Wenn´s sich dreht, ist noch lange nicht alles gut – wo Antriebe Energie verbrennen

Wenn Sie die Qualität Ihrer Produkte sichern und gleichzeitig stabile Produktionsprozesse gewährleisten möchten, stehen Ihnen heute wirkungsvolle Hebel zur Verfügung. Die steigenden Energiekosten, die wachsenden Anforderungen an Nachhaltigkeit und der Anspruch, wettbewerbsfähig zu bleiben, eröffnen die Chance, Ihre elektrischen Antriebe gezielt zu analysieren und zu optimieren. In Deutschland entfallen rund 70 % des industriellen Strombedarfs auf elektrische Antriebe – ein beeindruckendes Potenzial, das in vielen Unternehmen noch ungenutzt ist und Effizienzgewinne ermöglichen kann.
Zentrale Komponenten von industriellen Anlagen
Pumpen, Ventilatoren, Antriebe und Motoren sind zentrale Komponenten Ihrer Anlagen. Ihre Effizienz entscheidet über den Energieverbrauch und damit über die Betriebskosten. Die EU fordert bereits für Motoren ab 0,12 kW die Energieeffizienzklasse IE2 – mit steigender Leistung steigen auch die regulatorischen Anforderungen. Doch nicht nur gesetzliche Vorgaben, sondern auch technische und wirtschaftliche Aspekte sprechen für eine systematische Betrachtung.
Frequenzumrichter ermöglichen eine bedarfsgerechte Steuerung, reduzieren Lastspitzen und verbessern die Regelgüte. Die Umwandlung von elektrischer in mechanische Energie muss dabei möglichst verlustfrei erfolgen – jede Ineffizienz schlägt sich direkt in den Lebenszykluskosten nieder.
Transmission – Verluste, die mitlaufen
Überall dort, wo Bewegung übertragen wird – etwa über Riemen, Kupplungen oder Getriebe – entstehen zusätzliche Verluste. Diese sogenannten Transmissionsverluste summieren sich über die Betriebszeit und können die Effizienz eines Systems erheblich beeinträchtigen. Direktantriebe, bei denen die mechanische Energie ohne Umwege auf die Anwendung wirkt, bieten hier klare Vorteile: Sie vermeiden Reibungsverluste, reduzieren Wartungsaufwand und verbessern die Gesamtenergieeffizienz. Wer direkt antreibt, spart nicht nur Energie, sondern auch Kosten – und erhöht die Anlagenverfügbarkeit.
Ventilatoren – Luft als Nebenprodukt nutzen, aber richtig
Ein oft übersehener Bereich sind Ventilatoren, die in vielen industriellen Prozessen eine zentrale Rolle spielen – sei es zur Kühlung, Belüftung oder Prozessluftversorgung. Besonders Radialventilatoren sind weit verbreitet, doch ihre Auslegung ist häufig überdimensioniert. Das führt zu unnötigem Energieverbrauch und ineffizientem Betrieb.
Die Lösung: Eine präzise Bedarfsanalyse und die Auswahl einer höheren Genauigkeitsklasse bei der Auslegung. Denn: Je geringer die tatsächliche Leistungsaufnahme, desto effizienter arbeitet der Ventilator. Auch die Nutzung „übriger Energie“ aus Motorprozessen – etwa zur Luftförderung – kann sinnvoll sein, wenn sie gezielt gesteuert wird.
Partnerschaftlich zur Effizienzsteigerung für Ihre Antriebe
Förderprogramme wie die des BAFA unterstützen den Austausch und die Optimierung von Lüftungsanlagen. Voraussetzung: Die eingesetzten Ventilatoren müssen mindestens die Effizienzklasse 3 erreichen. Hier lohnt sich der Blick auf die Förderfähigkeit ebenso wie auf die technische Auslegung.
Thomas Schedl, Vorstand der SEMPACT AG, betont: „Pumpen müssen immer von Spezialisten ausgelegt werden. Aufgabe des Energieeffizienzmanagers ist eine genaue Beschreibung, was gefordert wird.“ Diese präzise Bedarfsanalyse ist der Schlüssel zur Auswahl geeigneter Komponenten und zur Identifikation von Einsparpotenzialen. Dabei betrachten wir nicht nur den Ist-Zustand, sondern auch mögliche Optimierungsmaßnahmen wie Erneuerung oder Technologiewechsel und die Verringerung von Verbrauch und Emissionen, die dadurch erreicht werden kann.

Viele Betriebe verfügen über Strukturen, in denen Antriebssysteme historisch gewachsen und selten ganzheitlich bewertet wurden. Genau hier setzt die Zusammenarbeit mit der SEMPACT AG an. Unsere Kund:innen schätzen die partnerschaftliche Herangehensweise und die hohe technische Expertise unserer Berater:innen. Wir analysieren Ihre Systeme nicht isoliert, sondern im Kontext Ihrer Produktionsprozesse, Ihrer Qualitätsanforderungen und Ihrer strategischen Ziele.
Mit der SEMPACT AG als Partnerin erhalten Sie keine Standardlösungen, sondern individuelle Konzepte, die Ihre technischen Anforderungen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen berücksichtigen. Unsere Analysen liefern belastbare Entscheidungsgrundlagen – für Investitionen, für Audits und für Ihre strategische Ausrichtung. So sichern Sie nicht nur die Effizienz Ihrer Antriebe, sondern auch die Zukunftsfähigkeit Ihrer Produktion.
Quellen:
Dipl.-Ing. Thomas Schedl
Vertriebsleitung - Senior Consultant - Lead-Auditor 14001/50001
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