist-Situation, sondern begleiten Sie bei der Umsetzung – von der Messtechnik bis zur Integration in Ihre Leittechnik.

Fazit: Druckluft ist teuer und oft ineffizient. Eine systematische energetische Betrachtung, kombiniert mit technischer Expertise und praxisnaher Umsetzung, schafft Transparenz und spart bares Geld. Sie haben die Hebel in der Hand – nutzen Sie sie. Und wenn es noch einmal zischt, wissen Sie, wer mit Ihnen gemeinsam Löcher stopft: Die Energieeffizienzexpert:innen von SEMPACT.

Ihr Experte für PV-Anlagen

Dipl.-Ing. Thomas Schedl

Vertriebsleitung - Senior Consultant - Lead-Auditor 14001/50001

Fon: +49 8191 657088-10

Mobil: +49 174 1815851

Ihr Experte für Förderungen

Effizienz und Sicherheit in der Wärmeversorgung

Effizienzpotenziale in der betrieblichen Wärmeversorgung

Die betriebliche Wärmeversorgung stellt für viele Produktionsbetriebe eine Herausforderung dar. Sie stehen unter dem Druck, die Qualität ihrer Produkte konstant zu halten und gleichzeitig die Energieeffizienz zu steigern. Dabei ist die Wärmeversorgung nicht nur eine technische Notwendigkeit, sondern ein strategischer Hebel zur Kostenreduktion und Nachhaltigkeitssteigerung.

Gezielte Wärmeverteilung und smarte Regelungssysteme setzen Effizienzreserven frei

In der Praxis zeigt sich, dass die Wärmequelle (ob Dampfkessel, Heißwassererzeuger oder industrielle Feuerungsanlage) oft nicht optimal auf die tatsächlichen Anforderungen der Wärmeverbraucher abgestimmt ist. Die Wahl des geeigneten Mediums und des passenden Temperaturniveaus ist entscheidend, um Energieverluste zu minimieren und die Prozesssicherheit zu gewährleisten. Besonders bei der Dampferzeugung und Dampfverteilung entstehen häufig Ineffizienzen durch veraltete Anlagen oder unzureichende Regelungstechnik.

Ein typisches Problem: Die Wärmeverteilung innerhalb der Produktionshallen erfolgt häufig über zentral gesteuerte Heizlüfter, die nicht auf die unterschiedlichen Anforderungen einzelner Zonen reagieren können. Dabei bietet die gezielte Temperierung einzelner Bereiche, etwa durch getrennte Steuerung mehrerer Heizlüfter oder die Kombination mit Tür- und Fensterkontaktschaltern, erhebliches Effizienzpotenzial. Raumtemperaturen, die nur um 1 °C abgesenkt werden, können die Heizkosten bereits um 4–6 % reduzieren. So können beispielsweise bei einem Gebäude mit einem Gasverbrauch für die Gebäudeheizung von 600.000 kWh pro Jahr, bei einem Gaspreis von 10 ct/kWh, durch die Reduzierung der Hallen- oder Raumtemperatur um 1 °C, bereits 3.000 € pro Jahr eingespart werden.

Auch die Wahl eines geeigneten Hallenheizsystems spielt eine entscheidende Rolle. Systeme, die eine hohe Flexibilität bei der Wärmeabgabe ermöglichen, unterstützen die bedarfsgerechte Versorgung der Wärmesenken und tragen zur Energieeffizienz bei der Prozesswärme bei. Lüftungsanlagen sollten mit dem maximal zulässigen Umluftanteil betrieben werden, um Wärmeverluste zu minimieren. Gleichzeitig ist die regelmäßige Reinigung und Entlüftung des Heizsystems unerlässlich, um die volle Leistungsfähigkeit der Wärmeabgabesysteme zu erhalten.

Abwärmenutzung bietet Potenziale

Ein weiteres häufig unterschätztes Thema ist die Abwärmenutzung. Rund 40 % der eingesetzten Energie in der industriellen Prozesswärmeerzeugung gehen als Abwärme verloren. Durch die Erstellung eines Wärmeschaltplans und die Anwendung von Pinch-Analysen lassen sich Rückgewinnungspotenziale identifizieren. Dies erfordert jedoch tiefgehende technische Expertise und eine systematische Herangehensweise.

Wir integrieren Neuerungen in Ihre bestehenden Prozesse

Unsere Kund:innen berichten immer wieder von der hohen technischen Kompetenz unserer Mitarbeiter:innen und der partnerschaftlichen Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Die Komplexität moderner Wärmeversorgungssysteme verlangt nach Spezialwissen, das über die tägliche Betriebspraxis von produzierenden Unternehmen hinausgeht. Die SEMPACT AG unterstützt Sie nicht nur bei der Analyse Ihrer bestehenden Systeme, sondern auch bei der Auswahl und Implementierung effizienter Lösungen und übernimmt die Organisation von Fördermittelsuche und -antragstellung für Sie.

Thomas Schedl

Die größte Herausforderung ist nicht die Technik selbst, sondern die Integration effizienter Lösungen in bestehende Prozesse, ohne die Produktion zu gefährden. Genau hier setzen wir an: mit Erfahrung, Präzision und einem echten Verständnis für die Bedürfnisse mittelständischer Betriebe“, sagt Thomas Schedl, Vorstand der SEMPACT AG.

Verdeckte Wärmeabgabesysteme durch Vorhänge oder Verbauungen, unverschlossene Türen und Tore oder fehlende Schnelllauftore sind weitere Faktoren, die den Energieverbrauch unnötig erhöhen. Eine ganzheitliche Betrachtung der Wärmeflüsse im Betrieb – von der Erzeugung über die Verteilung bis zum Verbrauch – ist daher unerlässlich.

Die SEMPACT AG bietet Ihnen nicht nur technische Lösungen, sondern auch strategische Beratung, um Ihre Wärmeversorgung zukunftssicher und wirtschaftlich zu gestalten. Denn Energieeffizienz ist kein Selbstzweck, sondern ein Wettbewerbsvorteil.

Ihr Experte für betriebliche Wärme

Stefan Braunmüller, B.Eng.

Energieeffizienzcoach

Fon: +49 8191 657088-14

Ihr Experte für Förderungen

Kennzahlen im Energiemanagement – Präzision als Schlüssel zum Erfolg

Präzision ist wichtig bei der Auswahl und Erstellung von Kennzahlen im Energiemanagement

Sie stehen vor der anspruchsvollen Aufgabe, energetisch relevante Prozesse zu analysieren, zu bewerten und Maßnahmen zur Effizienzsteigerung umzusetzen. Dabei sind präzise Kennzahlen unverzichtbar. Ohne belastbare Datenbasis bleibt jede Maßnahme spekulativ, jeder Fortschritt schwer belegbar und der Erfolg ungewiss.

Energieleistungskennzahlen als Grundlage

Die ISO 50001 fordert den Nachweis einer fortlaufenden Verbesserung der energiebezogenen Leistung (ebL). Grundlage hierfür sind Energieleistungskennzahlen (EnPIs), die auf einer energetischen Ausgangsbasis (EnB) beruhen. Diese Kennzahlen müssen nicht nur korrekt definiert, sondern auch regelmäßig überprüft und angepasst werden – insbesondere bei Änderungen von statischen Faktoren wie z.B. Produktionsfläche oder Schichtmodell sowie relevanten Variablen wie z.B. Produktionsvolumen oder Außentemperatur.

In der Praxis zeigt sich jedoch: Viele Energiemanager:innen kämpfen mit unvollständigen Messkonzepten, fehlender Integration zwischen Energiemonitoring und ERP-Systemen sowie unklaren Verantwortlichkeiten. Temporäre Messungen liefern Momentaufnahmen, aber keine belastbaren Trends. Die Folge: EnPIs sind oft nicht aussagekräftig, Normalisierungen ungenau und Maßnahmen schwer bewertbar.

Zentrale Begriffe und Zusammenhänge

  • EnPi (Energy Performance Indicator, Energieleistungskennzahl): Ist eine Messgröße, die verwendet wird, um die energiebezogene Leistung eines Systems oder Prozesses zu quantifizieren und zu bewerten.
  • EnB (Energetische Ausgangsbasis): Ist der Referenzwert zur Bewertung von Verbesserungen zum Beispiel der Verbrauch im Basisjahr.
  • SEU (Significant Energy User): Ist ein relevanter Energieverbraucher innerhalb eines Unternehmens.
  • Statische Faktoren: Einflussgrößen, die sich nicht oft ändern, wie die Produktionsfläche oder das Schichtmodell eines Unternehmens.
  • Relevante Variablen: Veränderliche Größen, wie die Produktionsmenge oder die Außentemperatur.
  • Normalisierung: Bereinigung von Kennzahlen zur besseren Vergleichbarkeit, wie beispielsweise über Regression.
  • Normenreihe DIN EN ISO 50.000: Sie befasst sich mit Energiemanagementsystemen und bietet Unternehmen Leitlinien, wie sie ihre Energieeffizienz systematisch verbessern können. Diese Normenreihe umfasst die Entwicklung, Implementierung, Aufrechterhaltung und Verbesserung eines Energiemanagementsystems (EnMS), mit dem Ziel, eine kontinuierliche Verbesserung der energiebezogenen Leistung zu ermöglichen.

Die SEMPACT AG begegnet diesen Herausforderungen mit einem systematischen und praxisnahen Ansatz. Unsere Berater:innen unterstützen Sie bei der Identifikation von wesentlichen Energieverbrauchern (SEUs), der Definition von Systemgrenzen und der Auswahl geeigneter Messgrößen. Dabei kommen sowohl Verhältniskennzahlen (z. B. kWh/m²) als auch statistische Modelle (lineare Regression) und ingenieurwissenschaftlich basierte Simulationen zum Einsatz – je nach Komplexität und Datenlage.

Praxisbeispiel Drucklufterzeugung

Ein konkretes Beispiel: Die Drucklufterzeugung eines Kunden wurde zunächst mit einer einfachen, monatlichen Kennzahl bewertet. Erst durch die Normalisierung der EnPI kWh/m³ bei 6,7 bar unter Berücksichtigung der Ansaugtemperatur wurde ein tatsächlicher Effizienzgewinn sichtbar.

Wie die Grafik zeigt, sind mit den höheren Ansaugtemperaturen im Sommer (bis zu 30°C) physikalisch bedingt schlechtere Kennzahlen zu erzielen als z.B. im Herbst (bei ca. 15°C Ansaugtemperatur) Extrapoliert man die Regressionsgerade aus dem Sommer in die kälteren Temperaturbereiche wird die Einsparung direkt sichtbar.

Druckluft-Kennzahl in Abhängigkeit von der Außentemperatur

Solche Analysen sind ohne entsprechende Fachexpertise und Messequipment kaum realisierbar. Deutlich weniger aufwändig sind Witterungsbereinigungen (z. B. über Heizgradtage nach VDI 3807 bzw. Gradtagszahlen nach DIN 2067) oder Benchmarkanalysen im Vergleich zu Branchenwerten.

Unsere Kund:innen schätzen die partnerschaftliche Zusammenarbeit und die hohe technische Expertise unserer Mitarbeiter:innen. Wir begleiten Sie durch den Normendschungel der ISO 50000er-Familie, insbesondere bei der Anwendung von ISO 50006 zur Kennzahlenentwicklung, ISO 50015 zur Verifizierung von Einsparungen und ISO 50003 zur Vorbereitung auf Audits.

Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihre energetischen Potenziale systematisch zu erschließen. Mit SEMPACT erhalten Sie nicht nur Kennzahlen, sondern Klarheit, Struktur und messbare Ergebnisse – für ein Energiemanagement, das nicht nur dokumentiert, sondern gestaltet.

Ihr Experte für Kennzahlen
Ihr Experte für technische Analysen

Stefan Braunmüller, B.Eng.

Energieeffizienzcoach

Fon: +49 8191 657088-14

Managementsysteme integrieren: Synergien nutzen, Zukunft sichern

Flechten bilden eine Symbiose aus Algen und Pilzen

Ein System ist gut – mehrere im Einklang sind besser. Die Integration von Nachhaltigkeits-, Qualitäts-, Umwelt-, Arbeitsschutz- und Energiemanagement schafft nicht nur Ordnung, sondern echte Mehrwerte für Ihr Unternehmen und dessen Mitarbeitende.

Ordnung im Management-Chaos

Eine einheitliche Systemlogik bringt Ordnung ins Management-Chaos.Die gemeinsame Struktur moderner Managementsysteme erlaubt es, die einzelnen Managementthemen systematisch, systemisch und vernetzt zu steuern. Prozesse werden entlang des bewährten Plan-Do-Check-Act-Zyklus gestaltet, Synergien genutzt und Doppelarbeit vermieden. Das Ergebnis: Ein integriertes System, das Ressourcen spart, Audits verschlankt und strategische Klarheit schafft. Viele Betriebe unterschätzen die Vorteile dieser Integration. Die Folge sind ineffiziente Abläufe, doppelte Arbeit und verpasste Chancen zur Vermeidung von Verschwendung, Verlust und Emissionen. Dabei bietet die Zusammenführung nicht nur organisatorische Vorteile, sondern auch technische Hebel: Die Verringerung von Verbrauch und Emissionen durch Erneuerung, Technologiewechsel u. a. Optimierungsmaßnahmen wird systematisch erfasst und gesteuert. Unvermeidbare Verbräuche und Emissionen lassen sich gezielt kompensieren, etwa durch Einzahlungen in CO2-Minderungsprojekte wie die Optimierung von Produktions- oder Energieerzeugungsprozessen.

SEMPACT als Übersetzerin, Vereinfacherin und strategische Begleiterin

Wir erleben, wie Unternehmen durch unsere Unterstützung neue Perspektiven gewinnen. Unsere Kunden schätzen die partnerschaftliche Zusammenarbeit und die hohe technische Expertise unserer Berater:innen. Wir helfen Ihnen, nicht nur Norm-Anforderungen zu erfüllen, sondern Ihre Systeme strategisch auszurichten: mit Fokus auf Wirkung und Nutzen. Denken in Auswirkungen (deshalb „systemisch“) bedeutet, dass jede Maßnahme auf ihre tatsächliche Relevanz für Ihre Unternehmensziele geprüft wird.

Ramona Lütcherath, SEMPACT AG

Ramona Lütcherath, EHS-Coach und -Auditorin bei SEMPACT, bringt es auf den Punkt: „Balance ist das entscheidende Stichwort; Balance zwischen Kontrolle und Kreativität, zwischen Norm-Erfüllung und echter Wirkung. Sie sorgt für lebendige und transparente Managementprozesse.“

Gerade im Kontext von Nachhaltigkeit bedeutet Balance, nicht nur Emissionen oder Verbräuche zu zählen, sondern Verantwortung zu übernehmen: für das große Ganze, für das Klima, für die Zukunft. Wer systemisch denkt, erkennt, dass technische Optimierung und menschliches Handeln Hand in Hand gehen müssen – und dass jedes System nur so gut ist wie seine gelebte Praxis.

Wer heute integriert, gestaltet morgen mit. Die Zusammenführung Ihrer Managementsysteme ist kein Selbstzweck, sondern ein kraftvoller Hebel für unternehmerische Verantwortung und nachhaltige Wirkung. In Zeiten des Klimachaos braucht es mehr als technische Lösungen – es braucht Haltung. Mit SEMPACT als Partnerin gewinnen Sie nicht nur Struktur und Effizienz, sondern auch die Klarheit, wo Ihr Unternehmen steht – und wohin es gehen kann. Gemeinsam schaffen wir Systeme, die nicht nur Normen erfüllen, sondern Zukunft ermöglichen. Denn echte Nachhaltigkeit beginnt dort, wo Reflexion zur Handlung wird.

Ihre Expertin

Dipl.-Ing. (FH) Ramona Lütcherath

EHS-Coach und -Auditorin

Fon: +49 8191 657088-11

Mobil: +49 172 7822594

Ihre Expertin

Strukturierte Problemlösung in der Energieeffizienz: Ein praxisnaher Leitfaden für Energiemanager:innen

In mittelständischen Industrieunternehmen sind Sie als Energiemanager:in mit einer Vielzahl technischer, organisatorischer und wirtschaftlicher Herausforderungen konfrontiert. Die Aufgabe, Energieeffizienzmaßnahmen zu identifizieren, zu priorisieren und deren Umsetzung zu überwachen, verlangt nicht nur technisches Know-how, sondern auch methodische Klarheit und kommunikative Kompetenz. Die Komplexität der Prozesse, die Vielfalt der eingesetzten Technologien und die oft begrenzten Ressourcen machen es erforderlich, systematisch und strukturiert vorzugehen.

Herausforderungen des Energiemanagements

Ein zentrales Hindernis in der Praxis ist die fehlende Transparenz über energetische Schwachstellen. Ohne eine fundierte Situationsanalyse bleibt die Ursachenforschung oberflächlich. Erst durch die gezielte Erhebung von Verbrauchsdaten, Prozessparametern und Betriebsverhalten lassen sich belastbare Hypothesen zur Problemdefinition ableiten. Dabei helfen Werkzeuge wie Energieflussdiagramme, Sankey-Darstellungen oder thermografische Analysen, um energetische Verluste sichtbar zu machen.  

Herausforderungen im Energiemanagement

Die strukturierte Erfassung – das heißt, die Erfassung nach einem klaren Schema – von Ist-Zuständen bildet die Grundlage für jede weitere Maßnahme. Dazu gehören die Erfassung der Energieverbraucher, die Messung und Analyse von Energieflüssen, die Zuordnung zu Prozessen oder Bereichen, die Bewertung der Energieeffizienz und die Dokumentation der Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren.

Präzise Zieldefinition ist entscheidend

Die Zieldefinition verlangt Klarheit über die angestrebten Verbesserungen. Ob es um die Reduktion spezifischer Energiekennzahlen, die Senkung von Lastspitzen oder die Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit geht – ohne ein präzises Zielbild bleibt jede Maßnahme beliebig. Hier empfiehlt sich die Anwendung von SMART-Kriterien (spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert), um Zielsetzungen greifbar und überprüfbar zu machen.

Lösungssuche in Zusammenarbeit

In der Lösungssuche zeigt sich, wie wertvoll interdisziplinäre Zusammenarbeit ist. Technische Optionen wie Wärmerückgewinnung, Frequenzumrichter, Druckluftoptimierung oder Prozessintegration müssen nicht nur technisch, sondern auch wirtschaftlich bewertet werden. Die Lebenszykluskostenanalyse (LCCA) bietet hier eine fundierte Entscheidungsgrundlage, indem sie Investitions-, Betriebs- und Wartungskosten über die gesamte Nutzungsdauer hinweg berücksichtigt. Ergänzend kann die Total Cost of Ownership (TCO)-Betrachtung helfen, versteckte Kosten aufzudecken.

Wie Ramona Lütcherarth, EHS-Coach und -Auditorin, treffend formuliert: „Ein strukturierter Problemlöseprozess ist aus mehreren Gründen entscheidend für die erfolgreiche Lösungsfindung.“

Gerade in dieser Phase profitieren viele Unternehmen von der Zusammenarbeit mit externen Partnern wie der SEMPACT AG. Unsere Kunden schätzen insbesondere die Kombination aus hoher technischer Expertise und partnerschaftlicher Zusammenarbeit. Externe Experten bringen nicht nur frische Perspektiven, sondern auch bewährte Methoden zur Maßnahmenpriorisierung mit – etwa durch die Anwendung von Pareto-Analysen, ABC-Klassifizierungen oder Kosten-Nutzen-Bewertungen. So lassen sich Maßnahmen mit hoher Wirkung und kurzer Amortisationszeit gezielt identifizieren und strategisch umsetzen.

Die Entscheidungsphase erfordert nicht nur technisches Verständnis, sondern auch kommunikatives Geschick. Unterschiedliche Interessen – etwa zwischen Produktion, Instandhaltung und strategischem Management – müssen moderiert und in eine tragfähige Entscheidung überführt werden. Hier hilft eine klare Agenda, die Verantwortlichkeiten, Zeitrahmen und Entscheidungsbedarfe transparent macht. Die Rolle der Gesprächsmoderation ist dabei zentral: Sie sorgt für Struktur, steuert Beiträge und stellt sicher, dass alle relevanten Perspektiven gehört werden. Eine rollierende Moderation fördert die Disziplin und stärkt die Gruppenverantwortung.

Im Aktionsplan werden die beschlossenen Maßnahmen konkretisiert: Wer übernimmt was bis wann, mit welchen Ressourcen? Eine präzise Dokumentation ist nicht nur für die Umsetzung, sondern auch für die spätere Wirksamkeitskontrolle entscheidend. Nur wenn die Effekte gemessen und reflektiert werden, kann aus der Maßnahme auch ein nachhaltiger Lernprozess entstehen. Hier empfiehlt sich die Anwendung von Kennzahlen (KPIs) wie spezifischer Energieverbrauch, CO2-Reduktion pro Produktionseinheit, Energieeinsparung pro Betriebsstunde einer Maschine oder pro erzeugter Energiemenge.

Reflexion zur kontinuierlichen Verbesserung der eignen Arbeitsweise

Die abschließende Reflexion des gesamten Prozesses – von der Analyse bis zur Umsetzung – ist kein Selbstzweck. Sie ermöglicht es, systematische Schwächen im Vorgehen zu erkennen und kontinuierlich zu verbessern. Methoden wie strukturierte Feedbackrunden oder retrospektive Workshops helfen, die Qualität der Zusammenarbeit zu steigern und eine echte Fehlerkultur zu etablieren. Die Erfahrung zeigt, dass gerade in mittelständischen Betrieben oft an ineffizienten Routinen festgehalten wird. Ein bewusster Umgang mit Fehlern und die Bereitschaft zur Veränderung sind daher zentrale Erfolgsfaktoren.

Ein weiterer Aspekt, der häufig unterschätzt wird, ist die Kommunikation zwischen den beteiligten Abteilungen. Energiemanagement ist kein isolierter Prozess, sondern muss in die gesamte Unternehmensstruktur integriert werden. Die Einbindung von Energieteam, Produktion, Instandhaltung, Entwicklung, Auslegungsplanung, Einkauf und Geschäftsführung ist entscheidend für die Akzeptanz und Nachhaltigkeit der Maßnahmen. Hier helfen interdisziplinäre Projektteams, regelmäßige Statusmeetings und transparente Entscheidungswege mit transparenten Entscheidungskriterien.

Die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Partner wie der SEMPACT AG bietet Ihnen nicht nur methodische Sicherheit, sondern auch Zugang zu tiefgreifendem technischem Know-how – von der Energieverbrauchsanalyse über die Lastgangbewertung bis hin zur Prozessintegration energieeffizienter Technologien. Unsere Beraterinnen und Berater bringen nicht nur Fachwissen, sondern auch Erfahrung aus zahlreichen Projekten mit, die Ihnen helfen, typische Fallstricke zu vermeiden und bewährte Lösungen zu adaptieren. Wenn Sie Ihre Rolle als Energiemanager:in nicht nur als operative Instanz, sondern als strategische Gestalter:in verstehen, dann ist ein strukturierter Problemlöseprozess Ihr wichtigstes Werkzeug. Denn nur wer systematisch vorgeht, kann Komplexität beherrschen, Ressourcen gezielt einsetzen und nachhaltige Ergebnisse erzielen. Die Kombination aus methodischer Klarheit, technischer Tiefe und partnerschaftlicher Zusammenarbeit ist der Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen im Mittelstand.

Ein typischer Problemlöseprozess

  • 1.Situationsanalyse: Die Situation wird aus mindestens drei Seiten beleuchtet durch Fragen nach der Situation, Fragen nach dem Verhalten, Fragen nach den Auswirkungen. Alle relevanten Informationen und Daten werden gesammelt, um ein umfassendes Bild des Problems zu erhalten.
  • 2.Problemdefinition: Das Problem wird klar und präzise definiert. Es ist wichtig, das Problem vollständig zu verstehen, bevor man mit der Lösungsfindung beginnt.
  • 3.Zieldefinition: Welches der angegebenen Probleme wollen wir (heute) fokussieren und bearbeiten?
  • 4.Lösungssuche: Die gesammelten Informationen werden analysiert, um die Ursachen des Problems zu identifizieren und mögliche Lösungsansätze zu entwickeln. Verschiedene Lösungsoptionen werden entwickelt und bewertet. Kreativität und Innovation sind hier gefragt, um möglichst viele Ansätze zu finden.
  • 5.Entscheidungsphase: Die beste Lösung wird ausgewählt, basierend auf den Bewertungen und Analysen der verschiedenen Optionen.
  • 6.Aktionsplanung: Für die gewählte Lösung werden Umsetzungsschritte, Verantwortlichkeiten, Termine, Dauer, Ressourcenverfügbarkeit, Mitwirkende und Wirksamkeitsprüfungen festgelegt.
  • 7.Reflexion: Der Gesprächsverlauf von der Situationsanalyse, über die Problemdefinition, Zielfestlegung, Lösungsentwicklung, Entscheidung bis hin zur Aktionsplanung wird in der Gruppe nochmals reflektiert, um zu erkennen, ob alle Sichtweisen, die im Raum sind, berücksichtigt wurden.
  • 8.Sonstiges und Dokumentation: Der gesamte Prozess und die getroffenen Entscheidungen werden dokumentiert, um zukünftige Referenzen und Lernmöglichkeiten zu schaffen.

Quellen:

  • SEMPACT AG, interner Methodenkoffer „Problemlösungsschritte“, Stand 2025
  • Foto von Ev auf Unsplash
Ihre Expertin für Lösungen

Dipl.-Ing. (FH) Ramona Lütcherath

EHS-Coach und -Auditorin

Fon: +49 8191 657088-11

Mobil: +49 172 7822594

Ihre Expertin für Nachhaltigkeit

Managementsysteme sind jetzt nicht nur effizient, sondern auch umweltfreundlich – das ist doppelt gut!

Eine neue Anforderung der Internationale Organisation für Normung (ISO) hat kurzfristig Einfluss auf fast alle Managementsysteme. Die beiden Kernfragen dabei sind:

  • Inwiefern beeinflusst der Klimawandel das Unternehmen und sein Managementsystem und
  • welche Auswirkungen hat das Unternehmen und seine Managementsysteme umgekehrt auf den Klimawandel?

Der Grund für diese Änderung ist, dass die Internationale Organisation für Normung (ISO) aktiv zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen möchte. So hat sie in der sogenannten London Declaration veröffentlicht, dass sie durch Standardisierung Klimaaktivitäten positiv unterstützen möchte.

Die Änderungen zur Minderung von Klimaeffekten sowie die Anpassung an den bereits stattfindenden Klimawandel betreffen unter anderem die Normen ISO 9001, ISO 14001, ISO 45001, ISO 50001. Das entscheidende ist, dass diese Änderung unverzüglich auditrelevant ist. Folgende Kapitel wurden jeweils ergänzt:

  • Kapitel 4.1: Organisationen müssen nun im Rahmen der Kontextanalyse prüfen, ob der Klimawandel für sie relevant ist.
  • Kapitel 4.2: Es wird erwartet, dass Organisationen die Anforderungen der Interessengruppen bezüglich des Klimawandels berücksichtigen.

Was ist konkret zu tun?

Geschäftsführer und Geschäftsführerinnen sollten sicherstellen, dass der Klimawandel in die strategische Planung ihres Unternehmens und das Managementsystem integriert wird, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden und potenzielle Risiken zu minimieren. Die neue Anforderung der ISO, die im Rahmen der Klimaschutzmaßnahmen eingeführt wurde, betrifft tatsächlich viele Managementsysteme. Hieraus entsteht folgende Kernfragen:

Wie beeinflusst der Klimawandel das Unternehmen und sein Managementsystem?

Unternehmen müssen die Risiken und Chancen, die durch den Klimawandel entstehen, identifizieren und bewerten. Dies kann beispielsweise die Analyse von physischen Risiken (wie Extremwetterereignisse) und Übergangsrisiken (wie regulatorische Änderungen) umfassen. Diese Risiken und Chancen sollen in die strategischen Ziele und Risikominderungsmaßnahmen des Unternehmens integriert werden.

Welche Auswirkungen hat das Unternehmen und seine Managementsysteme auf den Klimawandel?

Unternehmen sollen ihre eigenen Treibhausgasemissionen und andere Umweltbelastungen messen und überwachen. Es ist wichtig, Maßnahmen zur Reduzierung dieser Emissionen zu entwickeln und umzusetzen, um die Umweltauswirkungen zu minimieren.

SEMPACT unterstützt Sie:

Wir machen Ihr Unternehmen fit für das nächste (oder erste) Audit. Das ist unsere Leidenschaft, die wir gerne in Ihr Unternehmen tragen, damit Sie nicht nur Ihr Audit bestehen, sondern ein integriertes Managementsystem betreiben können, welches Ihrem Unternehmen nachhaltig Mehrwert bietet.

  • Wir führen Risikobewertung durch: Wir helfen Ihnen, Ihre betrieblichen klimabezogenen Risiken und Chancen zu identifizieren und zu bewerten.
  • Wir entwickeln Strategien: Wir unterstützen Sie bei der Entwicklung und Implementierung von Strategien zur Risikominderung und Emissionsreduktion.
  • Wir konzipieren Schulungen: Wir bieten (individuelle) Schulungen und Workshops an, um das Wissen und die Fähigkeiten Ihrer Mitarbeitenden in Bezug auf Klimaschutzmaßnahmen zu stärken.

Quellen:

Eine Liste aller betroffenen Managementnormen finden Sie bei der IAF (nur auf Englisch).

Ihre Expertin

Dipl.-Ing. (FH) Ramona Lütcherath

EHS-Coach und -Auditorin

Fon: +49 8191 657088-11

Mobil: +49 172 7822594

Ihre Expertin

Im September beginnt ein neuer online-Lehrgang bei SEMPACT

Im September 2024 startet SEMPACT einen neuen online Lehrgang für Energiemanager:innen in der Industrie

Melden Sie sich zeitnah an

Im September 2024 starten wir wieder mit unserem Zertifikats-Lehrgang für Energiemanager:innen für die Industrie. Dieser Kurs fördert das Lernen von Energiemanager:innen und bringt Ihnen viel Praxis Knowhow, um mit alltäglichen Stresssituationen gelassen umgehen zu können.

Mehr Details finden Sie auf unserer speziellen Landingpage und auf der Akademie-Plattform.

Online-Lehrgang für Energiemanger:innen

Energiemanager:innen, die ihr Wissen durch Weiterbildungen, Lehrgänge und Seminare immer auf dem aktuellen Stand halten, können (neuen) Anforderungen im Beruf und Alltag souverän antworten. Das fördert das Selbstvertrauen und erhöht auch die Lebensqualität.

Zudem hat lebenslanges Lernen auch positive Effekte auf die Gesundheit von Energiemanager:innen. Denn wenn diese sich immer wieder mit Themen, wie Eigenstromerzeugung oder Effizienzpotenziale von Motoren, Pumpen und Ventilatoren auseinandersetzen, bleiben sie mental fit. Durch mentale Gesundheit kann Stress reduziert werden.

Melden Sie sich zu unserem Zertifikatslehrgang für Energiemanager:innen für die Industrie an und erleben Sie die Vorteile der Kursteilnahme selbst.

Gönnen Sie Ihren Prozessen eine Frischzellenkur

Zellen

In vielen Unternehmen wurden Managementsysteme unabhängig voneinander integriert. Dies führt zu einer hohen Komplexität und Ineffizienz. Dabei liegen die Vorteile von integrierten Managementsystemen auf der Hand.

Ihr Unternehmen verfügt über eine hohe Vielschichtigkeit. Gleichzeitig sind Ihnen seine Elemente vertraut. Ihr Unternehmen hat festgelegte Grenzen, besteht aus weiteren Subsystemen, lebt in Zyklen, strebt das Gleichgewicht an und steht in kontinuierlicher Interaktion mit seiner Umwelt.

Deshalb:

  • Verstehen Sie, was Subsysteme und Einzelsysteme im Unternehmen tun und welchem übergeordneten System sie dienen.
  • Schaffen Sie Zwischenstufen ab, die die Systeme an ihrer eigentlichen Arbeit hindern.
  • Geben Sie den Systemen Spielraum, damit sie miteinander interagieren, ihre Intelligenz einsetzen und einem Gleichgewicht zustreben können und ihre Isolation aufgeben.
  • Beseitigen Sie Puffer, die Sie, Ihre Mitarbeiter, Systeme und Subsysteme selbstgenügsam machen und fördern Sie damit die Gegenseitigkeit.
  • Belohnen Sie die, die miteinander arbeiten und rügen Sie die, die es nicht tun.

Sie haben die Chance, die Komplexität im Zusammenspiel aller Systemthemen wie Qualität, Umwelt, Energie und Arbeitsschutz zu vereinfachen.

Die Managementsysteme wurden in vielen Unternehmen zunächst getrennt voneinander aufgebaut. Durch Überschneidungen, unklare Schnittstellen oder eventuell konträre Regelungen ist vor allem ein wirtschaftlicher Nutzen verschiedener Managementsysteme nicht immer gewährleistet.

Die Vorteile eines integrierten Managementsystems liegen auf der Hand:

  • Transparente Strukturen und Abläufe eröffnen Verbesserungspotenziale und erhöhen die Motivation der Mitarbeiter.
  • Nachweisbare Strukturen und Abläufe erleichtern die Abwehr unberechtigter Haftungsansprüche.
  • Integration hilft Doppelarbeit zu vermeiden und Synergien zu nutzen. Es entsteht der gleichzeitige Nutzen einer Verbesserung für mehrere Bereiche.
  • Offene Managementsysteme sind erweiterbar und flexibel.
  • Unternehmensprozesse werden unter Gesichtspunkten wie Wertschöpfung, Schnelligkeit und Prozessstabilität ausgerichtet.Schnittstellen zwischen den Managementsystemen werden definiert und optimiert.
  • Fachspezifische Module wie Risikomanagement, Sicherheitsmanagement und Fremdfirmenmanagement lassen sich problemlos integrieren. 

Das integrierte Managementsystem zielt auf

  • die Verankerung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses.
  • langfristige Sicherheit von Wettbewerbsfähigkeit und Existenz.
  • Sicherung und Erhöhung der Wirtschaftlichkeit.
  • die Erhöhung der Betriebssicherheit und Vermeidung von Störfällen.
  • Imagegewinn, Verbesserung der Kundenzufriedenheit und Mitarbeitermotivation.
  • den Aufbau einer transparenten und effizienten Betriebsorganisation, die flexibel agieren kann.

Schauen wir uns beispielhaft einmal die externen Themen eines Unternehmens an: Sie können sie politisch, wirtschaftlich, finanziell, wettbewerbsorientiert, aus Sicht des Lieferkettenmanagements, sozial, kulturell, aus Sicht der Nachfrage am Markt, technologisch, rechtlich oder natürlich betrachten.

Nehmen wir das Beispiel des Lieferkettenmanagements:

Die Qualität betont die Arbeitsgeschwindigkeit, Standfestigkeit und flexible Einsatzfähigkeit.
Die Umwelt
 betont bestimmte Kühl- und Schmiersysteme und die Berücksichtigung von Biodiversitäten, Ressourcenverbrauch und Emissionen.
Die Energie
 betont Abschaltmöglichkeiten von Einzelaggregaten, Messeinrichtungen, geringe Energiekosten während der Laufzeit und die Prüfung des Einsatzes erneuerbarer Energieformen.
Der Arbeitsschutz
 betont einfache Bedienbarkeit und technische Schutzvorrichtungen.
Alle Themen
 wünschen sich mindestens den aktuellen Stand der Technik, besser noch die beste verfügbare Technik.
Die Produktion
 legt Wert auf historische Treue, Prozesssicherheit und Herstellerservice.
Die Instandhaltung
 legt Wert auf eine zuverlässige Ersatzteilversorgung, Wartungspläne, einfaches Montagehandling und geringe Betriebskosten.
Das Controlling
 legt Wert auf geringe Investitionskosten.
Und die Geschäftsführung möchte, dass alles möglichst schnell umgesetzt wird.


Kennen wir unsere Informationsquellen, die zum Wissen unserer externen Themen beitragen können, wie

  • Kunden, Lieferanten, Geschäftspartner
  • Wirtschaftsräte, Wirtschaftsverbände
  • Berufsgenossenschaften
  • Handelskammern
  • Regierungsstellen und internationale Einrichtungen
  • Beratungsinstitute, Forschungseinrichtungen
  • (örtliche) Nachrichtenmedien
  • (örtliche) Interessengruppen
  • technische Facharbeitskreise
  • rechtliche und andere Anforderer

ist der Aufwand bei der Gesamtbetrachtung des Lieferkettenmanagements aus Sicht aller Themengruppen mindestens um die Hälfte der Zeit geringer, als wenn jedes Thema einzeln betrachtet und bewertet würde.

Ähnlich verhält es sich bei den Risikobetrachtungen oder der Sicherstellung der Rechtskonformität im Unternehmen. Jede Lösung, die wir anvisieren, sollte die Perspektive aller Managementsysteme einbeziehen. Denken Sie an Softwarelösungen, die Ihnen Rechtsvorschriften mit Handlungsanleitungen und Aufgabendelegierung bieten oder Softwarelösungen, die Kennzahlen zur Leistungsbewertung (Umweltleistung, energiebezogene Leistung usw.) unter Berücksichtigung von Einflussgrößen verfolgen. Berücksichtigen Sie immer die Möglichkeit der Kommunikation zwischen allen Systemen, um ein Ungleichgewicht zu vermeiden.


Durch das Zusammenführen aller Managementsysteme zu einem integrierten Managementsystem haben Sie die Chance, unnötige Verwaltungs- und Entscheidungsstrukturen (radikal) aufzulösen und damit Ihre Effizienz zu erhöhen. Nutzen Sie die Expertise von SEMPACT und gönnen Sie Ihren Prozessen eine Frischzellenkur. Wir sind erst dann zufrieden, wenn Ihr Managementsystem den Fluss in Ihrem Betriebsalltag unterstützt.


Schulungen nach Maß

Wissen, Erfahrungen und Kompetenzen sind wesentliche Fähigkeiten, um Ziele zu verfolgen, Anforderungen zu bewältigen, Handlungsspielräume zu erweitern und Abläufe zielgerichtet zu gestalten. Das Know-how gehört zu den wertvollsten Gütern Ihres Unternehmens, denn es macht Ihr Unternehmen einzigartig und verleiht ihm einen hohen wirtschaftlichen Wert.

Der Besuch von Seminaren, Veranstaltungen und Kursen bietet Ihren Mitarbeiter(inne)n einen wichtigen Blick über den Tellerrand des Unternehmens hinaus. Durch den Kontakt zu Mitarbeiter(inne)n anderer Unternehmen und durch den Input externer Referent(inn)en können neue Impulse für die eigene Arbeit aufgenommen werden. Er bietet die Möglichkeit, eigene Arbeitsweisen zu überdenken und neue Methoden kennenzulernen. Gut ausgebildete Angestellte arbeiten glücklicher und motivierter, weil entsprechendes Training den Frust und die Sorgen am Arbeitsplatz vermindert. Außerdem mobilisieren Schulungen die Mitarbeiter(inne)n, weil sie dazu befähigt werden, ihr Rolle und Bedeutung innerhalb des Unternehmens zu verstehen.

Unser Angebot

Wenn es um die wirksame Umsetzung von Managementsystem-Vorgaben geht, sind immer mehrere Mitarbeiter oder ganze Abteilungen betroffen.

Die Erwartungshaltung der Führungskräfte dabei ist, dass Mitarbeiter(innen) ihr Handeln so optimieren, dass das gewünschte Ziel möglichst schnell und mit wenig Aufwand erreicht wird.

Die Erwartungshaltung der Mitarbeiter(innen) an die Führungskräfte ist, dass diese ihnen Rahmenbedingungen zur Verfügung stellen, die ein effektives Arbeiten ermöglichen und damit das Unternehmen seinen Zielen näherbringt.

Unsere Referent(inn)en werden immer wieder gefragt, wie andere Unternehmen „das“ machen. Jede Antwort, die wir darauf geben würden, würde zu einem „Ja, aber …“ führen, was zeigt, dass jedes Unternehmen in seinem ganz individuellen Umfeld (seinem eigenen Mikrokosmos) zurechtkommen muss. Dabei sind Vergleiche meist kontraproduktiv. Also gilt es, die eigene Antwort auf die Fragestellungen zu finden und Ver-ANTWORT-ung zu übernehmen.

Dabei begleiten wir Sie, mit unserem Know-how, unseren Kompetenzen und unseren Erfahrungen.

Wir erarbeiten Workshops, Seminare und Lehrgänge zu allen Beratungsthemen, die wir leisten, und schneidern diese auf Ihre Problemstellungen, Herausforderungen und Ihren Mikrokosmos zu. Wir binden Ihre Prozesse, Systemstrukturen, Ihren Technologiestand und Ihre Unternehmens­kultur mit ein. Ihre Mitarbeiter(innen) und Führungskräfte bleiben in ihrem gewohnten Arbeits­umfeld, womit der Praxisbezug der Inhouse-Schulung deutlich höher ist als bei einer externen Qualifizierungs­veranstaltung. 

Diese Fragen sollten Sie beantworten

Damit Ihre Schulung erfolgreich wird, empfehlen wir, dass Sie sich im Vorfeld zu den aufgeführten 4 Punkten Gedanken machen.

  1. Zielgruppe und Zielgrößen
    Was wünschen sich die Auftraggeber der Inhouse-Schulung? Warum wünschen Sie sich die Inhouse-Schulung? Wer sind die Teilnehmer(innen) der Schulung? Was wünschen sich die Teilnehmer(innen)? Was muss das Schulungsergebnis alles können? Wozu soll das Ergebnis dienen? Was genau machen die Teilnehmer(innen) mit dem Ergebnis? Was muss das Ergebnis unbedingt können, was muss es nicht können?
    Eine Beispielproblemstellung kann sein: Die Mitarbeiter(innen) der Einkaufsabteilung sollen Kriterien des Energie- und Umweltmanagements in ihre Geschäftsabläufe einbinden.
    Ein s.m.a.r.t.e.s. Ziel kann sein: Erarbeiten Sie gemeinsam mit den Mitarbeiter(innen) der Einkaufs­abteilung die beschaffungsrelevanten Energie- und Umweltkriterien und aktualisieren Sie entsprechend den Kernprozess der Beschaffung.
     
  2. Anwender
    Wer soll das Ergebnis (be-)nutzen? Wer profitiert davon?
    Ein Beispielanwender kann der Führungskreis sein: Durch die Substitution von Gefahrstoffen bzw. Verringerung von Gefährdungsklassen verringert sich das Ausmaß der Umwelt­aus­wirkungen im Falle eines Störfalls/Unfalls.
     
  3. Tabus/Nonchange
    Was möchten die Teilnehmer(innen) auf jeden Fall vermeiden? Was soll unbedingt erhalten bleiben?
    Ein Beispiel für ein Tabu kann sein, dass schlechte Erfahrungen von vorhergehenden Workshops mit anderen Experten wiederholt werden. Unantastbar kann das hohe eigenverantwortliche Arbeiten der Einkaufsabteilung sein.
     
  4. Budgetrahmen
    Wie viel Zeit darf die Inhouse-Schulung in Anspruch nehmen? Welches Schulungsformat ist vorgesehen? Sind Kleingruppenarbeiten vorgesehen? In welchen Räumen findet die Schulung statt? Wie ist die Teilnehmerversorgung organisiert? Welches Material wird benötigt? Was bekommen die Teilnehmer(innen) an die Hand?
    Grob geschätzt lässt sich sagen, dass ab einer Mindestteilnehmerzahl von 5 eine Inhouse-Schulung kostengünstiger ist als Einzelanmeldungen bei öffentlichen Schulungsangeboten.
    Planen Sie Tagessätze zu den Veranstaltungstagen doppelt als Vorbereitungszeit für den/die Referenten/in und vergessen Sie nicht die Reiseaufwendungen des/der Referenten/in.

Gern stehen wir an Ihrer Seite bei der Beantwortung der o. g. Fragestellungen und führen Sie behutsam durch die Themen und Probleme, die auf Sie zukommen in Zusammenhang mit der Schulungs­planung.

Die SEMPACT-Akademie arbeitet ausschließlich mit Referenten und Trainern zusammen, die ihre Berufserfahrung und Expertisen in breiten Einsatzfeldern der Industrie und Filialisten ganz unterschiedlicher Branchen erworben haben. Einige von ihnen haben neben ihrer beruflichen Qualifikation als Ingenieur Trainer- und Cochingausbildungen absolviert, so dass sie in die Lage versetzt sind, Gruppendynamiken zielorientiert zu steuern.

Mögliche Inhouse-Schulungen der SEMPACT-Akademie

  • DIN EN ISO 14001, 45001, 50001 und ihre Anforderungen für das Unternehmen
  • Verantwortung der Führungskräfte im Rahmen von Managementsystemen
  • Auditoren für Managementsysteme
  • Workshops strategische Nachhaltigkeit
  • Kennzahlen und Einflussgrößen
  • Verfahrens- und Prozessoptimierung
  • Lastenheft und Anbieterauswahl für Energiemonitoring
  • Wie geht weisungsloses Führen?
  • Retrospektiven
  • KickOff-Veranstaltungen zu Managementsystemen (zum Beispiel Einführung ISO 50001)
  • CSRD und ESRS – Einführung mit Nutzung vorhandener Strukturen (zum Beispiel Managementsysteme)