Die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) ist ein Entwurf für ein besseres Wirtschaftssystem. Die Idee wurde 2010 von Christian Felber geboren. Er ist der Meinung, dass die Regeln unseres globalen Wirtschaftssystems den Grundwerten einer demokratischen Gesellschaft widersprechen. Im Moment konzentrieren Unternehmen sich vor allem auf den finanziellen Erfolg. Damit entstehen aber Folgekosten (zum Beispiel Umweltbelastung oder psychische Überlastung von Mitarbeitenden), welche die Allgemeinheit bezahlen muss.
Das möchte die GWÖ ändern. Anstatt nur auf mehr Geld zu achten, sollen sich die Unternehmen am Gemeinwohl orientieren. Ziel ist ein Wirtschaftssystem, welches Anreize für ethisches Handeln schafft.
Wichtig zu erwähnen ist, dass die Gemeinwohl-Ökonomie sich nicht als fertiges Modell versteht. Sie ist offen für Entwicklung und Austausch mit anderen alternativen Wirtschaftsmodellen.
