Energieaudit DIN EN 16247: Ein strategisches Instrument für mittelständische Industrieunternehmen

Energieaudit DIN EN 16247

Viele Geschäftsführer:innen von Industriebetrieben stehen vor der Aufgabe, ihr Unternehmen zukunftssicher aufzustellen. Die internationale Konkurrenz wächst, qualifizierte Fachkräfte sind begehrt und die wirtschaftliche Lage verlangt strategisches Geschick. Gleichzeitig eröffnen steigende Anforderungen an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit neue Chancen: Wer rechtzeitig handelt, kann nicht nur gesetzliche Vorgaben wie die Audit-Pflicht gemäß EDL-G erfüllen, sondern auch die eigene Wettbewerbsposition stärken und langfristige Kostenvorteile realisieren.

Mit System zur Einsparung: Wie das Energieaudit DIN EN 16247 Klarheit schafft

Ein Energieaudit nach DIN EN 16247 bietet hier einen entscheidenden Hebel.

Johannes Barnbacher

Johannes Barnbacher, Vorstand der SEMPACT AG, bringt es auf den Punkt:

„Ein Energieaudit nach DIN EN 16247 ermöglicht mittelständischen Unternehmen klare Einblicke in Ihre konkreten Einsparpotenziale und liefert einen individuellen Maßnahmenplan für die Umsetzung.“

Die strukturierte Vorgehensweise beginnt mit einer technischen Bestandsanalyse, bei der sämtliche energierelevanten Anlagen und Prozesse detailliert erfasst werden. Darauf aufbauend erfolgt die Identifizierung und Bewertung von Energieeffizienzpotenzialen – ein Schritt, der nicht nur ökologische, sondern vor allem ökonomische Relevanz besitzt.

Häufig stehen Geschäftsführer:innen dem Thema Energieaudit zunächst skeptisch gegenüber. Die Sorge vor zusätzlichem Aufwand, unklaren Ergebnissen oder fehlender interner Kapazität ist nachvollziehbar. Genau hier setzt die Zusammenarbeit mit den Expert:innen der SEMPACT AG an. Unsere Kund:innen schätzen insbesondere die partnerschaftliche Zusammenarbeit und die hohe technische Expertise unserer Berater:innen.

Statt pauschaler Empfehlungen erhalten unsere Kund:innen belastbare Daten, umsetzbare Maßnahmen und eine fundierte Entscheidungsgrundlage – etwa für Investitionen in effizientere Technologien oder die Beantragung des Spitzenausgleichs bei Strom- und Energiesteuer.

Die SEMPACT AG versteht sich nicht als Kontrollinstanz, sondern als strategischer Partnerin. Unsere Berater:innen sprechen die Sprache der Industrie, kennen die betrieblichen Abläufe und bringen tiefgehendes technisches Verständnis mit. Dadurch gelingt es, Energieeffizienz nicht als isoliertes Projekt, sondern als integralen Bestandteil der Unternehmensstrategie zu etablieren.

Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit kann dies den entscheidenden Unterschied machen – durch reduzierte Betriebskosten, gesteigerte Resilienz und eine gestärkte Position im Wettbewerb.

Ein Energieaudit ist somit weit mehr als eine gesetzliche Pflicht. Es ist ein Werkzeug, das mittelständischen Betrieben hilft, ihre Zukunft aktiv zu gestalten – mit klarem Blick auf Potenziale, Risiken und Chancen.

Quellen:

Ihr Experte für Energieaudits

Dipl.-Ing. Thomas Schedl

Vertriebsleitung - Senior Consultant - Lead-Auditor 14001/50001

Fon: +49 8191 657088-10

Mobil: +49 174 1815851

Ihr Experte für Energieaudits

Kennzahlen im Energiemanagement – Präzision als Schlüssel zum Erfolg

Präzision ist wichtig bei der Auswahl und Erstellung von Kennzahlen im Energiemanagement

Sie stehen vor der anspruchsvollen Aufgabe, energetisch relevante Prozesse zu analysieren, zu bewerten und Maßnahmen zur Effizienzsteigerung umzusetzen. Dabei sind präzise Kennzahlen unverzichtbar. Ohne belastbare Datenbasis bleibt jede Maßnahme spekulativ, jeder Fortschritt schwer belegbar und der Erfolg ungewiss.

Energieleistungskennzahlen als Grundlage

Die ISO 50001 fordert den Nachweis einer fortlaufenden Verbesserung der energiebezogenen Leistung (ebL). Grundlage hierfür sind Energieleistungskennzahlen (EnPIs), die auf einer energetischen Ausgangsbasis (EnB) beruhen. Diese Kennzahlen müssen nicht nur korrekt definiert, sondern auch regelmäßig überprüft und angepasst werden – insbesondere bei Änderungen von statischen Faktoren wie z.B. Produktionsfläche oder Schichtmodell sowie relevanten Variablen wie z.B. Produktionsvolumen oder Außentemperatur.

In der Praxis zeigt sich jedoch: Viele Energiemanager:innen kämpfen mit unvollständigen Messkonzepten, fehlender Integration zwischen Energiemonitoring und ERP-Systemen sowie unklaren Verantwortlichkeiten. Temporäre Messungen liefern Momentaufnahmen, aber keine belastbaren Trends. Die Folge: EnPIs sind oft nicht aussagekräftig, Normalisierungen ungenau und Maßnahmen schwer bewertbar.

Zentrale Begriffe und Zusammenhänge

  • EnPi (Energy Performance Indicator, Energieleistungskennzahl): Ist eine Messgröße, die verwendet wird, um die energiebezogene Leistung eines Systems oder Prozesses zu quantifizieren und zu bewerten.
  • EnB (Energetische Ausgangsbasis): Ist der Referenzwert zur Bewertung von Verbesserungen zum Beispiel der Verbrauch im Basisjahr.
  • SEU (Significant Energy User): Ist ein relevanter Energieverbraucher innerhalb eines Unternehmens.
  • Statische Faktoren: Einflussgrößen, die sich nicht oft ändern, wie die Produktionsfläche oder das Schichtmodell eines Unternehmens.
  • Relevante Variablen: Veränderliche Größen, wie die Produktionsmenge oder die Außentemperatur.
  • Normalisierung: Bereinigung von Kennzahlen zur besseren Vergleichbarkeit, wie beispielsweise über Regression.
  • Normenreihe DIN EN ISO 50.000: Sie befasst sich mit Energiemanagementsystemen und bietet Unternehmen Leitlinien, wie sie ihre Energieeffizienz systematisch verbessern können. Diese Normenreihe umfasst die Entwicklung, Implementierung, Aufrechterhaltung und Verbesserung eines Energiemanagementsystems (EnMS), mit dem Ziel, eine kontinuierliche Verbesserung der energiebezogenen Leistung zu ermöglichen.

Die SEMPACT AG begegnet diesen Herausforderungen mit einem systematischen und praxisnahen Ansatz. Unsere Berater:innen unterstützen Sie bei der Identifikation von wesentlichen Energieverbrauchern (SEUs), der Definition von Systemgrenzen und der Auswahl geeigneter Messgrößen. Dabei kommen sowohl Verhältniskennzahlen (z. B. kWh/m²) als auch statistische Modelle (lineare Regression) und ingenieurwissenschaftlich basierte Simulationen zum Einsatz – je nach Komplexität und Datenlage.

Praxisbeispiel Drucklufterzeugung

Ein konkretes Beispiel: Die Drucklufterzeugung eines Kunden wurde zunächst mit einer einfachen, monatlichen Kennzahl bewertet. Erst durch die Normalisierung der EnPI kWh/m³ bei 6,7 bar unter Berücksichtigung der Ansaugtemperatur wurde ein tatsächlicher Effizienzgewinn sichtbar.

Wie die Grafik zeigt, sind mit den höheren Ansaugtemperaturen im Sommer (bis zu 30°C) physikalisch bedingt schlechtere Kennzahlen zu erzielen als z.B. im Herbst (bei ca. 15°C Ansaugtemperatur) Extrapoliert man die Regressionsgerade aus dem Sommer in die kälteren Temperaturbereiche wird die Einsparung direkt sichtbar.

Druckluft-Kennzahl in Abhängigkeit von der Außentemperatur

Solche Analysen sind ohne entsprechende Fachexpertise und Messequipment kaum realisierbar. Deutlich weniger aufwändig sind Witterungsbereinigungen (z. B. über Heizgradtage nach VDI 3807 bzw. Gradtagszahlen nach DIN 2067) oder Benchmarkanalysen im Vergleich zu Branchenwerten.

Unsere Kund:innen schätzen die partnerschaftliche Zusammenarbeit und die hohe technische Expertise unserer Mitarbeiter:innen. Wir begleiten Sie durch den Normendschungel der ISO 50000er-Familie, insbesondere bei der Anwendung von ISO 50006 zur Kennzahlenentwicklung, ISO 50015 zur Verifizierung von Einsparungen und ISO 50003 zur Vorbereitung auf Audits.

Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihre energetischen Potenziale systematisch zu erschließen. Mit SEMPACT erhalten Sie nicht nur Kennzahlen, sondern Klarheit, Struktur und messbare Ergebnisse – für ein Energiemanagement, das nicht nur dokumentiert, sondern gestaltet.

Ihr Experte für Kennzahlen
Ihr Experte für technische Analysen

Stefan Braunmüller, B.Eng.

Energieeffizienzcoach

Fon: +49 8191 657088-14

Managementsysteme integrieren: Synergien nutzen, Zukunft sichern

Flechten bilden eine Symbiose aus Algen und Pilzen

Ein System ist gut – mehrere im Einklang sind besser. Die Integration von Nachhaltigkeits-, Qualitäts-, Umwelt-, Arbeitsschutz- und Energiemanagement schafft nicht nur Ordnung, sondern echte Mehrwerte für Ihr Unternehmen und dessen Mitarbeitende.

Ordnung im Management-Chaos

Eine einheitliche Systemlogik bringt Ordnung ins Management-Chaos.Die gemeinsame Struktur moderner Managementsysteme erlaubt es, die einzelnen Managementthemen systematisch, systemisch und vernetzt zu steuern. Prozesse werden entlang des bewährten Plan-Do-Check-Act-Zyklus gestaltet, Synergien genutzt und Doppelarbeit vermieden. Das Ergebnis: Ein integriertes System, das Ressourcen spart, Audits verschlankt und strategische Klarheit schafft. Viele Betriebe unterschätzen die Vorteile dieser Integration. Die Folge sind ineffiziente Abläufe, doppelte Arbeit und verpasste Chancen zur Vermeidung von Verschwendung, Verlust und Emissionen. Dabei bietet die Zusammenführung nicht nur organisatorische Vorteile, sondern auch technische Hebel: Die Verringerung von Verbrauch und Emissionen durch Erneuerung, Technologiewechsel u. a. Optimierungsmaßnahmen wird systematisch erfasst und gesteuert. Unvermeidbare Verbräuche und Emissionen lassen sich gezielt kompensieren, etwa durch Einzahlungen in CO2-Minderungsprojekte wie die Optimierung von Produktions- oder Energieerzeugungsprozessen.

SEMPACT als Übersetzerin, Vereinfacherin und strategische Begleiterin

Wir erleben, wie Unternehmen durch unsere Unterstützung neue Perspektiven gewinnen. Unsere Kunden schätzen die partnerschaftliche Zusammenarbeit und die hohe technische Expertise unserer Berater:innen. Wir helfen Ihnen, nicht nur Norm-Anforderungen zu erfüllen, sondern Ihre Systeme strategisch auszurichten: mit Fokus auf Wirkung und Nutzen. Denken in Auswirkungen (deshalb „systemisch“) bedeutet, dass jede Maßnahme auf ihre tatsächliche Relevanz für Ihre Unternehmensziele geprüft wird.

Ramona Lütcherath, SEMPACT AG

Ramona Lütcherath, EHS-Coach und -Auditorin bei SEMPACT, bringt es auf den Punkt: „Balance ist das entscheidende Stichwort; Balance zwischen Kontrolle und Kreativität, zwischen Norm-Erfüllung und echter Wirkung. Sie sorgt für lebendige und transparente Managementprozesse.“

Gerade im Kontext von Nachhaltigkeit bedeutet Balance, nicht nur Emissionen oder Verbräuche zu zählen, sondern Verantwortung zu übernehmen: für das große Ganze, für das Klima, für die Zukunft. Wer systemisch denkt, erkennt, dass technische Optimierung und menschliches Handeln Hand in Hand gehen müssen – und dass jedes System nur so gut ist wie seine gelebte Praxis.

Wer heute integriert, gestaltet morgen mit. Die Zusammenführung Ihrer Managementsysteme ist kein Selbstzweck, sondern ein kraftvoller Hebel für unternehmerische Verantwortung und nachhaltige Wirkung. In Zeiten des Klimachaos braucht es mehr als technische Lösungen – es braucht Haltung. Mit SEMPACT als Partnerin gewinnen Sie nicht nur Struktur und Effizienz, sondern auch die Klarheit, wo Ihr Unternehmen steht – und wohin es gehen kann. Gemeinsam schaffen wir Systeme, die nicht nur Normen erfüllen, sondern Zukunft ermöglichen. Denn echte Nachhaltigkeit beginnt dort, wo Reflexion zur Handlung wird.

Ihre Expertin

Dipl.-Ing. (FH) Ramona Lütcherath

EHS-Coach und -Auditorin

Fon: +49 8191 657088-11

Mobil: +49 172 7822594

Ihre Expertin

Strukturierte Problemlösung in der Energieeffizienz: Ein praxisnaher Leitfaden für Energiemanager:innen

In mittelständischen Industrieunternehmen sind Sie als Energiemanager:in mit einer Vielzahl technischer, organisatorischer und wirtschaftlicher Herausforderungen konfrontiert. Die Aufgabe, Energieeffizienzmaßnahmen zu identifizieren, zu priorisieren und deren Umsetzung zu überwachen, verlangt nicht nur technisches Know-how, sondern auch methodische Klarheit und kommunikative Kompetenz. Die Komplexität der Prozesse, die Vielfalt der eingesetzten Technologien und die oft begrenzten Ressourcen machen es erforderlich, systematisch und strukturiert vorzugehen.

Herausforderungen des Energiemanagements

Ein zentrales Hindernis in der Praxis ist die fehlende Transparenz über energetische Schwachstellen. Ohne eine fundierte Situationsanalyse bleibt die Ursachenforschung oberflächlich. Erst durch die gezielte Erhebung von Verbrauchsdaten, Prozessparametern und Betriebsverhalten lassen sich belastbare Hypothesen zur Problemdefinition ableiten. Dabei helfen Werkzeuge wie Energieflussdiagramme, Sankey-Darstellungen oder thermografische Analysen, um energetische Verluste sichtbar zu machen.  

Herausforderungen im Energiemanagement

Die strukturierte Erfassung – das heißt, die Erfassung nach einem klaren Schema – von Ist-Zuständen bildet die Grundlage für jede weitere Maßnahme. Dazu gehören die Erfassung der Energieverbraucher, die Messung und Analyse von Energieflüssen, die Zuordnung zu Prozessen oder Bereichen, die Bewertung der Energieeffizienz und die Dokumentation der Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren.

Präzise Zieldefinition ist entscheidend

Die Zieldefinition verlangt Klarheit über die angestrebten Verbesserungen. Ob es um die Reduktion spezifischer Energiekennzahlen, die Senkung von Lastspitzen oder die Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit geht – ohne ein präzises Zielbild bleibt jede Maßnahme beliebig. Hier empfiehlt sich die Anwendung von SMART-Kriterien (spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert), um Zielsetzungen greifbar und überprüfbar zu machen.

Lösungssuche in Zusammenarbeit

In der Lösungssuche zeigt sich, wie wertvoll interdisziplinäre Zusammenarbeit ist. Technische Optionen wie Wärmerückgewinnung, Frequenzumrichter, Druckluftoptimierung oder Prozessintegration müssen nicht nur technisch, sondern auch wirtschaftlich bewertet werden. Die Lebenszykluskostenanalyse (LCCA) bietet hier eine fundierte Entscheidungsgrundlage, indem sie Investitions-, Betriebs- und Wartungskosten über die gesamte Nutzungsdauer hinweg berücksichtigt. Ergänzend kann die Total Cost of Ownership (TCO)-Betrachtung helfen, versteckte Kosten aufzudecken.

Wie Ramona Lütcherarth, EHS-Coach und -Auditorin, treffend formuliert: „Ein strukturierter Problemlöseprozess ist aus mehreren Gründen entscheidend für die erfolgreiche Lösungsfindung.“

Gerade in dieser Phase profitieren viele Unternehmen von der Zusammenarbeit mit externen Partnern wie der SEMPACT AG. Unsere Kunden schätzen insbesondere die Kombination aus hoher technischer Expertise und partnerschaftlicher Zusammenarbeit. Externe Experten bringen nicht nur frische Perspektiven, sondern auch bewährte Methoden zur Maßnahmenpriorisierung mit – etwa durch die Anwendung von Pareto-Analysen, ABC-Klassifizierungen oder Kosten-Nutzen-Bewertungen. So lassen sich Maßnahmen mit hoher Wirkung und kurzer Amortisationszeit gezielt identifizieren und strategisch umsetzen.

Die Entscheidungsphase erfordert nicht nur technisches Verständnis, sondern auch kommunikatives Geschick. Unterschiedliche Interessen – etwa zwischen Produktion, Instandhaltung und strategischem Management – müssen moderiert und in eine tragfähige Entscheidung überführt werden. Hier hilft eine klare Agenda, die Verantwortlichkeiten, Zeitrahmen und Entscheidungsbedarfe transparent macht. Die Rolle der Gesprächsmoderation ist dabei zentral: Sie sorgt für Struktur, steuert Beiträge und stellt sicher, dass alle relevanten Perspektiven gehört werden. Eine rollierende Moderation fördert die Disziplin und stärkt die Gruppenverantwortung.

Im Aktionsplan werden die beschlossenen Maßnahmen konkretisiert: Wer übernimmt was bis wann, mit welchen Ressourcen? Eine präzise Dokumentation ist nicht nur für die Umsetzung, sondern auch für die spätere Wirksamkeitskontrolle entscheidend. Nur wenn die Effekte gemessen und reflektiert werden, kann aus der Maßnahme auch ein nachhaltiger Lernprozess entstehen. Hier empfiehlt sich die Anwendung von Kennzahlen (KPIs) wie spezifischer Energieverbrauch, CO2-Reduktion pro Produktionseinheit, Energieeinsparung pro Betriebsstunde einer Maschine oder pro erzeugter Energiemenge.

Reflexion zur kontinuierlichen Verbesserung der eignen Arbeitsweise

Die abschließende Reflexion des gesamten Prozesses – von der Analyse bis zur Umsetzung – ist kein Selbstzweck. Sie ermöglicht es, systematische Schwächen im Vorgehen zu erkennen und kontinuierlich zu verbessern. Methoden wie strukturierte Feedbackrunden oder retrospektive Workshops helfen, die Qualität der Zusammenarbeit zu steigern und eine echte Fehlerkultur zu etablieren. Die Erfahrung zeigt, dass gerade in mittelständischen Betrieben oft an ineffizienten Routinen festgehalten wird. Ein bewusster Umgang mit Fehlern und die Bereitschaft zur Veränderung sind daher zentrale Erfolgsfaktoren.

Ein weiterer Aspekt, der häufig unterschätzt wird, ist die Kommunikation zwischen den beteiligten Abteilungen. Energiemanagement ist kein isolierter Prozess, sondern muss in die gesamte Unternehmensstruktur integriert werden. Die Einbindung von Energieteam, Produktion, Instandhaltung, Entwicklung, Auslegungsplanung, Einkauf und Geschäftsführung ist entscheidend für die Akzeptanz und Nachhaltigkeit der Maßnahmen. Hier helfen interdisziplinäre Projektteams, regelmäßige Statusmeetings und transparente Entscheidungswege mit transparenten Entscheidungskriterien.

Die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Partner wie der SEMPACT AG bietet Ihnen nicht nur methodische Sicherheit, sondern auch Zugang zu tiefgreifendem technischem Know-how – von der Energieverbrauchsanalyse über die Lastgangbewertung bis hin zur Prozessintegration energieeffizienter Technologien. Unsere Beraterinnen und Berater bringen nicht nur Fachwissen, sondern auch Erfahrung aus zahlreichen Projekten mit, die Ihnen helfen, typische Fallstricke zu vermeiden und bewährte Lösungen zu adaptieren. Wenn Sie Ihre Rolle als Energiemanager:in nicht nur als operative Instanz, sondern als strategische Gestalter:in verstehen, dann ist ein strukturierter Problemlöseprozess Ihr wichtigstes Werkzeug. Denn nur wer systematisch vorgeht, kann Komplexität beherrschen, Ressourcen gezielt einsetzen und nachhaltige Ergebnisse erzielen. Die Kombination aus methodischer Klarheit, technischer Tiefe und partnerschaftlicher Zusammenarbeit ist der Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen im Mittelstand.

Ein typischer Problemlöseprozess

  • 1.Situationsanalyse: Die Situation wird aus mindestens drei Seiten beleuchtet durch Fragen nach der Situation, Fragen nach dem Verhalten, Fragen nach den Auswirkungen. Alle relevanten Informationen und Daten werden gesammelt, um ein umfassendes Bild des Problems zu erhalten.
  • 2.Problemdefinition: Das Problem wird klar und präzise definiert. Es ist wichtig, das Problem vollständig zu verstehen, bevor man mit der Lösungsfindung beginnt.
  • 3.Zieldefinition: Welches der angegebenen Probleme wollen wir (heute) fokussieren und bearbeiten?
  • 4.Lösungssuche: Die gesammelten Informationen werden analysiert, um die Ursachen des Problems zu identifizieren und mögliche Lösungsansätze zu entwickeln. Verschiedene Lösungsoptionen werden entwickelt und bewertet. Kreativität und Innovation sind hier gefragt, um möglichst viele Ansätze zu finden.
  • 5.Entscheidungsphase: Die beste Lösung wird ausgewählt, basierend auf den Bewertungen und Analysen der verschiedenen Optionen.
  • 6.Aktionsplanung: Für die gewählte Lösung werden Umsetzungsschritte, Verantwortlichkeiten, Termine, Dauer, Ressourcenverfügbarkeit, Mitwirkende und Wirksamkeitsprüfungen festgelegt.
  • 7.Reflexion: Der Gesprächsverlauf von der Situationsanalyse, über die Problemdefinition, Zielfestlegung, Lösungsentwicklung, Entscheidung bis hin zur Aktionsplanung wird in der Gruppe nochmals reflektiert, um zu erkennen, ob alle Sichtweisen, die im Raum sind, berücksichtigt wurden.
  • 8.Sonstiges und Dokumentation: Der gesamte Prozess und die getroffenen Entscheidungen werden dokumentiert, um zukünftige Referenzen und Lernmöglichkeiten zu schaffen.

Quellen:

  • SEMPACT AG, interner Methodenkoffer „Problemlösungsschritte“, Stand 2025
  • Foto von Ev auf Unsplash
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Dipl.-Ing. (FH) Ramona Lütcherath

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Managementsysteme sind jetzt nicht nur effizient, sondern auch umweltfreundlich – das ist doppelt gut!

Eine neue Anforderung der Internationale Organisation für Normung (ISO) hat kurzfristig Einfluss auf fast alle Managementsysteme. Die beiden Kernfragen dabei sind:

  • Inwiefern beeinflusst der Klimawandel das Unternehmen und sein Managementsystem und
  • welche Auswirkungen hat das Unternehmen und seine Managementsysteme umgekehrt auf den Klimawandel?

Der Grund für diese Änderung ist, dass die Internationale Organisation für Normung (ISO) aktiv zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen möchte. So hat sie in der sogenannten London Declaration veröffentlicht, dass sie durch Standardisierung Klimaaktivitäten positiv unterstützen möchte.

Die Änderungen zur Minderung von Klimaeffekten sowie die Anpassung an den bereits stattfindenden Klimawandel betreffen unter anderem die Normen ISO 9001, ISO 14001, ISO 45001, ISO 50001. Das entscheidende ist, dass diese Änderung unverzüglich auditrelevant ist. Folgende Kapitel wurden jeweils ergänzt:

  • Kapitel 4.1: Organisationen müssen nun im Rahmen der Kontextanalyse prüfen, ob der Klimawandel für sie relevant ist.
  • Kapitel 4.2: Es wird erwartet, dass Organisationen die Anforderungen der Interessengruppen bezüglich des Klimawandels berücksichtigen.

Was ist konkret zu tun?

Geschäftsführer und Geschäftsführerinnen sollten sicherstellen, dass der Klimawandel in die strategische Planung ihres Unternehmens und das Managementsystem integriert wird, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden und potenzielle Risiken zu minimieren. Die neue Anforderung der ISO, die im Rahmen der Klimaschutzmaßnahmen eingeführt wurde, betrifft tatsächlich viele Managementsysteme. Hieraus entsteht folgende Kernfragen:

Wie beeinflusst der Klimawandel das Unternehmen und sein Managementsystem?

Unternehmen müssen die Risiken und Chancen, die durch den Klimawandel entstehen, identifizieren und bewerten. Dies kann beispielsweise die Analyse von physischen Risiken (wie Extremwetterereignisse) und Übergangsrisiken (wie regulatorische Änderungen) umfassen. Diese Risiken und Chancen sollen in die strategischen Ziele und Risikominderungsmaßnahmen des Unternehmens integriert werden.

Welche Auswirkungen hat das Unternehmen und seine Managementsysteme auf den Klimawandel?

Unternehmen sollen ihre eigenen Treibhausgasemissionen und andere Umweltbelastungen messen und überwachen. Es ist wichtig, Maßnahmen zur Reduzierung dieser Emissionen zu entwickeln und umzusetzen, um die Umweltauswirkungen zu minimieren.

SEMPACT unterstützt Sie:

Wir machen Ihr Unternehmen fit für das nächste (oder erste) Audit. Das ist unsere Leidenschaft, die wir gerne in Ihr Unternehmen tragen, damit Sie nicht nur Ihr Audit bestehen, sondern ein integriertes Managementsystem betreiben können, welches Ihrem Unternehmen nachhaltig Mehrwert bietet.

  • Wir führen Risikobewertung durch: Wir helfen Ihnen, Ihre betrieblichen klimabezogenen Risiken und Chancen zu identifizieren und zu bewerten.
  • Wir entwickeln Strategien: Wir unterstützen Sie bei der Entwicklung und Implementierung von Strategien zur Risikominderung und Emissionsreduktion.
  • Wir konzipieren Schulungen: Wir bieten (individuelle) Schulungen und Workshops an, um das Wissen und die Fähigkeiten Ihrer Mitarbeitenden in Bezug auf Klimaschutzmaßnahmen zu stärken.

Quellen:

Eine Liste aller betroffenen Managementnormen finden Sie bei der IAF (nur auf Englisch).

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Relevanz und Inhalte der Norm DIN EN 17463 (VALERI)

Energiebezogene Investitionen

Eine Vielzahl von technischen und monetären Faktoren entscheidet, ob die Umsetzung einer energiebezogenen Investition oder Energieeffizienzmaßnahme als wirtschaftlich bewertet werden kann. Bisherige Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen (statische oder dynamische Bewertungsmethoden) ließen dabei teilweise wesentliche Aspekte außen vor und waren nicht einheitlich. Um energiebezogene Investitionen einheitlich bewerten zu können wurde die DIN EN 17463 VALERI (Valuation of Energy Related Investments) eingeführt. Die Norm ist seit Ende 2023 verpflichtend für Unternehmen, die gewisse Vergünstigungen erhalten möchten und bestimme Gesetze einhalten müssen.

Inhalte der VALERI Norm

Die DIN EN 17463 gibt vor, wie Informationen für energiebezogene Investitionen gesammelt, berechnet, ausgewertet und dokumentiert werden müssen. Das bildet die Basis, um Kapitalwertberechnung für energiebezogene Maßnahmen zu erstellen und deren Nutzungsdauer und Kapitalwert zu bestimmen. Ziel der Norm ist eine einheitliche und nachvollziehbare Bewertung der Wirtschaftlichkeit. Zudem sollen nicht ausgeschöpfte Energieeinsparpotenziale, die aber dennoch wirtschaftlich vorteilhaft sind, aufgedeckt und ausgeschöpft werden. Die Norm ermöglicht den verantwortlichen Personen, die energiebezogenen Investitionen, auf einheitliche, transparente und nachvollziehbare Weise und qualitativ zu bewerten. Dazu werden alle wesentlichen Informationen erfasst, die für eine Entscheidung relevant sind. So sind die Ergebnisse vergleichbar und liefern eine verständliche Entscheidungsvorlage.

Gesetzlicher Rahmen für die VALERI Norm

Die DIN EN 17463 ist Ende 2023 in die Energierechtsgesetzgebung eingezogen und zur Pflicht geworden. Es gibt viele Gesetze, welche die Bewertung von Energieeffizienzpotenziale und Energiemaßnahmen nach VALERI fordern. So betrifft diese umsetzungspflichtige Norm die meisten mittelständischen Unternehmen. Beispiele für Gesetze, welche die Bewertung nach DIN EN 17463 (VALERI) fordern sind: Das Gesetz über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G – §8a) bzw. Energieeffizienzgesetz (EnEfG – §8)., das EEG und die BEHG-Carbon-Leakage-Verordnung (BECV – §11).

energierechtliche Einordnung der DIN EN 17463
Energierechtliche Einordnung der DIN EN 17463

Das EDL-G bzw. das EnEfG zum Beispiel betrifft alle Unternehmen, die energieauditpflichtig sind oder eine ISO 50001 einführen müssen – und somit sind diese Unternehmen auch verpflichtet ihre zukünftigen Energieeffizienzmaßnahmen und energiebezogenen Investitionen nach VALERI zu bewerten. Neben den gesetzlichen Vorschriften laufen ISO 50001 zertifizierte Unternehmen auch Gefahr im Audit nicht konform zu sein, wenn sie ihre Bewertungen nicht nach VALERI durchführen, da es sich um eine Abweichung handelt. Aber es gibt auch eine positive Nachricht für alle Unternehmen, die schon fleißig an der Umsetzung sind: Alle Maßnahmen, die schon umgesetzt sind, müssen nicht mehr nach VALERI bewertet werden. Weitere Rechtsquellen, die Unternehmen zur Bewertung nach VALERI verpflichten sind das Energiefinanzierungsgesetz (EnFG – §30) und die Mittelfristenergieversorgungssicherungsmaßnahmenverordnung (EnSimiMaV – §4)

Exkurs EnEfG

Das Energieeffizienzgesetz hat die absolute Einsparung von Energie um ca. 40% als Ziel. Betroffen ist hierbei der Gesamtenergieverbrauch von Unternehmen unabhängig von der Größe. Das Gesetz bezieht sich hierbei auf die kleinste juristische Einheit in z.B. Konzernen. Bei einer Holding ist also nicht die Holding relevant, sondern die einzelnen GmbHs die dort zusammengefasst werden. Ab Mitte 2024 wird eine Novelle des EDL-G und EnEfG erwartet, so dass alle Unternehmen, unabhängig vom KMU-Status, die mehr als 2,5 GWh Gesamtenergieverbrauch pro Jahr haben, energieauditpflichtig werden. Zu erwarten ist außerdem, dass die dann geforderten Umsetzungspläne jährlich aktualisiert werden müssen.

Wirtschaftlichkeitsberechnungen nach VALERI

Stand 2024 werden die meisten energiebezogenen Investitionen mit einer festgelegten Amortisationszeit von 2 bis 5 Jahren bewertet. In diesem Zeitraum sollen die eingesparten Volumina die investieren Beträge überschreiten. Diese Berechnungsmethode zeigt aber nicht, wie vorteilhaft die Investition für Unternehmen wirklich ist. Deshalb wurde nun mit Einführung der VALERI-Norm die Kapitalwertberechnung eingeführt. Mit dieser Methode werden energiebezogenen Investitionen nicht mehr nur berechnet, sondern können bewertet werden. Nach bestimmten festgelegten und vergleichbaren Kriterien. Dabei steht vor der Berechnung eine Bewertung aller Vor- und Nachteile der Investition. Diese werden monetarisiert und deren Wirksamkeit belegt. So werden Auswirkungen auf das gesamte Unternehmen sichtbar und die Bewertung beschränkt sich nicht nur auf energetische Aspekte.

Vorteile durch die Bewertung nach VALERI

Die Anwendung der Norm verspricht allen Verantwortlichen (ob freiwillig oder verpflichtet) einen klaren Nutzen. Sie verschafft einen vergleichbaren Überblick über anstehende energiebezogene Investitionen und hilft bei der wirtschaftlich vorteilhaftesten Entscheidungsfindung. Das bedeutet, bei der Bewertung der energiebezogenen Investitionen betrachtet man bei der Anwendung der DIN EN 17463 (VALERI) nicht nur energetische Aspekte, sondern den gesamten Nutzen der Maßnahme. Die Anwendung der Norm hilft dabei verbindliche Investitionen zu identifizieren und frühzeitig die richtigen Vorbereitungen zu treffen. Die stringente wirtschaftlich bezogene Bewertung von Investitionen reduziert das Risiko, wirtschaftlich vorteilhafte Maßnahmen zu übersehen.

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In unserem online-Workshop erhalten Sie am 14.11.2024 von 09:00 bis 13:00 Uhr vertieftes Wissen zu Wirtschaftlichkeitsberechnungen von Energieeffizienzmaßnahmen. Wir erarbeiten die Methodik der DIN EN 17463 mit Modellaufbau, Berechnung, Auswertung und Berichterstattung anhand von Praxisbeispielen und Übungen.

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Ihr Experte für VALERI

Gönnen Sie Ihren Prozessen eine Frischzellenkur

Zellen

In vielen Unternehmen wurden Managementsysteme unabhängig voneinander integriert. Dies führt zu einer hohen Komplexität und Ineffizienz. Dabei liegen die Vorteile von integrierten Managementsystemen auf der Hand.

Ihr Unternehmen verfügt über eine hohe Vielschichtigkeit. Gleichzeitig sind Ihnen seine Elemente vertraut. Ihr Unternehmen hat festgelegte Grenzen, besteht aus weiteren Subsystemen, lebt in Zyklen, strebt das Gleichgewicht an und steht in kontinuierlicher Interaktion mit seiner Umwelt.

Deshalb:

  • Verstehen Sie, was Subsysteme und Einzelsysteme im Unternehmen tun und welchem übergeordneten System sie dienen.
  • Schaffen Sie Zwischenstufen ab, die die Systeme an ihrer eigentlichen Arbeit hindern.
  • Geben Sie den Systemen Spielraum, damit sie miteinander interagieren, ihre Intelligenz einsetzen und einem Gleichgewicht zustreben können und ihre Isolation aufgeben.
  • Beseitigen Sie Puffer, die Sie, Ihre Mitarbeiter, Systeme und Subsysteme selbstgenügsam machen und fördern Sie damit die Gegenseitigkeit.
  • Belohnen Sie die, die miteinander arbeiten und rügen Sie die, die es nicht tun.

Sie haben die Chance, die Komplexität im Zusammenspiel aller Systemthemen wie Qualität, Umwelt, Energie und Arbeitsschutz zu vereinfachen.

Die Managementsysteme wurden in vielen Unternehmen zunächst getrennt voneinander aufgebaut. Durch Überschneidungen, unklare Schnittstellen oder eventuell konträre Regelungen ist vor allem ein wirtschaftlicher Nutzen verschiedener Managementsysteme nicht immer gewährleistet.

Die Vorteile eines integrierten Managementsystems liegen auf der Hand:

  • Transparente Strukturen und Abläufe eröffnen Verbesserungspotenziale und erhöhen die Motivation der Mitarbeiter.
  • Nachweisbare Strukturen und Abläufe erleichtern die Abwehr unberechtigter Haftungsansprüche.
  • Integration hilft Doppelarbeit zu vermeiden und Synergien zu nutzen. Es entsteht der gleichzeitige Nutzen einer Verbesserung für mehrere Bereiche.
  • Offene Managementsysteme sind erweiterbar und flexibel.
  • Unternehmensprozesse werden unter Gesichtspunkten wie Wertschöpfung, Schnelligkeit und Prozessstabilität ausgerichtet.Schnittstellen zwischen den Managementsystemen werden definiert und optimiert.
  • Fachspezifische Module wie Risikomanagement, Sicherheitsmanagement und Fremdfirmenmanagement lassen sich problemlos integrieren. 

Das integrierte Managementsystem zielt auf

  • die Verankerung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses.
  • langfristige Sicherheit von Wettbewerbsfähigkeit und Existenz.
  • Sicherung und Erhöhung der Wirtschaftlichkeit.
  • die Erhöhung der Betriebssicherheit und Vermeidung von Störfällen.
  • Imagegewinn, Verbesserung der Kundenzufriedenheit und Mitarbeitermotivation.
  • den Aufbau einer transparenten und effizienten Betriebsorganisation, die flexibel agieren kann.

Schauen wir uns beispielhaft einmal die externen Themen eines Unternehmens an: Sie können sie politisch, wirtschaftlich, finanziell, wettbewerbsorientiert, aus Sicht des Lieferkettenmanagements, sozial, kulturell, aus Sicht der Nachfrage am Markt, technologisch, rechtlich oder natürlich betrachten.

Nehmen wir das Beispiel des Lieferkettenmanagements:

Die Qualität betont die Arbeitsgeschwindigkeit, Standfestigkeit und flexible Einsatzfähigkeit.
Die Umwelt
 betont bestimmte Kühl- und Schmiersysteme und die Berücksichtigung von Biodiversitäten, Ressourcenverbrauch und Emissionen.
Die Energie
 betont Abschaltmöglichkeiten von Einzelaggregaten, Messeinrichtungen, geringe Energiekosten während der Laufzeit und die Prüfung des Einsatzes erneuerbarer Energieformen.
Der Arbeitsschutz
 betont einfache Bedienbarkeit und technische Schutzvorrichtungen.
Alle Themen
 wünschen sich mindestens den aktuellen Stand der Technik, besser noch die beste verfügbare Technik.
Die Produktion
 legt Wert auf historische Treue, Prozesssicherheit und Herstellerservice.
Die Instandhaltung
 legt Wert auf eine zuverlässige Ersatzteilversorgung, Wartungspläne, einfaches Montagehandling und geringe Betriebskosten.
Das Controlling
 legt Wert auf geringe Investitionskosten.
Und die Geschäftsführung möchte, dass alles möglichst schnell umgesetzt wird.


Kennen wir unsere Informationsquellen, die zum Wissen unserer externen Themen beitragen können, wie

  • Kunden, Lieferanten, Geschäftspartner
  • Wirtschaftsräte, Wirtschaftsverbände
  • Berufsgenossenschaften
  • Handelskammern
  • Regierungsstellen und internationale Einrichtungen
  • Beratungsinstitute, Forschungseinrichtungen
  • (örtliche) Nachrichtenmedien
  • (örtliche) Interessengruppen
  • technische Facharbeitskreise
  • rechtliche und andere Anforderer

ist der Aufwand bei der Gesamtbetrachtung des Lieferkettenmanagements aus Sicht aller Themengruppen mindestens um die Hälfte der Zeit geringer, als wenn jedes Thema einzeln betrachtet und bewertet würde.

Ähnlich verhält es sich bei den Risikobetrachtungen oder der Sicherstellung der Rechtskonformität im Unternehmen. Jede Lösung, die wir anvisieren, sollte die Perspektive aller Managementsysteme einbeziehen. Denken Sie an Softwarelösungen, die Ihnen Rechtsvorschriften mit Handlungsanleitungen und Aufgabendelegierung bieten oder Softwarelösungen, die Kennzahlen zur Leistungsbewertung (Umweltleistung, energiebezogene Leistung usw.) unter Berücksichtigung von Einflussgrößen verfolgen. Berücksichtigen Sie immer die Möglichkeit der Kommunikation zwischen allen Systemen, um ein Ungleichgewicht zu vermeiden.


Durch das Zusammenführen aller Managementsysteme zu einem integrierten Managementsystem haben Sie die Chance, unnötige Verwaltungs- und Entscheidungsstrukturen (radikal) aufzulösen und damit Ihre Effizienz zu erhöhen. Nutzen Sie die Expertise von SEMPACT und gönnen Sie Ihren Prozessen eine Frischzellenkur. Wir sind erst dann zufrieden, wenn Ihr Managementsystem den Fluss in Ihrem Betriebsalltag unterstützt.


Nutzen Sie unser Online-Rechtskataster – individuell, nutzenorientiert, preisgünstig und sicher!

Die Fragestellungen hinsichtlich Energierecht sind vielfältig und detailreich, da sie sich am jeweiligen Unternehmenskontext orientieren. Als Energieeffizienz-Coaches ist uns klar, welchen Aufwand es bedeutet, stets alle gesetzlichen Änderungen zum Thema Energie im Blick zu haben.

Wir haben eine Lösung!

Mit unserem Online-Rechtskataster werden die Gesetze so „übersetzt“, dass sie als einfach umzusetzende Handlungsempfehlungen formuliert sind. Diese können über das Tool terminiert, delegiert, abgearbeitet und dokumentiert werden. So sehen Sie auf einen Blick, welche Vorgaben aus den Gesetzen in Ihrem unternehmerischen Kontext relevant sind und was genau erforderlich ist, um sie zu erfüllen. Eine praktische Lösung mit der Sie normkonform und ressourcenschonend arbeiten.

Unser Online-Rechtskataster wird permanent durch Juristen von Eticor aktualisiert und wir informieren Sie regelmäßig über die gesetzlichen Änderungen. So verpassen Sie keine relevanten Gesetzesänderungen und erfüllen Ihre unternehmerischen Pflichten.

Webinar zum Thema

Unser webbasiertes Energie-Rechtskataster bekommt einen neuen Anstrich! Zuvor noch GEORG, von einigen auch liebevoll „Schorsch“ genannt, ist künftig Eticor. Nach 10 Jahren GEORG wurde es Zeit die Software zu migrieren und somit folgende Verbesserungen umzusetzen:

  • Einfachere und intuitive Bedienung
  • Maximale Klick-Effizienz
  • Multi-Device-Fähigkeit (jetzt auch auf Tablet und Handy nutzbar)
  • Offline-Fähigkeiten
  • Integrierter Kalender, indem die Fälligkeit von Aufgaben übersichtlich dargestellt ist
  • Fotofunktion für die Dokumentation
  • In allen Sprachen verfügbar
  • Spürbar schnellere und effizientere Datennutzung
  • Integrierte Tutorials und Hilfeseiten

Bei unserem informativen Webinar schauen wir uns Eticor mittels einer Demo GmbH im Detail an. Wir besprechen neue Funktionalitäten und nehmen uns anschließend noch Zeit für Fragen.

Ihre Expertin für Energierecht

Vera Mick, M.Sc.

Nachhaltigkeitscoach

Fon: +49 8191 657088-18

10 Jahre ISO 50001 – Probleme und Lösungsansätze aus der Praxis

Seit der Einführung der ISO 50001 vor 10 Jahren hat sich einiges getan – oder auch nicht?

Wie gelang die Einführung der Managementprozesse in den Unternehmen und welche Hürden gab es in der betrieblichen Praxis zu überwinden?

Nach 10 Jahren Managementpraxis ist es leider nicht selbstverständlich, dass das Thema Energiemanagement in deutschen Unternehmen den ihm zustehenden Stellenwert bekommt.

Die Theorie hinter der „Energienorm“ DIN EN ISO 50001

Die ISO 50001 ist eine Norm, die Sie als Unternehmen beim Aufbau eines systematischen Energiemanagements unterstützt. In Deutschland wird sie seit 2011 eingesetzt – Seit 10 Jahren. Wir nehmen dieses Jubiläum zu Anlass, um Ihnen einen kleinen Einblick über Theorie und Praxis der Norm zu geben.

Obwohl es keine gesetzliche Zertifizierungspflicht für deutsche Unternehmen gibt, ist die Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001 Voraussetzung für die Entlastung von produzierenden Unternehmen von der Energie- und Stromsteuer. Zudem ermöglicht Ihnen eine Zertifizierung eine Teilbefreiung von der EEG-Umlage. Die Norm hat den Vorteil, dass sie Sie als Unternehmen systematisch dabei unterstützt, Ihre Energieeffizienz zu verbessern. Durch die Einführung von Energiemanagementsystemen und -prozessen können Sie Energieeffizienzpotenzial erschließen und Energiekosen verringern. Das führt dazu, dass Ihr Ausstoß an Treibhausgasen (zum Beispiel CO2) reduziert wird.

Somit trägt ein Energiemanagement einen wesentlichen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz Ihres Unternehmens. Ein weiterer Zweck der Norm ist es, dass sie Unternehmen eine systematische Möglichkeit bietet, ihren Beitrag zum deutschlandweiten Ziel zu leisten, den Primärenergieverbrauch bis 2050 um 50 % gegenüber 2008 zu senken.

Vorteile_Energiemanagementsystem
Die Vorteile eines Energiemanagementsystems

Führungskräften ist es möglich, durch das von der Norm vorgegebene Vorgehen ein geradliniges und strategisches Energiemanagement zu etablieren. Das gestattet es, Einsparpotenziale auszuschöpfen und daraus Wettbewerbsvorteile (hinsichtlich Produkten, Attraktivität als Arbeitgeber, Attraktivität als Lieferant und Teil der Gesellschaft) zu schaffen.

Systematisches Energiemanagement basiert auf der Erfassung der unternehmensspezifischen Energieflüsse (Energiequellen, Energieeinsatz, Energieverbrauch) und der Bewertung des aktuellen Energieeffizienzstands. Die Ergebnisse der Erfassung und Bewertung sind die Grundlage für strategisches, taktisches und operatives Energiemanagement und die daraus resultierenden technischen Maßnahmen zur Verbesserung der energiebezogenen Leistung.

Anforderungen_Energiemanagement_SEMPACT
Anforderungen an das Energiemanagement

So viel zur Theorie der Norm. Das klingt alles vernünftig und verständlich. Wir stehen hinter den beschriebenen Vorteilen und Ideen. Die beschriebenen Managementkreisläufe unterstützen Bewegung und ein Nicht-Verharren in alten Mustern der Unternehmenskultur.

Indes treffen wir in der Praxis oft auf ganz andere Situationen, welche ein Dranbleiben an den Energiethemen äußerst erschweren. Da wir uns seit 10 Jahren mit der Norm beschäftigen, möchten wir Ihnen Ideen mitgeben, die Ihnen den Umgang mit praktischen Problemstellungen erleichtern.

DIN EN ISO 50001 – Managen mit System

Seit 2018 ist das Energiemanagementsystem mit dem Qualitäts-, Umwelt- und Arbeitsschutzmanagementsystem harmonisiert. Viele Normkapitel überschneiden sich.

High Level Structure – Eine einheitliche Struktur für alle Managementsysteme

Sie und Ihre Kollegen und Kolleginnen sind geübt darin, Energieeffizienz zu organisieren, umzusetzen und zu überwachen. Sie kennen die minimalen Anforderungen an das Managementsystem, wissen, welche Anforderungen Sie bereits erfüllen und haben sie in den betrieblichen Abläufen verankert. Gleichwohl gibt es Phasen, in denen es an Know-how oder Ideen fehlt, die energiebezogene Leistung und das Managementsystem fortlaufend zu verbessern oder es steht schlichtweg keine Manpower zur Verfügung. Die Ursachen sind vielschichtig. Einige davon möchten wir hier näher beleuchten.

Energiemanagement für den Gesetzgeber

Das Problem:

Ihr Unternehmen betreibt Energiemanagement nur für den Gesetzgeber und den Auditor. Die Geschäftsführung erzeugt in Bezug auf das Managementsystem ein Verantwortungsvakuum, in das Mitarbeitende hineinspringen und sich zwangsläufig eine blutige Nase holen, weil sie die Grenzen ihrer Befugnis überschreiten.

Mit dieser Haltung der Führungsebene sind die definierten Abläufe zum Aufdecken und Heben von Effizienzpotenzialen eine Farce und wirkungslos. Eine vertane Chance aus unserer Sicht.

ISO_nur_fuer_Gesetzgeber

Die Lösung:

Die Herausforderung liegt darin, das obere Management darin zu schulen, welche Verantwortung es im Rahmen der Managementsysteme trägt und welche Aufgaben sich für den Führungskreis daraus ableiten. Sobald das Management seine Verantwortung übernimmt, beginnt das System zu leben. Ver-ANTWORT-ung übernehmen impliziert, dass der Verantwortliche die ANTWORT hat.

Gleichwohl sollen das Energieteam und alle Personen, die an oder mit wesentlichen Energieverbrauchern arbeiten bzw. einen wesentlichen Einfluss auf Energieverschwendung, Energieverbrauch oder Energieeffizienz haben, wissen, wie sie die Wirksamkeit des Managementsystems und die energiebezogene Leistung der jeweiligen Bereiche beeinflussen und steuern können. Hierzu brauchen die Personen Befugnisse, die vom Führungskreis zu legitimieren sind.

Erfolgreiche Energiemanager:innen gehen hinaus in die Organisation, statt im Büro ausgefeilte Pläne zu schmieden, und sichern ihr Projekt direkt und persönlich ab. Wach und kooperationsbereit bilden sie Koalitionen der Willigen, jonglieren mit unterschiedlichen Interessen und kümmern sich um die Geschichte des Energiemanagements. Ihre Pflicht ist es dabei, das eigene Verhalten auf das Thema „Führen“ statt auf „Mitarbeiten“ zu lenken. Auf diese Weise behält die Energiemanagerin oder der Energiemanager den Überblick und kann zeitnah einlenken und steuern, sobald „Störungen“ auftreten.

Kein systematischer Umgang mit Störungen und Abweichungen

Das Problem:

Das Energiemanagement im Unternehmen ist oft ein Thema mit Konflikt- oder Ermüdungspotenzial. Stabilität ist Mangelware, während Zusammenhänge und gegenseitige Abhängigkeiten immer komplexer werden und die Folgen von Entscheidungen immer weniger abzusehen sind.

Planen Sie keine Interventionen für Situationen oder Vorfälle, die zu Abweichungen von eigenen Vorgaben, Grenzwertüberschreitungen oder anderen Nichtkonformitäten führen, führt das zu einer Schleife von Wiederholungen nicht erwünschter Effekte. Aus unserer Sicht sehr frustrierend.

ISO_50001_Hindernisse

Die Lösung:

Eine Kultur der lernenden Organisation schafft Beweglichkeit, um die zunehmenden Anforderungen eines unübersichtlichen und dynamischen Businessalltags bewältigen zu können. Diese Kultur kann der Energiemanager oder die Energiemanagerin für seine/ihre Arbeit im Unternehmen und im Energieteam übernehmen: Lösungen entwerfen, ausprobieren, erneut bearbeiten, komplett verwerfen und neu konzipieren, bevor sie wieder getestet und erneut verbessert werden. Dabei ist die Einbeziehung der Kompetenzträger im Unternehmen unablässig. Feedback-Schleifen in allen Phasen der Planung, Durchführung, Überprüfung und Anpassung sorgen dafür, dass Fehler frühzeitig erkannt oder veränderte Rahmenbedingungen schnell berücksichtigt werden können. In dieser Kultur stellen „Fehler“ Lernfelder dar.

Aus Erfahrung benötigen solche Feedback-Schleifen 30 bis 60 Minuten, je nach Anzahl der Teilnehmenden.

  • Zum einen werden Aspekte des Energiemanagements erfasst, die vorübergehende Lösungen oder Beispiellösungen (Prototypen) darstellen. Aus Sicht der Teilnehmenden müssen diese unbedingt überarbeitet werden, weil sie langfristig nicht wirksam oder sogar risikobehaftet sind und deshalb ein sofortiges Handeln und Veränderung durch das Energieteam brauchen.
     
  • Weitere Aspekte sind diejenigen Prozesse und Projektabschnitte, die aktuell sehr vertrauenswürdig und zuverlässig sind. Gleichzeitig können diese aus Sicht der Teilnehmenden verbessert werden, um bspw. die Performance des Energieteams zu steigern oder effizienter bzw. effektiver zu arbeiten. Hier liegt die Veränderung in der Hand des Teams.
     
  • Und schließlich werden die Aspekte erfasst, die äußerst zuverlässig sind und aktuell nicht verändert werden müssen, da sie effizient sind und von allen verstanden werden. Es stellt sich hier die Frage: Was macht diese Aspekte (Prozesse, Projekte, Projektabschnitte, Teilschritte, …) so stark?

Es ist hilfreich, Hindernisse oder Fallstricke zu sammeln und festzuhalten, die im vergangenen Zeitraum oder im Projekt aufgekommen sind bzw. nochmals auftreten könnten. Die Methode kann in regelmäßigen Abständen für Team-Retrospektiven genutzt werden. So können die beschriebenen Aspekte stetig weiterentwickelt werden.

Keine oder unwichtige Kommunikation

Das Problem:

Viel zu oft wird viel geredet und wenig gesagt. Menschen können schlecht zuhören. Ihnen ist nicht bewusst, was sich als wesentlich in einem Dialog herauskristallisiert. Teamdynamiken finden keine Beachtung und Wertschätzung. Feedbackkulturen sind unbekannt. Das Potenzial von unterschiedlichen Sichtweisen wird verkannt und ignoriert. Unklare Kommunikation und fehlende Transparenz sowie das Denken und Handeln in Schubladen erschweren die Zusammenarbeit im Unternehmen. Häufig existiert keine Einsicht über den Stellenwert des Energiemanagements und die Bedeutung von Formen und Regeln des Miteinanders.

ISO_50001_Kommunikation

Die Lösung:

Vor allem muss das Thema Kommunikation erweitert verstanden werden. Wirksame Kommunikation im Rahmen des Energiemanagements ist weit weg von der reinen Informationsabgabe über den Projektfortschritt entlang definierter Meilensteine und Ähnliches. Es werden kommunikative Fähigkeiten gebraucht, die die Bedürfnisse und Anforderungen aller relevanten Energiemanagement-Beteiligten erkennen, das Commitment aller Beteiligten einholen, Energieteammitglieder emotional an das Energiemanagement binden und Konflikten vorbeugen.

Zudem sind Kommunikation und Transparenz zwingend gemeinschaftlich zu betrachten. Transparenz meint sowohl die Offenlegung aller Informationen, Ergebnisse, Vorgänge, Problemfelder, Lösungsalternativen als auch die Offenlegung von Motiven und Intentionen.

Kurz: Die Fähigkeit zu führen ist eng verknüpft mit der Fähigkeit, zu kommunizieren, urteilsfrei zuzuhören, Konflikten proaktiv zu begegnen und keine Angst vor Gruppendynamiken zu haben. Nur wenn alle Beteiligten eingebunden sind in den Austausch und sie ihren Anteil am Gelingen der Leistungsverbesserung verstehen, haben sie die Möglichkeit, die erforderlichen Abläufe anzunehmen und sich für die Kennzahlenverbesserung ihres Bereiches zu engagieren.

Hier helfen ein Kommunikationskonzept, das ausgerichtet ist an Erwartungen und Machtverhältnisse der Berührungsgruppen und ein Schulungskonzept, das echte Weiterbildungsbedarfe erhebt und moderne Konzepte zum Aufbau von Kompetenzen durch Wissens- und Erfahrungszuwachs anwendet.

Ressourcen-Engpass

Das Problem:

Das Energieteam hat die Verantwortung, die vom Management definierten Ziele zu verfolgen, Anforderungen zu bewältigen, spezifische Handlungen zu tätigen oder einen Vorgang zielgerichtet ablaufen zu lassen. Das funktioniert nicht ohne Mittel, Gegebenheiten, Merkmale – also ohne Ressourcen.

Ressourcen stehen weder zeitnah noch kontinuierlich zur Verfügung. Die Prioritäten der anstehenden Aufgaben betrachtet jeder Bereich anders, und alle greifen auf die gleichen Mittel und Quellen zurück.

ISO_50001_Ressourcen

Die Lösung:

Ressourcen haben die Eigenschaft, Zugang zu anderen Ressourcen zu schaffen und sind ineinander transformierbar. Wem ist das bewusst?

Zu den Ressourcen zählen neben dem ökonomischen Kapital, kulturelles und soziales Kapital und neuerdings auch die Informatik.

Im Einzelnen sind Ressourcen

  • Personen, Fachkräfte,
  • die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur,
  • Gebäude und zugehörige Versorgungseinrichtungen,
  • Maschinen und Anlagen,
  • Ausrüstungen einschließlich Hard- und Software,
  • Transporteinrichtungen,
  • Informations- und Kommunikationstechnik, Datensammlungsinfrastruktur, Speicherplätze und Rechenzeiten, das Zustandekommen einer Netzwerkverbindung,
  • soziale Faktoren (z. B. diskriminierungsfrei, ruhig, nichtkonfrontativ),
  • psychologische Faktoren (z. B. stressmindernd, emotional schützend, Prävention von Burnout),
  • physikalische Faktoren (wie Temperaturen, Feuchtigkeit, Lichtverhältnisse, Luftführung, Hygiene, Lärm),
  • Überwachungs- und Messeinrichtungen,
  • Technologieeinsatz,
  • finanzielle Mittel,
  • Fachkompetenzen, organisatorisches Wissen, verinnerlichtes Wissen, Bildung, Fertigkeiten,
  • Haltungen,
  • mobilisierbare Beziehungen, Besitz eines dauerhaften Netzes von mehr oder weniger institutionalisierten Beziehungen gegenseitigen Kennens und Anerkennens,
  • kulturelle Güter (Bücher, Tonträger, Bilder),
  • staatlich anerkannte Bildungsabschlüsse, akademische Titel,
  • Berufserfahrung, Fähigkeiten
  • Zeit

Allein diese Aufzählung macht deutlich, wie durch den Einsatz einer Ressource weitere Ressourcen frei werden.

Energieteams erarbeiten Wesentlichkeitsanalysen und definieren Relevanzen, um den Einsatz betrieblicher Ressourcen fokussieren zu können. Dennoch sind sie bei der Umsetzung von Projekten immer wieder auf innerbetriebliche (fachliche und praktische) Unterstützung angewiesen.

Hier braucht es die Steuerung der Führungskräfte. Nur wenn alle Anforderer einer Ressource miteinander reden, kann eine Lösung für die Planung des Ressourceneinsatzes alle Seiten befriedigen. Hier sei das Beispiel Instandhaltung erwähnt, die Druckluftleckagen erst dann beseitigt, wenn die Produktion sichergestellt ist, ob wohl die Leckagen das Unternehmen 60T€ jährlich kosten; oder der Einsatz des einzigen Elektrikers oder der einzigen Elektrikerin im Unternehmen, der/die Energiezähler erst einbauen kann, wenn er/sie etwas Luft hat.

Eine große Entlastung bringt dem Energieteam die Befugnis, externe Fachkräfte bei der Umsetzung von Aufgabenstellungen einzubinden. In der Regel profitiert das Team vom branchenübergreifenden Wissen genauso wie von der besonders effizienten Arbeitsweise der Experten, die in jedem Fall in Ihrer Komfortzone und somit mit Freude und schnell arbeitet.

Die fehlende zentrale Rolle des Energiemanagers oder der Energiemanagerin

Das Problem:

Viele Energiemanager:innen arbeiten am Rande ihrer Leistungsfähigkeit und reiben sich nicht nur zwischen den unterschiedlichen Anspruchsgruppen im Unternehmen, Daten- und Informationssammlungen, Energieberichten, Budgetkürzungen und Linienorganisation auf, sondern erfüllen obendrein noch weitere fachliche Aufgaben, die für das Energiemanagement keine Zeit mehr lassen. Oft fehlen dem Energiemanager oder der Energiemanagerin Erfahrungen in der Führungsarbeit.

ISO_50001_Fuehrung

Die Lösung:

In den meisten Unternehmen wird das Führen von Menschen weniger als Job als eher als ein Privileg bzw. eine Befugnis der Führungskraft gesehen. Führungsarbeit an sich wird neben der fachlichen Arbeit immens unterschätzt. Die zentrale Aufgabe einer jeden Führungskraft – nämlich Rahmenbedingungen für ihre Mitarbeitenden derart zu gestalten, dass diese ihre Arbeit bestmöglich verrichten können – wird nicht wahrgenommen. Das moderne Management spricht sogar von der Führungskraft als Coach. Doch mal ehrlich: Wie viele Führungskräfte verfügen über Coaching-Erfahrung?

Geben Sie als Unternehmer der Führungsarbeit Ihres Energiemanagers oder Ihrer Energiemanagerin einen hohen Stellenwert. Unterstützen Sie ihn oder sie mit Ihren innerbetrieblichen formellen und informellen Netzwerken. Wirken Sie darauf hin, dass Ihr Energiemanager oder ihre Energiemanagerin seine oder ihre Führungsqualitäten fortlaufend verbessert. Nehmen Sie seine oder ihre Anliegen ernst. Unterstützen Sie ihn oder sie, die Energieziele des Unternehmens zu erfüllen.

Energiekosten in Vergleich zu Gesamtkosten setzen

Das Problem:

Viele Unternehmer betrachten (zu Recht) die Energiekosten im Zusammenhang mit ihren Gesamtkosten; oftmals liegt der Kostenanteil bei nicht einmal 4 %. Dieser Vergleich führt dazu, dass der Erfolg von Energieeffizienzmaßnahmen und damit die Arbeit des Energieteams als nicht relevant gesehen wird.

Die Lösung:

Wird die monetäre Einsparung – z. B. in Höhe von 50.000 € jährlich – als Unternehmensgewinn betrachtet, müsste das Unternehmen bei einem Ebit von 5 % eine Million (1.000.000) Euro mehr Umsatz erzielen, um einen gleichwertigen Gewinn zu generieren. Mal abgesehen davon, dass momentan die Energiepreise explodieren, Umweltkatastrophen immer näherkommen, Rohstoffe knapper und teurer werden, Wasserreservoire zurückgehen, Fachkräfte nicht verfügbar sind.

Dieser Blick auf das Thema Energieeffizienz macht verständlich: Wirtschaftliche Vorteile verknüpfen sich mit ökologischen und sozialen Aspekten.

Kunden und Politik bereiten die Bewertung von Produkten und Dienstleistungen nach CO2-Ausstoß vor, indem sie CO2-Bilanzen fordern und eine Transparenz auf Emissionen jedes einzelnen Produkts. Kein Unternehmen kann sich weiterhin seiner Verantwortung entziehen, eine breitenwirksame und nachhaltige Industrialisierung zu fördern und Innovationen zu unterstützen – im Sinne unserer Erde und unseres Klimas.

Bereiten Sie sich auf die Herausforderungen der Gegenwart und nahen Zukunft vor, indem Sie proaktiv – solange Sie noch Handlungs- und Entscheidungsspielraum haben – strategische Überlegungen anstellen, Kundenforderungen und Forderungen der Politik heute schon in Ihrer Arbeit berücksichtigen, indem Sie CO2-Bilanzen erarbeiten und sich auf die EU-Taxonomie vorbereiten.

Was SEMPACT für Sie tun kann

Sprechen Sie uns an, wenn Sie die Performance Ihres Energiemanagementsystems steigern wollen. Wir geben Ihnen Möglichkeiten an die Hand, mit denen Sie Ihre eigene Kommunikation verbessern können, Ihre Wahrnehmung schärfen, Teams auf neue Anforderungen ausrichten können, Ihre Unternehmenskultur verstehen, schaffen und gestalten können und nicht zuletzt Kompetenzmodelle für Führungsarbeiter kennenlernen. Energie geht uns alle an! Anbei ein paar Beispiele, wie wir Sie unterstützen können:

  1. Akademiekurse: Mit unseren Kursen befähigen wir Sie, Normen als Leitfäden zu sehen und daraus eine Interpretation für Ihre betriebliche Praxis zu übernehmen. Sie erfahren ebenso die Grundlagen der Verfahrens- und Energieversorgungstechnik und auf Anfrage weitere Themen im Softskill-Bereich.
  2. Coaching und Mentoring im Alltag: Wir begleiten Sie in Ihrem Alltag als Energiemanager:in, EHS-Manager:in, Managementsystembeauftragte:r und als Führungskraft. So haben Sie einen fachkompetenten Ansprechpartner an Ihrer Seite, dem Sie über die Schulter schauen und Aufgaben überlassen dürfen.
  3. Inhouse-Schulungen: Die Schulungsinhalte schneiden wir zu auf die Anforderungen und Herausforderungen in Ihrem Unternehmen.
  4. Externe Fachkraft: Profitieren Sie von unserem Fachwissen, indem Sie unsere Experten und Expertinnen z. B. als externe Fachkräfte für technische Energieprojekte, Fördermittelberatung, Erstellung von CO2-Bilanzen, Sicherstellung von Rechtskonformitäten, Mentoring und Coaching und Moderation in Teams in Ihrem Unternehmen einsetzten. Wir unterstützen Sie mit unserem Know-how in Sachen Nachhaltigkeit, Energiemanagement und Umweltmanagement.
  5. Wir helfen Ihnen herstellerunabhängig und zeitnah bei der Umsetzung Ihrer Energieeffizienzprojekte oder bei Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasen.

Quelle:

https://www.umweltbundesamt.de/daten/energie/primaerenergieverbrauch#primarenergieverbrauch-nach-energietragern

Aus dem Werkzeugkoffer für Energie-manager:innen – Retrospektive Tool: Die drei Schweinchen

Geschäftsprozesse, Meetings und Projekte oder die Arbeit des Energieteams regelmäßig unter die Lupe nehmen

Retrospektiven sind eine beliebte Methode, um sich sortiert über das Miteinander im Team auszutauschen. Bisweilen aber ist es sinnvoll, das Treffen noch klarer auszurichten. Dann hilft diese Struktur bei der Evaluierung der Zusammenarbeit.

Im Gespräch mit unseren Kunden hören wir oft, dass der Kalender aus immer mehr Meetings besteht. Gerade im vergangenen Jahr, durch viel Arbeit im Homeoffice, scheint sich diese „Meeting-Flut“ noch verschlimmert zu haben. Nicht selten wird diese Entwicklung begleitet von dem Gefühl, dass die Zusammenkünfte ineffizient sind – oder gar „reine Zeitverschwendung“. Das ist sicher bisweilen verständlich. Gut ist es aber nicht.

Denn eines haben die vielen Meetings in der Regel gemeinsam: Sie fördern – zumindest bestenfalls – den Wissens- und Informationsaustausch, klären Fragen und schaffen Beziehung zwischen den Teilnehmenden. Und diese Foren für Selbstreflexion und Lernen sind gerade in Zeiten, in denen die weltweite Menge an Wissen förmlich explodiert und die Komplexität unserer Arbeitswelt stetig steigt, unabdingbar.

Deshalb sind gerade Meetings mit unterschiedlichen Formen des Feedbacks wichtig, um erfolgreich zu sein: Sie befeuern das effiziente gemeinsame Lernen und Weiterentwickeln nach dem Motto „Lernen, Umsetzen und Bewerten“.

Eine Retrospektive ist weder ein „Laber-Meeting“ noch ein „Blame Game“: Belangloses Geplänkel hat dort ebenso wenig Platz wie ein Feilschen um Verantwortlichkeiten und nachträgliche Schuldzuweisungen. 

Retrospektiven bieten Gelegenheit, um außerhalb der täglichen Routine über vergangene Ereignisse und Verhaltensweisen nachzudenken, und so im Team zu lernen und besser zusammenzuarbeiten.

Die „Drei Schweinchen“-Methode ist eine kreative und amüsante Art der Retrospektive, mit der Teams ungezwungen über Prozesse mit Konflikt- oder Ermüdungspotenzial sprechen können. Und Humor kann nicht schaden, um die Motivation der beteiligten zu erhöhen. Die Methode unterstützt darin, im Team ungezwungen über Veränderungen und Verbesserungen von Prozessen in Bezug auf Projekte oder interne Teamprozesse zu sprechen, um diese stabiler und solider zu machen.

Die Drei-Schweinchen-Methode

  • Zeitrahmen: 30 bis 60 Minuten – je nach Gruppengröße
  • Präsenz-Ausstattung: Metaplanwand, Post-Its, Stift und Klebepunkte oder Online-Ausstattung: virtuelles Whiteboard, digitales Voting-Tool
  • Gruppengröße: optimal zehn bis zwölf Personen
     

Vorbereitungen

Zur Vorbereitung auf die Retrospektive braucht es ein Chart (online oder analog).
Auf dieses Chart malen Sie eine Tabelle mit vier Spalten. 
Diese werden beschriftet mit:

Haus aus StrohHaus aus HolzHaus aus SteinUnsere bösen Wölfe

Wer sehr kreativ ist, kann natürlich auch Häuser aus Stroh, Holz und Stein malen und so das Chart noch ansprechender gestalten. 

Außerdem braucht es Post-its und Stifte für jeden Teilnehmenden bzw. in der digitalen Version ein virtuelles Whiteboard, auf das alle zugreifen können. 

Für die Durchführung benötigen Sie ca. 30 bis 60 Minuten, je nach Teamgröße.

Zur Einstimmung

Um die Methode möglichst amüsant und kreativ zu gestalten, erzählt die Moderatorin bzw. der Moderator zur Einführung der Methode die Geschichte der drei Schweinchen. Die Geschichte kann die Haltung und Erwartung der Teilnehmenden im Sinne einer Leichtigkeit in der Auseinandersetzung erhöhen. Sie finden Sie im Internet.

Stroh
Holz
Stein
boese-woelfe

Kurz zusammengefasst schickt die Schweinchen-Mutter ihre drei Schweinchen in die weite Welt hinaus und ermahnt ihre Schützlinge, sich vor dem bösen Wolf in Acht zu nehmen und sich dafür schützende Häuser zu bauen. Das erste Schweinchen baut eines aus Stroh, das zweite eines aus Holz und das dritte eines aus Stein. Eines Tages kommt der Wolf und versucht bei jedem der Schweinchen ins Haus einzudringen. Alle drei lassen ihn nicht hinein, allerdings reicht beim ersten wie auch beim zweiten Schweinchen ein Pusten, Husten und Stampfen, um das jeweilige Haus zum Einsturz zu bringen. Glücklicherweise hat das dritte Schweinchen sein Haus aus Stein gebaut, und die anderen beiden schaffen es, dorthin zu fliehen und somit den Wolf in die Flucht zu schlagen. Je nach Erzähltalent kann man die Geschichte natürlich kreativ verändern oder ausschmücken. 

Zum Aufbau

Nach dieser kurzen, amüsanten Einstimmung folgt die Erklärung der drei Spalten auf der Metaplanwand bzw. dem virtuellen Whiteboard.

Haus aus StrohHaus aus Holz Haus aus SteinUnsere bösen Wölfe
Hier werden Prozesse oder Aspekte eines Projektes eingetragen, die vorübergehende Lösungen oder Prototypen darstellen.Hier stehen Prozesse und Projektabschnitte, die aktuell sehr vertrauenswürdig und zuverlässig sind.Hier werden Prozesse und Projektteile eingetragen, die äußerst zuverlässig sind. Hier werden Hindernisse und Fallstricke erfasst, die im Projekt aufgekommen sind bzw. nochmals auftreten könnten, festgehalten.
Diese müssen aus Sicht der Teilnehmenden unbedingt überarbeitet werden.Gleichzeitig können diese aus Sicht der Teammitglieder verbessert werden, um beispielsweise die Performance des Teams zu steigern oder effizienter bzw. effektiver zu arbeiten.Diese müssen aktuell nicht verändert werden, da sie effizient sind und von allen verstanden werden.
Oftmals sind das auch Prozesse, die durchaus zu einem bestimmten Zeitpunkt als sinnvoll erschienen und auch hilfreich waren. Aktuell werden diese aber als nicht mehr langfristig wirksam oder sogar risikobehaftet bewertet und brauchen deshalb ein sofortiges Handeln und Veränderung durch das Team.Diese Prozesse charakterisiert auch, dass eine Veränderung dieser in der Hand des Teams liegt.

Zum Ablauf

Nach Beschreibung der Methode erhalten nun alle Teammitglieder zehn Minuten Zeit, um einzeln über die jeweiligen Team- oder Projektprozesse und deren Einordnung nachzudenken. Diese werden dann von jedem Teilnehmenden auf Post-Its bzw. direkt auf dem virtuellen Whiteboard festgehalten. Anschließend bringen die Teammitglieder ihre Punkte in den jeweiligen Spalten an und beschreiben kurz im Plenum, was mit dem jeweiligen Prozessaspekt gemeint ist. Durch das gemeinsame Anbringen und kurze Erklären der Post-Its werden Doppelungen vermieden.

Für die Spalten „Haus aus Stroh“ und „Haus aus Holz“ wird anschließend gevotet (in Präsenz mit Klebepunkten, virtuell mit Icons bzw. einem digitalen Voting Tool):

  • An welchen ein bis zwei Aspekten soll innerhalb der nächsten Wochen gearbeitet werden?
    • Wichtig ist hierbei, dass alle gleichzeitig abstimmen können, um Ankereffekte zu vermeiden.
    • Nach dem Voting werden Handlungsvorschläge sowie Verantwortliche diskutiert und festgehalten. Wichtige Fragen könnten hierzu sein: 
  • Was könnten wir tun, um aus diesem Prozess ein „Haus aus Stein“ zu machen? 
    • Was liegt bei der Veränderung dieses Prozesses in unserer Hand?
    • In Bezug auf die Spalte „Haus aus Stein“ wird zu jedem aufgeführten Punkt jeweils ein wichtiges Learning visualisiert. Hier hilft möglicherweise die Frage 
  • Was macht diese Prozesse so stark?

Viel Erfolg beim Hausbau!

Ich beantworte Ihre Anfrage

Dipl.-Ing. (FH) Ramona Lütcherath

EHS-Coach und -Auditorin

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