Autor: Laura Lopez Penelas

Im September beginnt ein neuer online-Lehrgang bei SEMPACT

Im September 2024 startet SEMPACT einen neuen online Lehrgang für Energiemanager:innen in der Industrie

Melden Sie sich zeitnah an

Im September 2024 starten wir wieder mit unserem Zertifikats-Lehrgang für Energiemanager:innen für die Industrie. Dieser Kurs fördert das Lernen von Energiemanager:innen und bringt Ihnen viel Praxis Knowhow, um mit alltäglichen Stresssituationen gelassen umgehen zu können.

Mehr Details finden Sie auf unserer speziellen Landingpage und auf der Akademie-Plattform.

Online-Lehrgang für Energiemanger:innen

Energiemanager:innen, die ihr Wissen durch Weiterbildungen, Lehrgänge und Seminare immer auf dem aktuellen Stand halten, können (neuen) Anforderungen im Beruf und Alltag souverän antworten. Das fördert das Selbstvertrauen und erhöht auch die Lebensqualität.

Zudem hat lebenslanges Lernen auch positive Effekte auf die Gesundheit von Energiemanager:innen. Denn wenn diese sich immer wieder mit Themen, wie Eigenstromerzeugung oder Effizienzpotenziale von Motoren, Pumpen und Ventilatoren auseinandersetzen, bleiben sie mental fit. Durch mentale Gesundheit kann Stress reduziert werden.

Melden Sie sich zu unserem Zertifikatslehrgang für Energiemanager:innen für die Industrie an und erleben Sie die Vorteile der Kursteilnahme selbst.

Ihre Referentin

Dipl.-Ing. (FH) Ramona Lütcherath

Prokuristin, Energieeffizienzcoach

Fon: +49 8191 657088-11

Mobil: +49 172 7822594

Ihr Referent

Daniel Bogner-Haslbeck, MBE

Energieeffizienzcoach

Fon: +49 8191 657 088-17

Mobil: +49 172 58 14 539

Ihr Referent
Ihr Referent

Dipl.-Ing. (FH) Johannes Barnbacher

Vorstand und Energieeffizienzcoach

Fon: +49 8191 657088-15

Mobil: +49 172 4864155

Relevanz und Inhalte der Norm DIN EN 17463 (VALERI)

Energiebezogene Investitionen

Eine Vielzahl von technischen und monetären Faktoren entscheidet, ob die Umsetzung einer energiebezogenen Investition oder Energieeffizienzmaßnahme als wirtschaftlich bewertet werden kann. Bisherige Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen (statische oder dynamische Bewertungsmethoden) ließen dabei teilweise wesentliche Aspekte außen vor und waren nicht einheitlich. Um energiebezogene Investitionen einheitlich bewerten zu können wurde die DIN EN 17463 VALERI (Valuation of Energy Related Investments) eingeführt. Die Norm ist seit Ende 2023 verpflichtend für Unternehmen, die gewisse Vergünstigungen erhalten möchten und bestimme Gesetze einhalten müssen.

Inhalte der VALERI Norm

Die DIN EN 17463 gibt vor, wie Informationen für energiebezogene Investitionen gesammelt, berechnet, ausgewertet und dokumentiert werden müssen. Das bildet die Basis, um Kapitalwertberechnung für energiebezogene Maßnahmen zu erstellen und deren Nutzungsdauer und Kapitalwert zu bestimmen. Ziel der Norm ist eine einheitliche und nachvollziehbare Bewertung der Wirtschaftlichkeit. Zudem sollen nicht ausgeschöpfte Energieeinsparpotenziale, die aber dennoch wirtschaftlich vorteilhaft sind, aufgedeckt und ausgeschöpft werden. Die Norm ermöglicht den verantwortlichen Personen, die energiebezogenen Investitionen, auf einheitliche, transparente und nachvollziehbare Weise und qualitativ zu bewerten. Dazu werden alle wesentlichen Informationen erfasst, die für eine Entscheidung relevant sind. So sind die Ergebnisse vergleichbar und liefern eine verständliche Entscheidungsvorlage.

Gesetzlicher Rahmen für die VALERI Norm

Die DIN EN 17463 ist Ende 2023 in die Energierechtsgesetzgebung eingezogen und zur Pflicht geworden. Es gibt viele Gesetze, welche die Bewertung von Energieeffizienzpotenziale und Energiemaßnahmen nach VALERI fordern. So betrifft diese umsetzungspflichtige Norm die meisten mittelständischen Unternehmen. Beispiele für Gesetze, welche die Bewertung nach DIN EN 17463 (VALERI) fordern sind: Das Gesetz über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G – §8a) bzw. Energieeffizienzgesetz (EnEfG – §8)., das EEG und die BEHG-Carbon-Leakage-Verordnung (BECV – §11).

energierechtliche Einordnung der DIN EN 17463
Energierechtliche Einordnung der DIN EN 17463

Das EDL-G bzw. das EnEfG zum Beispiel betrifft alle Unternehmen, die energieauditpflichtig sind oder eine ISO 50001 einführen müssen – und somit sind diese Unternehmen auch verpflichtet ihre zukünftigen Energieeffizienzmaßnahmen und energiebezogenen Investitionen nach VALERI zu bewerten. Neben den gesetzlichen Vorschriften laufen ISO 50001 zertifizierte Unternehmen auch Gefahr im Audit nicht konform zu sein, wenn sie ihre Bewertungen nicht nach VALERI durchführen, da es sich um eine Abweichung handelt. Aber es gibt auch eine positive Nachricht für alle Unternehmen, die schon fleißig an der Umsetzung sind: Alle Maßnahmen, die schon umgesetzt sind, müssen nicht mehr nach VALERI bewertet werden. Weitere Rechtsquellen, die Unternehmen zur Bewertung nach VALERI verpflichten sind das Energiefinanzierungsgesetz (EnFG – §30) und die Mittelfristenergieversorgungssicherungsmaßnahmenverordnung (EnSimiMaV – §4)

Exkurs EnEfG

Das Energieeffizienzgesetz hat die absolute Einsparung von Energie um ca. 40% als Ziel. Betroffen ist hierbei der Gesamtenergieverbrauch von Unternehmen unabhängig von der Größe. Das Gesetz bezieht sich hierbei auf die kleinste juristische Einheit in z.B. Konzernen. Bei einer Holding ist also nicht die Holding relevant, sondern die einzelnen GmbHs die dort zusammengefasst werden. Ab Mitte 2024 wird eine Novelle des EDL-G und EnEfG erwartet, so dass alle Unternehmen, unabhängig vom KMU-Status, die mehr als 2,5 GWh Gesamtenergieverbrauch pro Jahr haben, energieauditpflichtig werden. Zu erwarten ist außerdem, dass die dann geforderten Umsetzungspläne jährlich aktualisiert werden müssen.

Wirtschaftlichkeitsberechnungen nach VALERI

Stand 2024 werden die meisten energiebezogenen Investitionen mit einer festgelegten Amortisationszeit von 2 bis 5 Jahren bewertet. In diesem Zeitraum sollen die eingesparten Volumina die investieren Beträge überschreiten. Diese Berechnungsmethode zeigt aber nicht, wie vorteilhaft die Investition für Unternehmen wirklich ist. Deshalb wurde nun mit Einführung der VALERI-Norm die Kapitalwertberechnung eingeführt. Mit dieser Methode werden energiebezogenen Investitionen nicht mehr nur berechnet, sondern können bewertet werden. Nach bestimmten festgelegten und vergleichbaren Kriterien. Dabei steht vor der Berechnung eine Bewertung aller Vor- und Nachteile der Investition. Diese werden monetarisiert und deren Wirksamkeit belegt. So werden Auswirkungen auf das gesamte Unternehmen sichtbar und die Bewertung beschränkt sich nicht nur auf energetische Aspekte.

Vorteile durch die Bewertung nach VALERI

Die Anwendung der Norm verspricht allen Verantwortlichen (ob freiwillig oder verpflichtet) einen klaren Nutzen. Sie verschafft einen vergleichbaren Überblick über anstehende energiebezogene Investitionen und hilft bei der wirtschaftlich vorteilhaftesten Entscheidungsfindung. Das bedeutet, bei der Bewertung der energiebezogenen Investitionen betrachtet man bei der Anwendung der DIN EN 17463 (VALERI) nicht nur energetische Aspekte, sondern den gesamten Nutzen der Maßnahme. Die Anwendung der Norm hilft dabei verbindliche Investitionen zu identifizieren und frühzeitig die richtigen Vorbereitungen zu treffen. Die stringente wirtschaftlich bezogene Bewertung von Investitionen reduziert das Risiko, wirtschaftlich vorteilhafte Maßnahmen zu übersehen.

Ihr Experte für VALERI

Dipl.-Ing. (FH) Johannes Barnbacher

Vorstand und Energieeffizienzcoach

Fon: +49 8191 657088-15

Mobil: +49 172 4864155

Abwärme Plattform ist online

Abwärmeplattform

Seit 15.04.2024 ist die offizielle Plattform für Abwärme online und steht zur Registrierung und Dateneintragung bereit. Zur Eingabe der Daten ist noch etwas Zeit. Die Frist wurde vom 01.07.2024 auf den 01.01.2025 verschoben.

Informationen zur Abwärmeplattform

Durch das Inkrafttreten des neuen Energieeffizienzgesetz (EnEfG) am 18.November 2023 wurde die Plattform für Abwärme eingerichtet. Diese ermöglicht einen Überblick über die gewerblichen Abwärmepotenziale in Deutschland. Ziel der Plattform ist, diese Potenziale nutzbar zu machen und die Energieeffizienz in Deutschland weiter zu steigern. Alle Unternehmen, die einen Gesamtenergieverbrauch von mehr als 2,5 GWh pro Jahr haben, müssen ihre Abwärmedaten auf der öffentlichen Plattform bereitstellen, damit die Potenziale für potenzielle Abnehmer sichtbar werden. Die gemeldeten Daten sollen Fernwärmeversorger oder Unternehmen mit Wärmebedarf unterstützen, eine erste Einschätzung zur wirtschaftlichen Nutzung der Abwärmepotenziale zu erstellen. Es soll also der Informationsaustausch zwischen Wärmelieferanten und Wärmenutzern angeregt werden. Außerdem können die Daten Kommunen bei der kommunalen Wärmeplanung unterstützen. Hierbei wird eine Verbindung zwischen EnEfG und Wärmeplanungsgesetz (WPG) ersichtlich.

Zu den konkreten Auskunfts- und Informationspflichten der betreffenden Unternehmen hat die zuständige Bundesstelle für Energieeffizienz (BfEE) ein Merkblatt bereitgestellt. Das Merkblatt haben wir Ihnen unten verlinkt.

Unser Online-Workshop zur Abwärmeplattform

In unserem Online-Workshop zur Abwärmebewertung nähern wir uns der konkreten Umsetzung dieser Anforderungenmit dem Fokus auf den erzeugbaren Mehrwert für Ihr Unternehmen. Zuerst betrachten wir den gesetzlichen Rahmen. Auf Basis dessen wir uns gemeinsam ein klares Bild davon erarbeiten, was unter der Abwärmebewertung zu verstehen ist.

  • Welche Daten müssen erhoben werden?
  • Welche Datenqualität ist gefordert?
  • Können Abwärmequellen ausgeschlossen werden?

Dafür ziehen wir zum einen die Merkblätter des BAFA und zum anderen den praktischen Erfahrungsschatz von SEMPACT heran.

Anhand von Praxisbeispielen und Übungen wenden Sie Ihr gelerntes Wissen sofort an und können es auf Ihr Unternehmen übertragen.

Ziel des Workshops ist es mit Ihnen einen Leitfaden zur Abwärmebewertung zu erstellen, der sowohl die Datenerhebung, die Datenqualität als auch die Vorgehensweise der Auswertung abbildet.

Wir bieten die Möglichkeit während des Workshops und im Anschluss auf Ihre konkreten Fragen einzugehen.

  • Preis: 200€ 
  • Dauer: 2,5 Stunde Workshop (von 09:30 bis 12:00 Uhr) 
  • Format: Online 
  • Datum: 25.04.2024
  • Zum Kurs anmelden

Weiterführende Links

Ihre Expertin für Abwärme

Antonia Meichelböck, M. Eng.

Energieeffizienzcoach

Fon: +49 8191 657088-14

Mobil: +49 162 6915221

Schulungen nach Maß

Wissen, Erfahrungen und Kompetenzen sind wesentliche Fähigkeiten, um Ziele zu verfolgen, Anforderungen zu bewältigen, Handlungsspielräume zu erweitern und Abläufe zielgerichtet zu gestalten. Das Know-how gehört zu den wertvollsten Gütern Ihres Unternehmens, denn es macht Ihr Unternehmen einzigartig und verleiht ihm einen hohen wirtschaftlichen Wert.

Der Besuch von Seminaren, Veranstaltungen und Kursen bietet Ihren Mitarbeiter(inne)n einen wichtigen Blick über den Tellerrand des Unternehmens hinaus. Durch den Kontakt zu Mitarbeiter(inne)n anderer Unternehmen und durch den Input externer Referent(inn)en können neue Impulse für die eigene Arbeit aufgenommen werden. Er bietet die Möglichkeit, eigene Arbeitsweisen zu überdenken und neue Methoden kennenzulernen. Gut ausgebildete Angestellte arbeiten glücklicher und motivierter, weil entsprechendes Training den Frust und die Sorgen am Arbeitsplatz vermindert. Außerdem mobilisieren Schulungen die Mitarbeiter(inne)n, weil sie dazu befähigt werden, ihr Rolle und Bedeutung innerhalb des Unternehmens zu verstehen.

Unser Angebot

Wenn es um die wirksame Umsetzung von Managementsystem-Vorgaben geht, sind immer mehrere Mitarbeiter oder ganze Abteilungen betroffen.

Die Erwartungshaltung der Führungskräfte dabei ist, dass Mitarbeiter(innen) ihr Handeln so optimieren, dass das gewünschte Ziel möglichst schnell und mit wenig Aufwand erreicht wird.

Die Erwartungshaltung der Mitarbeiter(innen) an die Führungskräfte ist, dass diese ihnen Rahmenbedingungen zur Verfügung stellen, die ein effektives Arbeiten ermöglichen und damit das Unternehmen seinen Zielen näherbringt.

Unsere Referent(inn)en werden immer wieder gefragt, wie andere Unternehmen „das“ machen. Jede Antwort, die wir darauf geben würden, würde zu einem „Ja, aber …“ führen, was zeigt, dass jedes Unternehmen in seinem ganz individuellen Umfeld (seinem eigenen Mikrokosmos) zurechtkommen muss. Dabei sind Vergleiche meist kontraproduktiv. Also gilt es, die eigene Antwort auf die Fragestellungen zu finden und Ver-ANTWORT-ung zu übernehmen.

Dabei begleiten wir Sie, mit unserem Know-how, unseren Kompetenzen und unseren Erfahrungen.

Wir erarbeiten Workshops, Seminare und Lehrgänge zu allen Beratungsthemen, die wir leisten, und schneidern diese auf Ihre Problemstellungen, Herausforderungen und Ihren Mikrokosmos zu. Wir binden Ihre Prozesse, Systemstrukturen, Ihren Technologiestand und Ihre Unternehmens­kultur mit ein. Ihre Mitarbeiter(innen) und Führungskräfte bleiben in ihrem gewohnten Arbeits­umfeld, womit der Praxisbezug der Inhouse-Schulung deutlich höher ist als bei einer externen Qualifizierungs­veranstaltung. 

Diese Fragen sollten Sie beantworten

Damit Ihre Schulung erfolgreich wird, empfehlen wir, dass Sie sich im Vorfeld zu den aufgeführten 4 Punkten Gedanken machen.

  1. Zielgruppe und Zielgrößen
    Was wünschen sich die Auftraggeber der Inhouse-Schulung? Warum wünschen Sie sich die Inhouse-Schulung? Wer sind die Teilnehmer(innen) der Schulung? Was wünschen sich die Teilnehmer(innen)? Was muss das Schulungsergebnis alles können? Wozu soll das Ergebnis dienen? Was genau machen die Teilnehmer(innen) mit dem Ergebnis? Was muss das Ergebnis unbedingt können, was muss es nicht können?
    Eine Beispielproblemstellung kann sein: Die Mitarbeiter(innen) der Einkaufsabteilung sollen Kriterien des Energie- und Umweltmanagements in ihre Geschäftsabläufe einbinden.
    Ein s.m.a.r.t.e.s. Ziel kann sein: Erarbeiten Sie gemeinsam mit den Mitarbeiter(innen) der Einkaufs­abteilung die beschaffungsrelevanten Energie- und Umweltkriterien und aktualisieren Sie entsprechend den Kernprozess der Beschaffung.
     
  2. Anwender
    Wer soll das Ergebnis (be-)nutzen? Wer profitiert davon?
    Ein Beispielanwender kann der Führungskreis sein: Durch die Substitution von Gefahrstoffen bzw. Verringerung von Gefährdungsklassen verringert sich das Ausmaß der Umwelt­aus­wirkungen im Falle eines Störfalls/Unfalls.
     
  3. Tabus/Nonchange
    Was möchten die Teilnehmer(innen) auf jeden Fall vermeiden? Was soll unbedingt erhalten bleiben?
    Ein Beispiel für ein Tabu kann sein, dass schlechte Erfahrungen von vorhergehenden Workshops mit anderen Experten wiederholt werden. Unantastbar kann das hohe eigenverantwortliche Arbeiten der Einkaufsabteilung sein.
     
  4. Budgetrahmen
    Wie viel Zeit darf die Inhouse-Schulung in Anspruch nehmen? Welches Schulungsformat ist vorgesehen? Sind Kleingruppenarbeiten vorgesehen? In welchen Räumen findet die Schulung statt? Wie ist die Teilnehmerversorgung organisiert? Welches Material wird benötigt? Was bekommen die Teilnehmer(innen) an die Hand?
    Grob geschätzt lässt sich sagen, dass ab einer Mindestteilnehmerzahl von 5 eine Inhouse-Schulung kostengünstiger ist als Einzelanmeldungen bei öffentlichen Schulungsangeboten.
    Planen Sie Tagessätze zu den Veranstaltungstagen doppelt als Vorbereitungszeit für den/die Referenten/in und vergessen Sie nicht die Reiseaufwendungen des/der Referenten/in.

Gern stehen wir an Ihrer Seite bei der Beantwortung der o. g. Fragestellungen und führen Sie behutsam durch die Themen und Probleme, die auf Sie zukommen in Zusammenhang mit der Schulungs­planung.

Die SEMPACT-Akademie arbeitet ausschließlich mit Referenten und Trainern zusammen, die ihre Berufserfahrung und Expertisen in breiten Einsatzfeldern der Industrie und Filialisten ganz unterschiedlicher Branchen erworben haben. Einige von ihnen haben neben ihrer beruflichen Qualifikation als Ingenieur Trainer- und Cochingausbildungen absolviert, so dass sie in die Lage versetzt sind, Gruppendynamiken zielorientiert zu steuern.

Mögliche Inhouse-Schulungen der SEMPACT-Akademie

  • DIN EN ISO 14001, 45001, 50001 und ihre Anforderungen für das Unternehmen
  • Verantwortung der Führungskräfte im Rahmen von Managementsystemen
  • Auditoren für Managementsysteme
  • Workshop zum Klima-Risikomanagement
  • Kennzahlen und Einflussgrößen
  • Verfahrens- und Prozessoptimierung
  • Lastenheft und Anbieterauswahl für Energiemonitoring
  • Wie geht weisungsloses Führen?
  • Retrospektiven
  • KickOff-Veranstaltungen zu Managementsystemen
  • Workshops für Netzwerke
  • Werteworkshops
  • Ressourcenorientierte Fragetechniken
Ihre Expertin für Inhouse-Schulungen

Dipl.-Ing. (FH) Ramona Lütcherath

Prokuristin, Energieeffizienzcoach

Fon: +49 8191 657088-11

Mobil: +49 172 7822594

Hintergründe, Herausforderungen und Chancen des Nachhaltigkeitsreportings

Nachhaltigkeit – das ist nicht nur Umwelt- und Klimaschutz. Auch die Bereiche Soziales und ethische Unternehmensführung bekommen immer mehr Aufmerksamkeit seitens der externen Anspruchsgruppen wie beispielsweise Endverbraucher:innen, Investor:innen oder Geschäftspartner:innen. Diese fordern zunehmend eine transparente und vollumfängliche Kommunikation der Unternehmen zu deren Nachhaltigkeitsbemühungen.

Die Regulierungsbehörden forcieren diese Entwicklung mit der Einführung der CSRD-Berichtspflicht, die Unternehmen zur Abgabe verpflichtet und das Nachhaltigkeitsreporting auf eine Stufe mit der Finanzberichterstattung setzt. Um Transparenz, Aussagekraft und Vergleichbarkeit zu gewährleisten, aber auch um die Unternehmen zu entlasten, wurden mit den ESRS zudem einheitliche, klar definierte Reporting-Standards entwickelt.

Für mittelständische Unternehmen erscheint diese Entwicklung oftmals wie ein unüberwindbarer Berg an Aufgaben, den es zu erklimmen gilt. Aber es gibt zwei gute Nachrichten: zum einen können Unternehmen durchaus von der Richtlinie profitieren, zum anderen gibt es erfahrene Expert:innen wie die der SEMPACT AG, die Verantwortliche an die Hand nehmen und bei dem Prozess begleiten. Eine professionelle Beratung und praxisnahe Anleitung tragen dazu bei, Leichtigkeit in das Thema zu bringen und Unternehmen langfristig gesetzeskonform aufzustellen.

Webinar-Aufzeichnung zu den Grundlagen des Nachhaltigkeitsreportings

In einem Webinar Anfang März haben wir interessierten Unternehmer:innen und Nachhaltigkeitsverantwortlichen die Grundlagen des Nachhaltigkeitsreportings nähergebracht. Der Impulsvortrag erklärte die Hintergründe sowie Begrifflichkeiten und gab zudem einen Ausblick auf die zu treffenden Maßnahmen.

Das Webinar mit dem anschließenden interaktiven Austausch können Sie sich hier noch einmal im Recording anschauen. Die im Webinar gezeigte Präsentation steht unter nachfolgendem Link zum Download zur Verfügung.

Unser Ansatz zu CSRD, ESRS und Co.

Viele Abkürzungen, englische Begriffe und unbekannte Wortkonstellationen – das Wörterbuch der Nachhaltigkeit ist voller böhmischer Dörfer. Mit unserem Glossar geben wir Ihnen eine Landkarte an die Hand, die Sie durch die wichtigsten Schlagwörter führt.

ESG-Management, auch strategische Nachhaltigkeit genannt, bezieht sich auf die drei Verantwortungsbereiche Umwelt (Environmental), Soziales (Social) und Unternehmensführung (Governance) und beschreibt die Aktivitäten von Unternehmen, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen. Eine durchdachte, holistische ESG-Strategie ist das A und O für eine nachhaltige Unternehmensführung.

Entscheidend für die Erarbeitung einer ESG-Strategie und zur Definition von notwendigen Maßnahmen ist es, sowohl die interne Perspektive als auch die externen Anforderungen an das Unternehmen zu berücksichtigen. Dieser Prozess wird daher als doppelte Wesentlichkeitsanalyse bezeichnet. Externe Anspruchsgruppen sind dabei nicht nur direkt mit dem Unternehmen in Kontakt stehende Interessensgruppen (bspw. Konsument:innen, Mitarbeitende, Investor:innen, Partnerunternehmen, Dienstleister), sondern auch die Umwelt (Flora und Fauna), das Klima sowie die (lokale und globale) Bevölkerung. Auf all diese Stakeholder hat das Handeln eines Unternehmens Auswirkungen, die berücksichtigt werden müssen.

Passend zu den externen Ansprüchen hat die EU sechs Umweltziele festgelegt. Unternehmen müssen ihre wirtschaftlichen Aktivitäten in Zukunft mit mindestens einem dieser Ziele in Einklang bringen, ohne eines oder mehrere andere Umweltziele zu beeinträchtigen:

  1. Minderung des Klimawandels
  2. Anpassung an den Klimawandel
  3. Nachhaltige Nutzung und der Schutz der Wasser- und Meeresressourcen
  4. Wandel zu einer Kreislaufwirtschaft
  5. Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung
  6. Schutz und Wiederherstellung der biologischen Vielfalt und der Ökosysteme

Mit der zugehörigen EU-Taxonomie werden wirtschaftliche Aktivitäten nach ihrer Umweltleistung klassifiziert. Die Verordnung gibt einen Rahmen vor, mit dem klar bewertet werden kann, ob Maßnahmen zu den sechs Umweltzielen beitragen und somit als nachhaltig gelten.

Die CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) ist die EU-Rechtsvorschrift zur regelmäßigen Berichterstattung über diese Aktivitäten. Sie legt fest, dass Unternehmen über ihre CO2 -Emissionen, ihren Beitrag zum Umweltschutz und ihre Maßnahmen für den Übergang zur Kreislaufwirtschaft Auskunft geben müssen. Ebenso muss dargelegt werden, wie das Unternehmen Chancengleichheit schafft und die Achtung der Menschenrechte sicherstellt.

Berichtspflichtig nach CSRD sind alle börsennotierten Unternehmen sowie nicht kapitalmarkt-orientierte Betriebe, wenn sie zwei der drei folgenden Kriterien erfüllen:

  • Bilanzsumme > 25 Mio. Euro
  • Nettoumsatzerlöse > 50 Mio. Euro
  • Zahl der Beschäftigten > 250

Um Transparenz und Vergleichbarkeit der Nachhaltigkeitsdaten zu gewährleisten, gibt es mit der ESRS (European Sustainability Reporting Standard) einen einheitlichen Standard für die elektronische Berichterstattung. Positiver Nebeneffekt: Die Vorgaben zur Erfassung und Verarbeitung ihrer Aktivitäten und Daten geben den berichtspflichtigen Unternehmen klare Leitplanken und entlasten so die Nachhaltigkeitsverantwortlichen.

Nachhaltigkeitsreporting als Wettbewerbsvorteil

Die Berichterstattung zu den eigenen Nachhaltigkeitsbemühungen sollte von den Unternehmen nicht nur als rechtliche Verpflichtung und zusätzliche Last, sondern auch als Chance für Wachstum und Weiterentwicklung wahrgenommen werden. Nachfolgend teilen wir drei Beispiele, wie Unternehmen profitieren können.

Lenkung von Finanzströmen

Mit der Verpflichtung zur Berichterstattung verfolgt die EU das Ziel, Finanzströme gezielt in nachhaltige Unternehmen zu lenken. Durch transparente Einblicke und klare Standards sollen Investor:innen Verständnis und Vertrauen aufbauen und festigen. Denn mit der zielgerichteten Verteilung ihrer Investitionen sind die Finanzgeber:innen ausschlaggebend für die erfolgreiche Umgestaltung der Wirtschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit. Um finanzielle Mittel zu generieren und eine langfristige Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen, ist für Unternehmen eine intensive Auseinandersetzung mit den Anforderungen eines Nachhaltigkeitsreportings essenziell.

Motivation zur eigenen Weiterentwicklung

Im Zuge der steigenden Relevanz von Nachhaltigkeit in der Wirtschaft verschärfen auch immer mehr B2B-Kunden ihre Anforderungen an Dienstleister und Produzenten. Ein wesentlicher Vorteil der Datenerhebung für ein Reporting ist, dass mögliche Schwachstellen und Risiken im Unternehmen, die bisher nicht bekannt waren oder gar ignoriert wurden, in den Fokus rücken. Dies macht Potentiale für Veränderung sowie die Notwendigkeit für Innovationen sichtbar und motiviert, das eigene Unternehmen fit für die Zukunft zu machen.

Gewinnung von Kund:innen und Mitarbeitenden

Eine transparente Kommunikation der Nachhaltigkeitsaktivitäten verbessert zudem die Reputation eines Unternehmens und steigert das Interesse und Vertrauen in den Zielgruppen. Darüber hinaus verändern gute Nachhaltigkeitsrankings das Einkaufsverhalten der Konsument:innen und erhöhen die Relevanz des Unternehmens für potentielle Arbeitnehmer:innen.

Was ist jetzt zu tun?

Umfassende Beratung und Anleitung zur Umsetzung

Wir haben sieben Schritte identifiziert, mit denen Sie sicherstellen, dass Ihr Reporting den Anforderungen der CSRD-Nachhaltigkeitsberichterstattung entspricht.

  1. Überprüfen Sie die gesetzlichen Anforderungen und verschaffen Sie sich einen Überblick.
  2. Ermitteln Sie den aktuellen Stand Ihrer vorhandenen Datengrundlage
  3. Erstellen Sie eine CO2 -Bilanz als Grundlage.
  4. Führen Sie eine doppelte Wesentlichkeitsanalyse durch.
  5. Integrieren Sie Nachhaltigkeit in Ihre Unternehmensstrategie.
  6. Beginnen Sie frühzeitig mit der Implementierung der Prozesse für das neue Reporting.
  7. Erheben Sie Daten mithilfe bestehender Managementprozesse.

Für den gesamten Prozess sollten je nach Unternehmensgröße etwa zwölf Monate eingeplant werden. Die bevorstehende Berichtspflicht wird deutschlandweit über 15.000 Unternehmen betreffen. Rechtzeitiges Handeln ist daher unerlässlich! Sich jetzt vorzubereiten, ermöglicht die Auswahl eines kompetenten Partners für die Erhebung der ökologischen und sozialen Kennzahlen, bevor die Zeit zu knapp wird und die steigende Anfrage die verfügbaren Anbieter auslastet.

Wir sind für Sie da! Durch unsere praxisorientierte Herangehensweise helfen wir Ihnen, die Anforderungen erfolgreich zu meistern und Ihre Nachhaltigkeitsleistungen transparent zu kommunizieren. Wir schärfen den Blick für das Allgemeine und schöpfen die Vorteile eines strategischen Vorgehens aus. Unser Ziel ist es nicht, neue Aufgaben für Unternehmer zu schaffen, sondern mithilfe von Struktur Synergien zu schaffen, z.B. zu bestehenden Systemen wie der ISO 50001. Kontaktieren Sie uns noch heute für ein unverbindliches Erstgespräch!

Ihr Experte

Daniel Bogner-Haslbeck, MBE

Energieeffizienzcoach

Fon: +49 8191 657 088-17

Mobil: +49 172 58 14 539

Ihre Expertin

10 Jahre ISO 50001 – Probleme und Lösungsansätze aus der Praxis

Seit der Einführung der ISO 50001 vor 10 Jahren hat sich einiges getan – oder auch nicht?

Wie gelang die Einführung der Managementprozesse in den Unternehmen und welche Hürden gab es in der betrieblichen Praxis zu überwinden?

Nach 10 Jahren Managementpraxis ist es leider nicht selbstverständlich, dass das Thema Energiemanagement in deutschen Unternehmen den ihm zustehenden Stellenwert bekommt.

Die Theorie hinter der „Energienorm“ DIN EN ISO 50001

Die ISO 50001 ist eine Norm, die Sie als Unternehmen beim Aufbau eines systematischen Energiemanagements unterstützt. In Deutschland wird sie seit 2011 eingesetzt – Seit 10 Jahren. Wir nehmen dieses Jubiläum zu Anlass, um Ihnen einen kleinen Einblick über Theorie und Praxis der Norm zu geben.

Obwohl es keine gesetzliche Zertifizierungspflicht für deutsche Unternehmen gibt, ist die Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001 Voraussetzung für die Entlastung von produzierenden Unternehmen von der Energie- und Stromsteuer. Zudem ermöglicht Ihnen eine Zertifizierung eine Teilbefreiung von der EEG-Umlage. Die Norm hat den Vorteil, dass sie Sie als Unternehmen systematisch dabei unterstützt, Ihre Energieeffizienz zu verbessern. Durch die Einführung von Energiemanagementsystemen und -prozessen können Sie Energieeffizienzpotenzial erschließen und Energiekosen verringern. Das führt dazu, dass Ihr Ausstoß an Treibhausgasen (zum Beispiel CO2) reduziert wird.

Somit trägt ein Energiemanagement einen wesentlichen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz Ihres Unternehmens. Ein weiterer Zweck der Norm ist es, dass sie Unternehmen eine systematische Möglichkeit bietet, ihren Beitrag zum deutschlandweiten Ziel zu leisten, den Primärenergieverbrauch bis 2050 um 50 % gegenüber 2008 zu senken.

Vorteile_Energiemanagementsystem
Die Vorteile eines Energiemanagementsystems

Führungskräften ist es möglich, durch das von der Norm vorgegebene Vorgehen ein geradliniges und strategisches Energiemanagement zu etablieren. Das gestattet es, Einsparpotenziale auszuschöpfen und daraus Wettbewerbsvorteile (hinsichtlich Produkten, Attraktivität als Arbeitgeber, Attraktivität als Lieferant und Teil der Gesellschaft) zu schaffen.

Systematisches Energiemanagement basiert auf der Erfassung der unternehmensspezifischen Energieflüsse (Energiequellen, Energieeinsatz, Energieverbrauch) und der Bewertung des aktuellen Energieeffizienzstands. Die Ergebnisse der Erfassung und Bewertung sind die Grundlage für strategisches, taktisches und operatives Energiemanagement und die daraus resultierenden technischen Maßnahmen zur Verbesserung der energiebezogenen Leistung.

Anforderungen_Energiemanagement_SEMPACT
Anforderungen an das Energiemanagement

So viel zur Theorie der Norm. Das klingt alles vernünftig und verständlich. Wir stehen hinter den beschriebenen Vorteilen und Ideen. Die beschriebenen Managementkreisläufe unterstützen Bewegung und ein Nicht-Verharren in alten Mustern der Unternehmenskultur.

Indes treffen wir in der Praxis oft auf ganz andere Situationen, welche ein Dranbleiben an den Energiethemen äußerst erschweren. Da wir uns seit 10 Jahren mit der Norm beschäftigen, möchten wir Ihnen Ideen mitgeben, die Ihnen den Umgang mit praktischen Problemstellungen erleichtern.

DIN EN ISO 50001 – Managen mit System

Seit 2018 ist das Energiemanagementsystem mit dem Qualitäts-, Umwelt- und Arbeitsschutzmanagementsystem harmonisiert. Viele Normkapitel überschneiden sich.

High Level Structure – Eine einheitliche Struktur für alle Managementsysteme

Sie und Ihre Kollegen und Kolleginnen sind geübt darin, Energieeffizienz zu organisieren, umzusetzen und zu überwachen. Sie kennen die minimalen Anforderungen an das Managementsystem, wissen, welche Anforderungen Sie bereits erfüllen und haben sie in den betrieblichen Abläufen verankert. Gleichwohl gibt es Phasen, in denen es an Know-how oder Ideen fehlt, die energiebezogene Leistung und das Managementsystem fortlaufend zu verbessern oder es steht schlichtweg keine Manpower zur Verfügung. Die Ursachen sind vielschichtig. Einige davon möchten wir hier näher beleuchten.

Energiemanagement für den Gesetzgeber

Das Problem:

Ihr Unternehmen betreibt Energiemanagement nur für den Gesetzgeber und den Auditor. Die Geschäftsführung erzeugt in Bezug auf das Managementsystem ein Verantwortungsvakuum, in das Mitarbeitende hineinspringen und sich zwangsläufig eine blutige Nase holen, weil sie die Grenzen ihrer Befugnis überschreiten.

Mit dieser Haltung der Führungsebene sind die definierten Abläufe zum Aufdecken und Heben von Effizienzpotenzialen eine Farce und wirkungslos. Eine vertane Chance aus unserer Sicht.

ISO_nur_fuer_Gesetzgeber

Die Lösung:

Die Herausforderung liegt darin, das obere Management darin zu schulen, welche Verantwortung es im Rahmen der Managementsysteme trägt und welche Aufgaben sich für den Führungskreis daraus ableiten. Sobald das Management seine Verantwortung übernimmt, beginnt das System zu leben. Ver-ANTWORT-ung übernehmen impliziert, dass der Verantwortliche die ANTWORT hat.

Gleichwohl sollen das Energieteam und alle Personen, die an oder mit wesentlichen Energieverbrauchern arbeiten bzw. einen wesentlichen Einfluss auf Energieverschwendung, Energieverbrauch oder Energieeffizienz haben, wissen, wie sie die Wirksamkeit des Managementsystems und die energiebezogene Leistung der jeweiligen Bereiche beeinflussen und steuern können. Hierzu brauchen die Personen Befugnisse, die vom Führungskreis zu legitimieren sind.

Erfolgreiche Energiemanager:innen gehen hinaus in die Organisation, statt im Büro ausgefeilte Pläne zu schmieden, und sichern ihr Projekt direkt und persönlich ab. Wach und kooperationsbereit bilden sie Koalitionen der Willigen, jonglieren mit unterschiedlichen Interessen und kümmern sich um die Geschichte des Energiemanagements. Ihre Pflicht ist es dabei, das eigene Verhalten auf das Thema „Führen“ statt auf „Mitarbeiten“ zu lenken. Auf diese Weise behält die Energiemanagerin oder der Energiemanager den Überblick und kann zeitnah einlenken und steuern, sobald „Störungen“ auftreten.

Kein systematischer Umgang mit Störungen und Abweichungen

Das Problem:

Das Energiemanagement im Unternehmen ist oft ein Thema mit Konflikt- oder Ermüdungspotenzial. Stabilität ist Mangelware, während Zusammenhänge und gegenseitige Abhängigkeiten immer komplexer werden und die Folgen von Entscheidungen immer weniger abzusehen sind.

Planen Sie keine Interventionen für Situationen oder Vorfälle, die zu Abweichungen von eigenen Vorgaben, Grenzwertüberschreitungen oder anderen Nichtkonformitäten führen, führt das zu einer Schleife von Wiederholungen nicht erwünschter Effekte. Aus unserer Sicht sehr frustrierend.

ISO_50001_Hindernisse

Die Lösung:

Eine Kultur der lernenden Organisation schafft Beweglichkeit, um die zunehmenden Anforderungen eines unübersichtlichen und dynamischen Businessalltags bewältigen zu können. Diese Kultur kann der Energiemanager oder die Energiemanagerin für seine/ihre Arbeit im Unternehmen und im Energieteam übernehmen: Lösungen entwerfen, ausprobieren, erneut bearbeiten, komplett verwerfen und neu konzipieren, bevor sie wieder getestet und erneut verbessert werden. Dabei ist die Einbeziehung der Kompetenzträger im Unternehmen unablässig. Feedback-Schleifen in allen Phasen der Planung, Durchführung, Überprüfung und Anpassung sorgen dafür, dass Fehler frühzeitig erkannt oder veränderte Rahmenbedingungen schnell berücksichtigt werden können. In dieser Kultur stellen „Fehler“ Lernfelder dar.

Aus Erfahrung benötigen solche Feedback-Schleifen 30 bis 60 Minuten, je nach Anzahl der Teilnehmenden.

  • Zum einen werden Aspekte des Energiemanagements erfasst, die vorübergehende Lösungen oder Beispiellösungen (Prototypen) darstellen. Aus Sicht der Teilnehmenden müssen diese unbedingt überarbeitet werden, weil sie langfristig nicht wirksam oder sogar risikobehaftet sind und deshalb ein sofortiges Handeln und Veränderung durch das Energieteam brauchen.
     
  • Weitere Aspekte sind diejenigen Prozesse und Projektabschnitte, die aktuell sehr vertrauenswürdig und zuverlässig sind. Gleichzeitig können diese aus Sicht der Teilnehmenden verbessert werden, um bspw. die Performance des Energieteams zu steigern oder effizienter bzw. effektiver zu arbeiten. Hier liegt die Veränderung in der Hand des Teams.
     
  • Und schließlich werden die Aspekte erfasst, die äußerst zuverlässig sind und aktuell nicht verändert werden müssen, da sie effizient sind und von allen verstanden werden. Es stellt sich hier die Frage: Was macht diese Aspekte (Prozesse, Projekte, Projektabschnitte, Teilschritte, …) so stark?

Es ist hilfreich, Hindernisse oder Fallstricke zu sammeln und festzuhalten, die im vergangenen Zeitraum oder im Projekt aufgekommen sind bzw. nochmals auftreten könnten. Die Methode kann in regelmäßigen Abständen für Team-Retrospektiven genutzt werden. So können die beschriebenen Aspekte stetig weiterentwickelt werden.

Keine oder unwichtige Kommunikation

Das Problem:

Viel zu oft wird viel geredet und wenig gesagt. Menschen können schlecht zuhören. Ihnen ist nicht bewusst, was sich als wesentlich in einem Dialog herauskristallisiert. Teamdynamiken finden keine Beachtung und Wertschätzung. Feedbackkulturen sind unbekannt. Das Potenzial von unterschiedlichen Sichtweisen wird verkannt und ignoriert. Unklare Kommunikation und fehlende Transparenz sowie das Denken und Handeln in Schubladen erschweren die Zusammenarbeit im Unternehmen. Häufig existiert keine Einsicht über den Stellenwert des Energiemanagements und die Bedeutung von Formen und Regeln des Miteinanders.

ISO_50001_Kommunikation

Die Lösung:

Vor allem muss das Thema Kommunikation erweitert verstanden werden. Wirksame Kommunikation im Rahmen des Energiemanagements ist weit weg von der reinen Informationsabgabe über den Projektfortschritt entlang definierter Meilensteine und Ähnliches. Es werden kommunikative Fähigkeiten gebraucht, die die Bedürfnisse und Anforderungen aller relevanten Energiemanagement-Beteiligten erkennen, das Commitment aller Beteiligten einholen, Energieteammitglieder emotional an das Energiemanagement binden und Konflikten vorbeugen.

Zudem sind Kommunikation und Transparenz zwingend gemeinschaftlich zu betrachten. Transparenz meint sowohl die Offenlegung aller Informationen, Ergebnisse, Vorgänge, Problemfelder, Lösungsalternativen als auch die Offenlegung von Motiven und Intentionen.

Kurz: Die Fähigkeit zu führen ist eng verknüpft mit der Fähigkeit, zu kommunizieren, urteilsfrei zuzuhören, Konflikten proaktiv zu begegnen und keine Angst vor Gruppendynamiken zu haben. Nur wenn alle Beteiligten eingebunden sind in den Austausch und sie ihren Anteil am Gelingen der Leistungsverbesserung verstehen, haben sie die Möglichkeit, die erforderlichen Abläufe anzunehmen und sich für die Kennzahlenverbesserung ihres Bereiches zu engagieren.

Hier helfen ein Kommunikationskonzept, das ausgerichtet ist an Erwartungen und Machtverhältnisse der Berührungsgruppen und ein Schulungskonzept, das echte Weiterbildungsbedarfe erhebt und moderne Konzepte zum Aufbau von Kompetenzen durch Wissens- und Erfahrungszuwachs anwendet.

Ressourcen-Engpass

Das Problem:

Das Energieteam hat die Verantwortung, die vom Management definierten Ziele zu verfolgen, Anforderungen zu bewältigen, spezifische Handlungen zu tätigen oder einen Vorgang zielgerichtet ablaufen zu lassen. Das funktioniert nicht ohne Mittel, Gegebenheiten, Merkmale – also ohne Ressourcen.

Ressourcen stehen weder zeitnah noch kontinuierlich zur Verfügung. Die Prioritäten der anstehenden Aufgaben betrachtet jeder Bereich anders, und alle greifen auf die gleichen Mittel und Quellen zurück.

ISO_50001_Ressourcen

Die Lösung:

Ressourcen haben die Eigenschaft, Zugang zu anderen Ressourcen zu schaffen und sind ineinander transformierbar. Wem ist das bewusst?

Zu den Ressourcen zählen neben dem ökonomischen Kapital, kulturelles und soziales Kapital und neuerdings auch die Informatik.

Im Einzelnen sind Ressourcen

  • Personen, Fachkräfte,
  • die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur,
  • Gebäude und zugehörige Versorgungseinrichtungen,
  • Maschinen und Anlagen,
  • Ausrüstungen einschließlich Hard- und Software,
  • Transporteinrichtungen,
  • Informations- und Kommunikationstechnik, Datensammlungsinfrastruktur, Speicherplätze und Rechenzeiten, das Zustandekommen einer Netzwerkverbindung,
  • soziale Faktoren (z. B. diskriminierungsfrei, ruhig, nichtkonfrontativ),
  • psychologische Faktoren (z. B. stressmindernd, emotional schützend, Prävention von Burnout),
  • physikalische Faktoren (wie Temperaturen, Feuchtigkeit, Lichtverhältnisse, Luftführung, Hygiene, Lärm),
  • Überwachungs- und Messeinrichtungen,
  • Technologieeinsatz,
  • finanzielle Mittel,
  • Fachkompetenzen, organisatorisches Wissen, verinnerlichtes Wissen, Bildung, Fertigkeiten,
  • Haltungen,
  • mobilisierbare Beziehungen, Besitz eines dauerhaften Netzes von mehr oder weniger institutionalisierten Beziehungen gegenseitigen Kennens und Anerkennens,
  • kulturelle Güter (Bücher, Tonträger, Bilder),
  • staatlich anerkannte Bildungsabschlüsse, akademische Titel,
  • Berufserfahrung, Fähigkeiten
  • Zeit

Allein diese Aufzählung macht deutlich, wie durch den Einsatz einer Ressource weitere Ressourcen frei werden.

Energieteams erarbeiten Wesentlichkeitsanalysen und definieren Relevanzen, um den Einsatz betrieblicher Ressourcen fokussieren zu können. Dennoch sind sie bei der Umsetzung von Projekten immer wieder auf innerbetriebliche (fachliche und praktische) Unterstützung angewiesen.

Hier braucht es die Steuerung der Führungskräfte. Nur wenn alle Anforderer einer Ressource miteinander reden, kann eine Lösung für die Planung des Ressourceneinsatzes alle Seiten befriedigen. Hier sei das Beispiel Instandhaltung erwähnt, die Druckluftleckagen erst dann beseitigt, wenn die Produktion sichergestellt ist, ob wohl die Leckagen das Unternehmen 60T€ jährlich kosten; oder der Einsatz des einzigen Elektrikers oder der einzigen Elektrikerin im Unternehmen, der/die Energiezähler erst einbauen kann, wenn er/sie etwas Luft hat.

Eine große Entlastung bringt dem Energieteam die Befugnis, externe Fachkräfte bei der Umsetzung von Aufgabenstellungen einzubinden. In der Regel profitiert das Team vom branchenübergreifenden Wissen genauso wie von der besonders effizienten Arbeitsweise der Experten, die in jedem Fall in Ihrer Komfortzone und somit mit Freude und schnell arbeitet.

Die fehlende zentrale Rolle des Energiemanagers oder der Energiemanagerin

Das Problem:

Viele Energiemanager:innen arbeiten am Rande ihrer Leistungsfähigkeit und reiben sich nicht nur zwischen den unterschiedlichen Anspruchsgruppen im Unternehmen, Daten- und Informationssammlungen, Energieberichten, Budgetkürzungen und Linienorganisation auf, sondern erfüllen obendrein noch weitere fachliche Aufgaben, die für das Energiemanagement keine Zeit mehr lassen. Oft fehlen dem Energiemanager oder der Energiemanagerin Erfahrungen in der Führungsarbeit.

ISO_50001_Fuehrung

Die Lösung:

In den meisten Unternehmen wird das Führen von Menschen weniger als Job als eher als ein Privileg bzw. eine Befugnis der Führungskraft gesehen. Führungsarbeit an sich wird neben der fachlichen Arbeit immens unterschätzt. Die zentrale Aufgabe einer jeden Führungskraft – nämlich Rahmenbedingungen für ihre Mitarbeitenden derart zu gestalten, dass diese ihre Arbeit bestmöglich verrichten können – wird nicht wahrgenommen. Das moderne Management spricht sogar von der Führungskraft als Coach. Doch mal ehrlich: Wie viele Führungskräfte verfügen über Coaching-Erfahrung?

Geben Sie als Unternehmer der Führungsarbeit Ihres Energiemanagers oder Ihrer Energiemanagerin einen hohen Stellenwert. Unterstützen Sie ihn oder sie mit Ihren innerbetrieblichen formellen und informellen Netzwerken. Wirken Sie darauf hin, dass Ihr Energiemanager oder ihre Energiemanagerin seine oder ihre Führungsqualitäten fortlaufend verbessert. Nehmen Sie seine oder ihre Anliegen ernst. Unterstützen Sie ihn oder sie, die Energieziele des Unternehmens zu erfüllen.

Energiekosten in Vergleich zu Gesamtkosten setzen

Das Problem:

Viele Unternehmer betrachten (zu Recht) die Energiekosten im Zusammenhang mit ihren Gesamtkosten; oftmals liegt der Kostenanteil bei nicht einmal 4 %. Dieser Vergleich führt dazu, dass der Erfolg von Energieeffizienzmaßnahmen und damit die Arbeit des Energieteams als nicht relevant gesehen wird.

Die Lösung:

Wird die monetäre Einsparung – z. B. in Höhe von 50.000 € jährlich – als Unternehmensgewinn betrachtet, müsste das Unternehmen bei einem Ebit von 5 % eine Million (1.000.000) Euro mehr Umsatz erzielen, um einen gleichwertigen Gewinn zu generieren. Mal abgesehen davon, dass momentan die Energiepreise explodieren, Umweltkatastrophen immer näherkommen, Rohstoffe knapper und teurer werden, Wasserreservoire zurückgehen, Fachkräfte nicht verfügbar sind.

Dieser Blick auf das Thema Energieeffizienz macht verständlich: Wirtschaftliche Vorteile verknüpfen sich mit ökologischen und sozialen Aspekten.

Kunden und Politik bereiten die Bewertung von Produkten und Dienstleistungen nach CO2-Ausstoß vor, indem sie CO2-Bilanzen fordern und eine Transparenz auf Emissionen jedes einzelnen Produkts. Kein Unternehmen kann sich weiterhin seiner Verantwortung entziehen, eine breitenwirksame und nachhaltige Industrialisierung zu fördern und Innovationen zu unterstützen – im Sinne unserer Erde und unseres Klimas.

Bereiten Sie sich auf die Herausforderungen der Gegenwart und nahen Zukunft vor, indem Sie proaktiv – solange Sie noch Handlungs- und Entscheidungsspielraum haben – strategische Überlegungen anstellen, Kundenforderungen und Forderungen der Politik heute schon in Ihrer Arbeit berücksichtigen, indem Sie CO2-Bilanzen erarbeiten und sich auf die EU-Taxonomie vorbereiten.

Was SEMPACT für Sie tun kann

Sprechen Sie uns an, wenn Sie die Performance Ihres Energiemanagementsystems steigern wollen. Wir geben Ihnen Möglichkeiten an die Hand, mit denen Sie Ihre eigene Kommunikation verbessern können, Ihre Wahrnehmung schärfen, Teams auf neue Anforderungen ausrichten können, Ihre Unternehmenskultur verstehen, schaffen und gestalten können und nicht zuletzt Kompetenzmodelle für Führungsarbeiter kennenlernen. Energie geht uns alle an! Anbei ein paar Beispiele, wie wir Sie unterstützen können:

  1. Akademiekurse: Mit unseren Kursen befähigen wir Sie, Normen als Leitfäden zu sehen und daraus eine Interpretation für Ihre betriebliche Praxis zu übernehmen. Sie erfahren ebenso die Grundlagen der Verfahrens- und Energieversorgungstechnik und auf Anfrage weitere Themen im Softskill-Bereich.
  2. Coaching und Mentoring im Alltag: Wir begleiten Sie in Ihrem Alltag als Energiemanager:in, EHS-Manager:in, Managementsystembeauftragte:r und als Führungskraft. So haben Sie einen fachkompetenten Ansprechpartner an Ihrer Seite, dem Sie über die Schulter schauen und Aufgaben überlassen dürfen.
  3. Inhouse-Schulungen: Die Schulungsinhalte schneiden wir zu auf die Anforderungen und Herausforderungen in Ihrem Unternehmen.
  4. Externe Fachkraft: Profitieren Sie von unserem Fachwissen, indem Sie unsere Experten und Expertinnen z. B. als externe Fachkräfte für technische Energieprojekte, Fördermittelberatung, Erstellung von CO2-Bilanzen, Sicherstellung von Rechtskonformitäten, Mentoring und Coaching und Moderation in Teams in Ihrem Unternehmen einsetzten. Wir unterstützen Sie mit unserem Know-how in Sachen Nachhaltigkeit, Energiemanagement und Umweltmanagement.
  5. Wir helfen Ihnen herstellerunabhängig und zeitnah bei der Umsetzung Ihrer Energieeffizienzprojekte oder bei Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasen.

Quelle:

https://www.umweltbundesamt.de/daten/energie/primaerenergieverbrauch#primarenergieverbrauch-nach-energietragern

Ich beantworte Ihre Anfrage

Dipl.-Ing. (FH) Ramona Lütcherath

Prokuristin, Energieeffizienzcoach

Fon: +49 8191 657088-11

Mobil: +49 172 7822594

Aus dem Werkzeugkoffer für Energiemanager – Retrospektive Tool: Die drei Schweinchen

Retrospektive

Geschäftsprozesse, Meetings und Projekte oder die Arbeit des Energieteams regelmäßig unter die Lupe nehmen

Retrospektiven sind eine beliebte Methode, um sich sortiert über das Miteinander im Team auszutauschen. Bisweilen aber ist es sinnvoll, das Treffen noch klarer auszurichten. Dann hilft diese Struktur bei der Evaluierung der Zusammenarbeit.

Im Gespräch mit unseren Kunden hören wir oft, dass der Kalender aus immer mehr Meetings besteht. Gerade im vergangenen Jahr, durch viel Arbeit im Homeoffice, scheint sich diese „Meeting-Flut“ noch verschlimmert zu haben. Nicht selten wird diese Entwicklung begleitet von dem Gefühl, dass die Zusammenkünfte ineffizient sind – oder gar „reine Zeitverschwendung“. Das ist sicher bisweilen verständlich. Gut ist es aber nicht.

Denn eines haben die vielen Meetings in der Regel gemeinsam: Sie fördern – zumindest bestenfalls – den Wissens- und Informationsaustausch, klären Fragen und schaffen Beziehung zwischen den Teilnehmenden. Und diese Foren für Selbstreflexion und Lernen sind gerade in Zeiten, in denen die weltweite Menge an Wissen förmlich explodiert und die Komplexität unserer Arbeitswelt stetig steigt, unabdingbar.

Deshalb sind gerade Meetings mit unterschiedlichen Formen des Feedbacks wichtig, um erfolgreich zu sein: Sie befeuern das effiziente gemeinsame Lernen und Weiterentwickeln nach dem Motto „Lernen, Umsetzen und Bewerten“.

Eine Retrospektive ist weder ein „Laber-Meeting“ noch ein „Blame Game“: Belangloses Geplänkel hat dort ebenso wenig Platz wie ein Feilschen um Verantwortlichkeiten und nachträgliche Schuldzuweisungen. 

Retrospektiven bieten Gelegenheit, um außerhalb der täglichen Routine über vergangene Ereignisse und Verhaltensweisen nachzudenken, und so im Team zu lernen und besser zusammenzuarbeiten.

Die „Drei Schweinchen“-Methode ist eine kreative und amüsante Art der Retrospektive, mit der Teams ungezwungen über Prozesse mit Konflikt- oder Ermüdungspotenzial sprechen können. Und Humor kann nicht schaden, um die Motivation der beteiligten zu erhöhen. Die Methode unterstützt darin, im Team ungezwungen über Veränderungen und Verbesserungen von Prozessen in Bezug auf Projekte oder interne Teamprozesse zu sprechen, um diese stabiler und solider zu machen.

Die Drei-Schweinchen-Methode

  • Zeitrahmen: 30 bis 60 Minuten – je nach Gruppengröße
  • Präsenz-Ausstattung: Metaplanwand, Post-Its, Stift und Klebepunkte oder Online-Ausstattung: virtuelles Whiteboard, digitales Voting-Tool
  • Gruppengröße: optimal zehn bis zwölf Personen
     

Vorbereitungen

Zur Vorbereitung auf die Retrospektive braucht es ein Chart (online oder analog).
Auf dieses Chart malen Sie eine Tabelle mit vier Spalten. 
Diese werden beschriftet mit:

Haus aus StrohHaus aus HolzHaus aus SteinUnsere bösen Wölfe

Wer sehr kreativ ist, kann natürlich auch Häuser aus Stroh, Holz und Stein malen und so das Chart noch ansprechender gestalten. 

Außerdem braucht es Post-its und Stifte für jeden Teilnehmenden bzw. in der digitalen Version ein virtuelles Whiteboard, auf das alle zugreifen können. 

Für die Durchführung benötigen Sie ca. 30 bis 60 Minuten, je nach Teamgröße.

Zur Einstimmung

Um die Methode möglichst amüsant und kreativ zu gestalten, erzählt die Moderatorin bzw. der Moderator zur Einführung der Methode die Geschichte der drei Schweinchen. Die Geschichte kann die Haltung und Erwartung der Teilnehmenden im Sinne einer Leichtigkeit in der Auseinandersetzung erhöhen. Sie finden Sie im Internet.

Stroh
Holz
Stein
boese-woelfe

Kurz zusammengefasst schickt die Schweinchen-Mutter ihre drei Schweinchen in die weite Welt hinaus und ermahnt ihre Schützlinge, sich vor dem bösen Wolf in Acht zu nehmen und sich dafür schützende Häuser zu bauen. Das erste Schweinchen baut eines aus Stroh, das zweite eines aus Holz und das dritte eines aus Stein. Eines Tages kommt der Wolf und versucht bei jedem der Schweinchen ins Haus einzudringen. Alle drei lassen ihn nicht hinein, allerdings reicht beim ersten wie auch beim zweiten Schweinchen ein Pusten, Husten und Stampfen, um das jeweilige Haus zum Einsturz zu bringen. Glücklicherweise hat das dritte Schweinchen sein Haus aus Stein gebaut, und die anderen beiden schaffen es, dorthin zu fliehen und somit den Wolf in die Flucht zu schlagen. Je nach Erzähltalent kann die Geschichte natürlich kreativ verändert oder ausgeschmückt werden. 

Zum Aufbau

Nach dieser kurzen, amüsanten Einstimmung folgt die Erklärung der drei Spalten auf der Metaplanwand bzw. dem virtuellen Whiteboard.

Haus aus StrohHaus aus Holz Haus aus SteinUnsere bösen Wölfe
Hier werden Prozesse oder Aspekte eines Projektes eingetragen, die vorübergehende Lösungen oder Prototypen darstellen.Hier stehen Prozesse und Projektabschnitte, die aktuell sehr vertrauenswürdig und zuverlässig sind.Hier werden Prozesse und Projektteile eingetragen, die äußerst zuverlässig sind. Hier werden Hindernisse und Fallstricke erfasst, die im Projekt aufgekommen sind bzw. nochmals auftreten könnten, festgehalten.
Diese müssen aus Sicht der Teilnehmenden unbedingt überarbeitet werden.Gleichzeitig können diese aus Sicht der Teammitglieder verbessert werden, um beispielsweise die Performance des Teams zu steigern oder effizienter bzw. effektiver zu arbeiten.Diese müssen aktuell nicht verändert werden, da sie effizient sind und von allen verstanden werden.
Oftmals sind das auch Prozesse, die durchaus zu einem bestimmten Zeitpunkt als sinnvoll erschienen und auch hilfreich waren. Aktuell werden diese aber als nicht mehr langfristig wirksam oder sogar risikobehaftet bewertet und brauchen deshalb ein sofortiges Handeln und Veränderung durch das Team.Diese Prozesse charakterisiert auch, dass eine Veränderung dieser in der Hand des Teams liegt.

Zum Ablauf

Nach Beschreibung der Methode erhalten nun alle Teammitglieder zehn Minuten Zeit, um einzeln über die jeweiligen Team- oder Projektprozesse und deren Einordnung nachzudenken. Diese werden dann von jedem Teilnehmenden auf Post-Its bzw. direkt auf dem virtuellen Whiteboard festgehalten. Anschließend bringen die Teammitglieder ihre Punkte in den jeweiligen Spalten an und beschreiben kurz im Plenum, was mit dem jeweiligen Prozessaspekt gemeint ist. Durch das gemeinsame Anbringen und kurze Erklären der Post-Its werden Doppelungen vermieden.

Für die Spalten „Haus aus Stroh“ und „Haus aus Holz“ wird anschließend gevotet (in Präsenz mit Klebepunkten, virtuell mit Icons bzw. einem digitalen Voting Tool):

  • An welchen ein bis zwei Aspekten soll innerhalb der nächsten Wochen gearbeitet werden?
    • Wichtig ist hierbei, dass alle gleichzeitig abstimmen können, um Ankereffekte zu vermeiden.
    • Nach dem Voting werden Handlungsvorschläge sowie Verantwortliche diskutiert und festgehalten. Wichtige Fragen könnten hierzu sein: 
  • Was könnten wir tun, um aus diesem Prozess ein „Haus aus Stein“ zu machen? 
    • Was liegt bei der Veränderung dieses Prozesses in unserer Hand?
    • In Bezug auf die Spalte „Haus aus Stein“ wird zu jedem aufgeführten Punkt jeweils ein wichtiges Learning visualisiert. Hier hilft möglicherweise die Frage 
  • Was macht diese Prozesse so stark?

Viel Erfolg beim Hausbau!

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Dipl.-Ing. (FH) Ramona Lütcherath

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Einsatz von Kältemitteln wird voraussichtlich verschärft

Was Unternehmen bei der Nutzung von fluorierten Kältemitteln beachten sollten

Durch steigende Temperaturen werden immer mehr Kälteanlagen in der Industrie und in Bürogebäuden benötigt. Häufig kühlen diese noch immer mit fluorkohlenwasserstoffhaltigen (FKW) Kältemitteln. Diese Kältemittel können bei nicht sachgemäßem Betrieb oder falscher Entsorgung in die Umwelt entweichen und dort Schäden anrichten. Das führt dazu, dass Kälteanlagen ca. 8 % der weltweiten Treibhausgasemissionen verursachen.

Um diese Umweltschädigung einzudämpfen, geht die Europäische Union einen klaren Weg. Im April 2022 wurde ein Entwurf zur Verschärfung der sogenannten F-Gase-Verordnung. Diese Verordnung regelt den Einsatz von fluorierten Kältemitteln in Lüftungs-, Klima- und Kältegeräten. Sie ist 2015 in Kraft getreten und hat seither einen EU-weiten Rückgang von 47 % der Treibhausgaswirksamkeit der gemeldeten F-Gase gestützt. Dazu kommt, dass viele Unternehmen auf Kältemittel mit geringerer Treibhausgaswirksamkeit (engl. Global Warming Potential, kurz GWP) umgeschwenkt haben. Aber die Bemühungen reichen nicht aus, um die für 2030 vorgesehenen Klimaziele zu erreichen. Dementsprechend werden im inoffiziellen Vorentwurf der Verordnung strengere Regeln für die Nutzung von Kältemitteln gefordert.

Die zu erwartenden Verschärfungen der F-Gase-Verordnung EU 517/2014

Der Entwurf der Verschärfungen der F-Gase-Verordnung EU 517/2014 lässt erwarten, dass Lüftungs-, Klima- und Kälteanlagen ab spätestens 2025, je nach Füllmenge, nicht mehr mit Kältemitteln betrieben werden dürfen, die ein GWP über 150 haben. Das wird zur Folge haben, dass zum Beispiel das Kältemittel R32 mit einem GWP von 675 nicht mehr eingesetzt werden darf.

Eine weitere Verschärfung ist in den Phase-Down-Terminen zu erwarten: Die am Markt verfügbaren F-Gase sollen bis ins Jahr 2047 drastisch reduziert werden. Im Vergleich zum Startjahr 2015 mit 100%, sollen bis 2045 nur noch 2,7 % und danach 2,4 % verfügbar sein. Diese künstliche Verknappung wird deutliche Auswirkungen auf die Preise und die grundsätzliche Verfügbarkeit von fluorierten Kältemitteln haben.

In diesem Entwurf wird deutlich in welche Richtung sich die EU entwickeln möchte. Es sind Auswirkungen auf die Nutzung und Neuinstallation von Lüftungs-, Klima und Kälteanlagen zu erwarten. Deshalb macht es Sinn, sich als Unternehmen bereits jetzt über den Ist-Zustand der eigenen Anlagen zu informieren und gegebenenfalls Änderungen zu planen. So können Sie, neben dem positiven Aspekt für Umwelt- und Klimaschutz, einen möglichen wirtschaftlichen Schaden durch eventuellen Stillstand der Anlage oder teure Preise für Kältemittel vorbeugen.

Aktuell werden für die Überarbeitung der F-Gase-Verordnung Einsprüche und Änderungswünsche der Mitgliedsstaaten und Interessenträger gesammelt. Im ersten Halbjahr 2023 soll die neue F-Gase-Verordnung beschlossen werden und 2024 inkrafttreten.

Vorausschauende Planung bei Neuanschaffungen und Nutzung von Lüftungs- Kälte- oder Klimaanlagen

Wenn Sie als Unternehmen eine neue Lüftungs-, Kälte- oder Klimaanlage planen, ist es durchaus sinnvoll sich mit den geplanten Verboten auseinanderzusetzen. Ob fluorierte Kältemittel in der geplanten Anlage verwendet werden, ist auf dem Typenschild der Anlage und in den Datenblättern nachzulesen. Informieren Sie sich ausführlich, denn auch wenn ein Kältemittel heute noch zulässig ist, kann es zusätzliche Kosten verursachen, wenn zukünftig ein Verbot ausgesprochen wird und es so zum Austausch der Anlage vor Ende des Lebenszyklus führt.

Auch bei bestehenden Anlagen lohnt sich ein genauer Blick in die technischen Details. Denn bestimmte Anlagen dürfen unter Umständen nicht mehr gewartet und Instand gehalten werden, wenn Kältemittel mit einem GWP von 2500 oder mehr verwendet werden. Das sind unter anderem die Kältemittel R404A und R507, die für Tiefkühlanlagen, Kühlvitrinen, Kühlfahrzeugen, Eisbereiter sowie zur Transportkälte verwendet werden. Auch für diese Anwendungen gibt es sinnvolle und umweltfreundlichere Alternativen, wie z. B. CO2 oder Ammoniak.

Kühlung mit Wasser als echte Alternative

Die Kühlung mit Wasser ist eine echte Alternative, welche zudem noch energieeffizient und CO2-neutral ist. Mit dem Kältemittel Wasser können Kaltwassertemperaturen zwischen 16°C und 22°C erzeugt werden. Dieser Temperaturbereich ist ideal für die Kühlung von Servern und Gebäuden, sowie in Produktionsprozessen der Industrie. Wird für den Betrieb der Kältemaschinen grüner Strom verwendet, kann die gesamte Kühlung ohne Klimaschäden betrieben werden.

BAFA- Förderungen für Kühlung mit Wasser

Ein weiterer attraktiver Pluspunkt für die Kühlung mit Wasser ist die Förderfähigkeit der Investition durch das BAFA. Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) werden Kälteerzeuger mit nicht-halogenierten Kältemitteln in stationären Kälte- und Klimaanlagen (einschließlich deren Komponenten) sowie Fahrzeug-Klimaanlagen in Bussen und Bahnen gefördert. Außerdem gibt es die Möglichkeit über das Modul 4 – Energiebezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen eine Förderung zu beantragen. Lassen Sie sich von unseren Experten beraten, wenn Sie eine Neuanlage oder Optimierung planen.

Quellen:

https://cold.world/de/know-how/gwp-von-kaeltemitteln#gsc.tab=0

https://cci-dialog.de/wp-content/uploads/2022/03/cci_zeitung-2022-04.pdf

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Antonia Meichelböck, M. Eng.

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SustainED Synergy Forum 2024

Die CSRD-Berichtspflicht stellt für mittelständische Unternehmen oftmals eine große Herausforderung dar. Eine entsprechende Beratung und Anleitung durch erfahrene Expert:Innen trägt jedoch zu einer erfolgreichen Umsetzung bei.

Unser SEMPACT Versprechen: Wir machen Ihr Unternehmen in sechs Monaten fit für die CSRD-Berichtspflicht!

Unser 6-monatiges SustainED Synergy Consulting Programm zielt darauf ab, Wissen zu vermitteln und Barrieren abzubauen. Unsere erfahrenen Nachhaltigkeitsexpert:innen verfügen über ein breitgefächertes, technisches Know-how und sind vertraut mit den spezifischen Anforderungen, denen mittelständische Unternehmen gegenüberstehen.

In monatlichen 1:1 Beratungsgesprächen und regelmäßigen Workshops bereiten wir Sie fokussiert und auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten auf die CSRD-Berichtspflicht vor. Damit sind spezifische Anforderungen zur Datenerhebung, eine individuelle Definition von Wesentlichkeitskriterien und schlüssiges, gesetzeskonforme Reporting kein Problem mehr!

Praxisnahe Auftaktveranstaltung gibt Startschuss

Das Highlight dieses Programms ist zweifellos die (im Preis enthaltene) Teilnahme am SustainED Synergy Forum.

06. und 07. Juni 2024

Esslingen am Neckar

Die Veranstaltung bring Sie mit allen weiteren Teilnehmenden unseres Consulting-Programms zusammen und bietet eine praxisnahe Einführung in die Welt der nachhaltigen Methoden und Möglichkeiten. Denn beim SustainED Synergy Forum werden keine trockenen Theorien präsentiert, sondern umsetzbare Lösungen und Best-Case-Erfahrungsberichte von Technologieunternehmen aus erster Hand geboten.

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Interaktion

Mit einem abwechslungsreichen Mix aus Präsentationen, Workshops und Zeit zum gemeinsamen Austausch soll eine Atmosphäre geschaffen werden, die Leichtigkeit vermittelt und die vermeintliche Komplexität aus der Nachhaltigkeitsberichterstattung nimmt.

Werden Sie Teil dieser Bewegung, die nicht nur redet, sondern proaktiv handelt!

Sichern Sie sich noch heute Ihren Platz und werden Sie zum Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit!

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Daniel Bogner-Haslbeck, MBE

Energieeffizienzcoach

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Mobil: +49 172 58 14 539

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Analyse rechnet sich vom ersten Tag an

Die „Low-Hanging-Fruits“, leicht zu hebende Energieeinsparpotenziale, sind langsam abgeerntet. Wenn Sie in Ihrem Unternehmen trotzdem die Energieeffizienz steigern möchten, so müssen Sie genauer hinschauen.

Kundenwunsch

Das Unternehmen Gebr. Schwarz im Schwarzwald wollte genauer hinschauen. Die Idee war ursprünglich die Abwärmenutzung der Kälte- und der Druckluftanlage zu optimieren. Um eine belastbare Datenbasis zu schaffen wurde SEMPACT beauftragt Messungen durchzuführen und auszuwerten.

Unser erster Ansatz war einen Wärmequellen/-senkenplan zu erstellen und damit den Wärme-bzw. Kältefluss des Unternehmens zu visualisieren. Es wurden Strom-, Wärme- und Druckluftmessungen durchgeführt. Dadurch konnten wir den IST-Zustand des Unternehmens abbilden.

Ergebnisse der Strom-, Wärme- und Druckluftmessungen liefern unerwartete Ergebnisse

Gebr. Schwarz arbeitet bereits mit einem hohen Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz, doch die Analyse lieferte einige unerwartete Ergebnisse.

Für die Kältemaschine (KKM) war eine Wärmerückgewinnung (WRG) installiert, die die entstehende, überschüssige Wärme in die Lüftung (RLT), die Warmwasserbereitung (WWB) und die Heizung fördern sollte. Durch die Messungen wurde klar, dass das System nicht funktionierte und teilweise in die falsche Richtung förderte. Sprich, es wurde Wärme von der WWB und der Heizung in die Kältemaschine geleitet – eine Erkenntnis, die sowohl uns, als auch Gebr. Schwarz überrascht hat.

Wärme- und Kälteversorgung

Gewünschtes Abwärmekonzept wird zu neuer Wärme- und Kälteversorgung

Als Folgerung erstellten wir kein Abwärmekonzept, sondern zwei Varianten für eine neue Wärme- und Kälteversorgung. Für die wirtschaftliche Bewertung ermittelten wir außerdem welche Förderungen für die Einzelmaßnahmen in Anspruch genommen werden können.

In beiden Varianten soll die WWB auf elektrische Drucklauferhitzer umgestellt werden. Somit kann die Zirkulationsleitung abgestellt werden, das Risiko der Legionellenbildung wird reduziert und es muss kein Warmwasserboiler mehr konstant beheizt werden. Im Folgenden möchten wir Ihnen beide Varianten kurz vorstellen.

Die beiden Varianten der neuen Wärme und Kälteversorgung

Variante A – höchste Energieeffizienz

Das besondere bei dieser Variante ist der Einsatz einer Kältemaschine mit Wasser als Kältemittel. Diese erreicht einen COP von 30. So wird die Belastung für die Umwelt stark reduziert, da kein fluorhaltiges Kältemittel mehr verwendet wird.

Bei dieser Variante könnten insgesamt Fördergelder in Höhe von 34.000 € in Anspruch genommen werden. Das reduziert die Amortisationszeit auf ca. 1,9 Jahre.

Variante A – höchste Energieeffizienz

Variante B – höchste Kosteneffizienz

Fördergelder in Höhe von 14.000 € könnten bei dieser Variante in Anspruch genommen werden, was die Amortisationszeit auf ca. 1,4 Jahre reduziert.

Varliante B – höchste Kosteneffizienz

Als Konsequenz aus dieser Analyse können wir nur mit Nachdruck darauf hinweisen, dass sich eine gründliche Analyse mit Messungen lohnt, um die Energieflüsse transparent abzubilden und die höchste Effizienz für Ihr Unternehmen zu gewährleisten.

Denn – Energie ist eine wertvolle Ressource.

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Antonia Meichelböck, M. Eng.

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